Sepp Straka hofft in Royal Portrush auf erneute britische Open-Magie und vor allem auf seinen ersten Major-Cut 2025.
Nach erstmals gelungener Generalprobe kommt Sepp Straka mit Rückenwind zur 153. Open nach Royal Portrush. Österreichs Nummer 1 zählt nunmehr als Top 10-Spieler der Welt logischerweise auch zum erweiterten Favoritenkreis, noch dazu wo er sich vor zwei Jahren beim letzten britischen Major in Royal Liverpool nur Brian Harman geschlagen geben musste.
Umso erstaunlicher ist das Links-Potential des Wieners, der sich in dieser Disziplin nur selten austoben kann und noch vor Jahren sein Kurzspiel als Achillesferse bezeichnete. Bei seinen bisherigen drei Open-Einsätzen sticht aber auch nur der zweite Platz vor zwei Jahren wirklich hervor. Beim Debüt vor drei Jahren verpasste er noch klar den Cut und spielte im Vorjahr als 22. auch nicht wirklich vorne bei der Musik mit. Kurioserweise verpasste Sepp in seiner bislang besten Saison mit bereits zwei Siegen bei allen drei bisherigen Majors 2025 den Cut. Die Schmach eines ersten Major-Shutouts ausgerechnet in seinem Superjahr wird er wohl mit aller Kraft abwenden wollen.
Bekannte Gesichter erneut favorisiert
In Royal Portrush an der nordirischen Nordküste gelten einmal mehr Scottie Scheffler und Rory McIlroy als die Topfavoriten. Scheffler überraschte mit Aussagen wie relativ Siege für ihn sind: “Ich frage mich oft, wozu das alles. Obwohl ich es liebe hart zu arbeiten für den Erfolg und die großen Turniere zu spielen. Wenn ich das Masters oder ein anderes Turnier gewinne, freue ich mich vielleicht 2 Miu
Straka trauen die Bookies mit einer Quote von 1:53 nicht wirklich zu in den Titelkampf einzugreifen. Da noch eher Bryson DeChambeau, Jon Rahm oder Tommy Fleetwood, den Sepp übrigens als besten Spieler am Start bezeichnete, der noch ohne Majortitel ist. Sensationell qualifizierte sic auch Evergreen Lee Westwood für die Open, nachdem er eines der vier Final Qualifyings gewann, womit er eine weitere Chance auf einen ersten Majortitel bekommt.
Royal Portrush kehrte nach längerer Absenz erst 2019 wieder in die Open-Rotation der Austragungsorte für die Open Championship zurück, wobei Shane Lowry den größten Erfolg seiner Karriere feierte. Die Rückkehr der Open nach Nordirland erwies sich auch als Volltreffer: mit beinahe 300.000 verkauften Eintrittskarten bricht Portrush alle Rekorde, dank der golfverrückten nordirischen Fans, die Rory und Shane entsprechend anfeuern werden.
Der Kurs gilt nicht nur als einer der schönsten britischen Linksklassiker, er fordert auch alle Aspekte des Spiels. Gefürchtet ist der “Calamity Corner” rund um das Par 3 der 16, das mit über 200 Metern Länge in ein kleines Grün den 156 Kontrahenten jede Menge “Kalamitäten” einbrocken wird. Bereits 2019 ließ die 16 die wenigsten Birdies eines Par 3 in der Open-Geschichte zu.
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