Niklas Regner unterschreibt im Seri Selangor GC zum Abschluss noch eine 70 und darf sich beim Selangor Masters über einen durchwegs gelungenen Auftritt freuen.
Für Niklas Regner verlief das Saisondebüt auf der Asian Tour in der Vorwoche nicht nach Plan, denn nach einem schlechten Schwung mit dem Eisen 4 zwickte sich der Liezener in Manila gleich während der Auftaktrunde einen Nerv ein und musste unter Schmerzen das Turnier vorzeitig aufgeben. Mit Treatment, Eisbädern und Massagen konnte er die Verspannungen aber rasch beseitigen und steht kann somit in dieser Woche im Rahmen der Asian Development Tour beim Selangor Masters wieder an den Start gehen. Das 175.000 Dollar Turnier in Malaysia wird über vier Tage gespielt mit Cut nach zwei Runden.
Mit einem schnellen Birdie auf der 11 beginnt Niklas absolut nach Maß und da er Fehler auf den Backnine gekonnt fern hält und sich am Par 3 der 14 noch ein Birdie krallt, liegt er zur Halbzeit richtig gut im Rennen. Zu Beginn der vorderen Neun wird es dann aber ungemütlicher, denn gleich drei Bogeys auf nur fünf Löchern kosten gehörig an Boden. Der Konter kann sich mit Eagle zwar sehen lassen, nach weiterem Fehler danach muss er sich aber mit der 71 (Par) anfreunden, die ihn jedoch immerhin recht klar auf Cut-Kurs bringt.
Mit später Startzeit hat Niklas am Donnerstag dann etwas Probleme richtig ins Spiel zu finden, denn nach anfänglichen Pars leuchtet auf der 4 bereits das erste Bogey auf. Dieses bessert er zwar zeitnah am Par 5 der 6 wieder aus, nach einem Doppelbogey danach rutscht er zur Halbzeit der Runde aber bereits bis an die erwartete Cutmarke zurück. Kaum auf den zweiten Neun angekommen schnappt er sich dann auf der aber 10 ein weiteres Birdie und rückt sein Tagesscore auf der 16 dann auch wieder auf Level Par zurecht. Nach abschließendem Fehler muss er sich schlussendlich aber mit der 72 (+1) anfreunden, die ihn zwar als 39. recht sicher cutten lässt, die Spitzenränge sind derezit aber in weiter Ferne.
Freitag und Samstag in roten Zahlen
Nahezu von Beginn an drückt der einzige Österreicher im Feld dann am Freitag aufs Tempo, denn dank Birdies auf der 11 und dem Par 5 der 13, liegt er schon nach wenigen gespielten Löchern klar unter Par. Auf der 16 schleicht sich dann zwar auch ein Fehler ein, diesen bessert er aber prompt wieder aus und legt, kaum auf den Frontnine angekommen, sofort noch weiter nach. Noch einmal bremst er sich dann mit einem Fehler auf der 2 ein wenig ein, mit den nächsten Erfolgserlebnissen auf den beiden Par 5 Löchern der 5 und 6, geht sich schlussendlich aber sogar die 67 (-4), die ihn sogar bis auf Rang 17 nach oben marschieren lässt.
Die Finalrunde beginnt für Niklas gleich einigermaßen unangenehm, denn auf der 1 brummt er sich ein anfängliches Bogey auf und erschwert sich die Aufgabe "Top 10" so von Beginn an ein wenig. Die Reaktion passt aber, denn den Faux-pas steckt er gut weg und spielt sich dank zweier Par 5 Birdies noch vor dem Turn in den roten Bereich. Auf der nächsten langen Bahn der 13 lässt er dann sogar den Adler landen, kommt nach spätem Doppelbogey auf der 16 am Ende aber nur mit der 70 (-1) zum Recording. Die Top 10 kann er damit zwar nicht mehr knacken, mit Rang 15 zeigt er aber, dass die Formkurve schon früh eindeutig in die richtige Richtung zeigt.
"Resümee der Woche fällt durchwegs positiv aus, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich letzte Woche wegen des eingeklemmten Nervs noch aufgeben musste. Vor allem die 3. und 4. Runde waren wirklich solide. Mein Spiel ist schon auf einem ziemlich hohen Niveau, obwohl ich mich eigentlich gar nicht so gut gefühlt hab", zieht er durchaus zufrieden Bilanz. "Waren auch wenige Fehler, zwei Doppelbogey waren eigentlich keine schlechten Schläge, bisschen dumme Entscheidungen dabei gewesen, aber der Platz verzeiht auch nicht viel. Der Putter ist halt leider einfach nicht heiß gelaufen hier. Runde 3 war ganz solide, aber Rest war sehr ausbaubar. Gefühl ist aber sehr positiv. Das ist hier auch nicht unbedingt meine Wiese, letztes Jahr war ich hier noch bei +7, heuer bei -4."
Nicklaus Chiam (SGP) setzt sich in einem Dreierstechen durch und fährt bei gesamt 10 unter Par am Ende den Sieg ein.









