Saisonbestmarke verbessert

ANDALUCIA CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz nutzt seine Möglichkeiten zu Beginn der Finalrunde und wird mit Platz 11, seinem besten Saisonergebnis auf der Challenge Tour belohnt.

Mit einer starken Finalrunde hoffte Lukas Nemecz noch auf ein Topergebnis in Andalusien um einen großen Schritt näher zum Mallorca-Finale zu machen. Der Beginn ist auch deutlich feuriger als an den Vortagen: gleich der erste Putt fällt zum Birdie und das erste Par 5 kann er erstmals in dieser Woche zu seinen Gunsten nutzen, womit er sofort an den Top 10 dran ist. Nachdem auch am 4. Grün der Birdieputt im Loch verschwindet, ist der Traumstart perfekt. Nach dem nächsten Schlaggewinn am zweiten Par 5 erwischt es Nemecz auch mit dem ersten Bogey an der 9.

Mit dem ersten Schlagverlust schleicht sich immer mehr der Fehlerteufel ein: dem Birdie an der 10 folgt rasch das nächste Bogey. Nachdem auf keinem der späten Par 5 mehr etwas laufen will, unterschreibt der einzige Österreicher im Finale die 69. Aufgrund des auflebenden Winds verbessert sich Nemecz noch bis auf Position 11 und übertrifft damit Platz 14 von vor drei Wochen in Italien, seinem bislang besten Saisonergebnis auf der Challenge Tour. Zudem sammelt er wieder wertvolle Punkte hinsichtlich des Mallorca-Finales.

Der Tscheche Ondrej Lieser stürmt mit der besten Sonntagsrunde in der Spitzengruppe von 66 Schlägen bis an die Spitze bei 10 unter Par und feiert seinen ersten Toursieg auf der Challenge Tour.

3. Runde: Vormarsch voerst gestoppt

Lukas Nemecz marschierte am Freitag mit einer 69 (-3) um satte 37 Plätze am Leaderboard nach vor und stemmte so im gesicherten Mittelfeld den Cut. Am Samstag will er daran nun klarerweise anknüpfen und sich so weit wie möglich an die richtig lukrativen Leaderboardregionen herantasten.

Die schweren Anfangslöcher 1 und 3 übersteht Nemecz schon einmal verlustfrei, kann jedoch das kurze Par 5 der 2 auch nicht zu seinen Gunsten nutzen. Der Steirer agiert auch in der Folge äußerst sicher, kann jedoch seinen Putter nicht erwärmen um davon zu profitieren. Erst das Par 5 der 9 erlöst ihn mit dem ersten gelungenen Birdieputt.

In dieser Tonart geht es auch auf der zweiten Hälfte weiter: mit fehlerlosem Spiel und einem weiteren Par 5-Birdie. Seine weiße Weste verliert Nemecz erst am überlangen Par 4 der 17, erneut die schwerste Bahn in Novo Sancti Petri, die ihn den einzigen Schlag am Samstag kostet. Somit wird es die Runde von 2 unter Par, die keinen Move nach vorne zulässt. Die Top 10 bleiben aber weiterhin nur 3 Shots entfernt.

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