Lukas Nemecz findet am Finaltag bei den CIRCA Cape Town Open für den Royal Cape GC kein wirklich passendes Rezept mehr und schreibt im neuen Road to Mallorca nur leicht an.
Nachdem Lukas Nemecz in der Vorwoche beim Season Opener knapp um einen Schlag am Cut scheiterte, hat der Steirer in dieser Woche das Glück auf seiner Seite. Dabei legte er mit einer 70 (-2) einen durchaus souveränen Start hin und lag auch am Freitag nach 9 gespielten Löchern bereits bei 3 unter Par. Wie aus dem Nichts riss der Faden dann aber und mit gleich vier Bogeys am Stück rutschte er sogar hinter die erwartete Cutmarke zurück. Erst ein abschließendes Birdie ließ ihn schließlich buchstäblich in letzter Sekunde dann doch noch cutten. Am Wochenende wird der 36-jährige nun sicherlich alles daran setzen das Feld so gut wie möglich von hinten aufzurollen um gleich sehenswert im neuen Road to Mallorca anschreiben zu können.
Anders als am Vortag, wo sich Lukas von der 2 weg gleich vier Bogeys am Stück eingetreten hat, läuft es am Moving Day auf den Löchern deutlich besser. Schon auf der 2 schnappt er sich ein erstes Birdie und da dann wie erhofft auch das Par 5 der 5 einen Schlag springen lässt und er die gesamten Frontnine über makellos bleibt, spielt er sich zur Halbzeit der 3. Runde bereits bis ins solide Mittelfeld nach vor. Stark baut er sein score dann nach dem Turn am Par 5 der 11 und der 14 weiter aus, ehe es im Finish dann noch ziemlich kunterbunt wird. Auf ein Doppelbogey am Par 3 der 15 gibt er zwar sofort die passende Birdieantwort, tritt sich jedoch auf der 17 noch einen Fehler ein und unterschreibt so am Ende "nur" die 70 (-2). Damit macht er zwar ein paar Ränge gut, den großen Move verpasst er mit den späten Fehlern jedoch.
Durchwachsener Finaltag
Am Sonntag hat Lukas von Beginn an ziemlich zu kämpfen, was sich auf der 1 auch gleich in einem anfänglichen Bogey manifestiert. Zwar verdaut er den Fehler recht gut, wie auch ein rascher Ausgleich auf der 3 beweist, ein Par 5 Bogey auf der 7 wirft ihn dann aber wieder unangenehm zurück. Immerhin kann er auf der 9 noch vor dem Turn ein weiteres Mal gegensteuern. Nachsetzen kann er auf den letzten neun Löchern aber nicht, denn lange Zeit spult er Par um Par ab und läuft so vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher. Im Finish wird es dann sogar auf der 17 mit dem nächsten Bogey noch einmal ungemütlich und mit der 73 (+1) geht sich am Ende nur ein Platz jenseits der Top 50 aus, womit er nur sehr zart im neuen Road to Mallorca anschreibt.









