Sepp Straka lässt bei den WM Phoenix Open am Freitag mit einer 68 (-3) nichts anbrennen und zieht beim Volksfest-Event der PGA Tour im TPC Scottsdale im soliden Mittelfeld sicher ins Wochenende ein.
Zunächst knüpfte Sepp Straka im TPC Scottsdale nahezu nahtlos an die letzten Wochen an und spielte sich mit frühen Birdies rasch ins Spitzenfeld nach vor. Nach und nach nahmen jedoch nicht nur die Ungenauigkeiten im langen Spiel zu, vor allem die pickelharten und pfeilschnellen Grüns zogen Österreichs Nummer 1 ein wenig den Nerv, denn mit gleich zwei Dreiputtbogeys nahm er sich selbst etwas das Momentum.
Am Schlussloch stopfte er dann aber nervenstark noch einen Fünmeterputt zum Birdie und brachte so immerhin die 70 (-1) in trockene Tücher, womit er auch die Segel in Richtung Wochenende setzte. Am Freitag Nachmittag wird Sepp vor allem vom Tee etwas sicherer agieren müssen um sich im Klassement nördlicher orientieren zu können.
Zumindet zu Beginn gelingt dies jedoch noch nicht, denn gleich der erste Abschlag zieht deutlich zu weit nach rechts. Zu schlechter Letzt fällt dann noch dazu der 2,5 Meter Putt zum Par nicht, was Sepp von Beginn an hinter die erwartete Cutlinie abrutschen lässt. Der Konter folgt aber sofort und noch dazu richtig sehenswert. Zwar findet auch der zweite Drive nur das Rough, die Annäherung erreicht aber immerhin das Grün und aus rund 13 Metern fängt der Putter regelrecht Feuer und sorgt für den postwendenden Ausgleich.
Recht stressfrei unterwegs
Zwar versandet danach der Drive am einzigen Par 5 der Frontnine, generell wird Österreichs Nummer 1 im langen Spiel aber immer sicherer und belohnt sich schließlich auf der 6 aus 3,5 Metern mit dem zweiten Birdie, womit er sich auch weiterhin auf Cutkurs hält. Auf der 8 bunkert sich dann zwar einmal mehr ein Abschlag ein, die Annäherung aus dem Sand erwischt er aber punktgenau und lässt sich die Birdiechance aus zwei Metern nicht vom Putter nehmen.
Mit Pars macht er rund um den Turn dann nichts verkehrt und kann schließlich am Par 5 der 13 aus einem guten Drive ein weiteres Mal Kapital schlagen. Ohne Probleme bringt er die Attacke am Grün unter und drückt sein Score zwei Putts später noch tiefer in den roten Bereich. Die pfeilschnellen Grüns werden ihm danach jedoch erneut etwas zum Verhängnis, da er zwar aus dem Rough den Ball am anvisierten Ziel unterbringt, aus etwas zwölf Metern jedoch drei Anläufe benötigt und das eben erspielte Birdie so prompt wieder “egalisiert”.
Am drivebaren Par 4 der 17 macht er seine Sache dann aber besser als am Vortag. Stark legt er den Abschlag knapp vor dem Grün ab und lässt sich mit Chip & Putt die Birdiechance nicht entgehen. Schlussendlich steht er mit der 68 (-3) wieder beim Recording, womit zwar die Spitzenränge doch bereits vier Schläge weit entfernt sind, als 34. stellt der Cut aber keinerlei Problem dar.
Thomas Detry (BEL) packt eine 64 (-7) aus und startet so bei gesamt 12 unter Par als Spitzenreiter in den Moving Day. Matti Schmid findet auch in Arizona kein wirkliches Rezept und scheitert recht deutlich am Sprung ins Wochenende. Für das absolute Highlight des Tages sorgt Emiliano Grillo, denn der Argentinier versenkt im Par 3 Stadion der 16 den Abschlag direkt via “Slam Dunk” im Loch und sorgt so bei den zigtausenden Fans für Jubelstürme.
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