Max Steinlechner

Ansprechender Start

Max Steinlechner legt bei den Joburg Open mit einer 67 (-3) einen durchaus ansprechenden Start hin. Matthias Schwab kommt auch im Houghton GC nicht ins Rollen.

Dank seines Siegs auf der Sunshine Tour kommt Max Steinlechner bei der Joburg Open zu einem zweiten Einsatz in Folge auf der DP World Tour. In der Vorwoche konnte der Tiroler bei der verregneten und auf drei Runden verkürzten South African Open erstes Preisgeld in Europas Eliteliga und Punkte im Race to Dubai sammeln. Die Frage ist, wie kräftezehrend die extrem anstrengenden Wochen zuletzt in Südafrika bereits waren und ob Max noch einmal alle Kräfte zu einem Topergebnis bündeln kann.

Zum Auftakt ist der 25-jährige zwar erst mit später Tee Time unterwegs, findet jedoch mit einem anfänglichen Par 5 Birdie auf der 10 hervorragend ins Geschehen. Ganz souverän spult er die darauffolgenden Bahnen ab und kann am Par 3 der 14 aus einem starken Tee Shot ein weiteres Mal profitieren. Ohne jeglichen Wackler absolviert er schließlich auch noch die letzten beiden Bahnen der Backnine und biegt so makellos bei einem Zwischenstand von 2 unter Par auf die vorderen neun Löcher ab.

Max SteinlechnerDas sichere Spiel zieht er auch nach dem Turn weiter durch, schnürt auf der 4 und dem Par 5 danach sogar einen roten Doppelpack und dockt so bereits an den Top 10 an. Auf der 15 wird der Vorwärtsdrang dann jedoch in Form des ersten Bogeys einigermaßen abrupt abgebremst. Sofort stabilisiert der ehemalige NC State Student sein Spiel aber wieder, lässt auf den letzten Löchern nichts mehr anbrennen und startet so durchaus ansprechend mit der 67 (-3) und als 26. ins Turnier.

Schwab erneut mit Problemen

Matthias Schwab kämpft nach dem 5. Missed Cut bei 6 Starts im neuen Golfjahr weiter um seine Form. Der Schladminger muss vor allem sein langes Spiel stabilisieren um endlich wieder vier solide Golfrunden zusammenzubasteln. Am ersten Spieltag startet der Rohrmooser erst mit später Startzeit ins Turnier und beginnt absolut solide, denn nach zwei anfänglichen Pars, findet er bereits auf der 3 ein erstes Erfolgserlebnis.

Anders als erhofft scheint ihn dies jedoch zumindest vorerst nicht zu beflügeln, denn schon auf der 4 findet er sich bei Level Par wieder. Nachdem sich der postwendende Konter am darauffolgenden Par 5 nicht ausgeht und er sich am Par 3 der 7 ein weiteres Bogey einfängt, rutscht er sogar recht rasch erstmals in den Plusbereich ab. Nach dem Turn wird es dann sogar noch unangenehmer, denn nachdem mit der 10 das zweite Par 5 der Runde ungenützt verpufft, tritt er sich auf der 12 sogar ein Doppelbogey ein.

Matthias SchwabDa er dann auch auf der 13 einen Fehler nicht verhindern kann, droht einmal mehr heuer ein durchwegs verpatzter Start in ein Turnier. Erst im Finish auf der 17 geht sich dann noch ein weiteres Birdie aus, was ihm angesichts der angehäuften Fehler jedoch nur bedingt weiter hilft. Nach der 73 (+3) reiht er sich als 127. lediglich im dreistelligen Leaderboardbereich ein und läuft so erneut bereits nach 18 gespielten Löchern der erwarteten Cutmarke deutlich hinterher.

Aus deutscher Sicht weiß Nicolai Von Dellingshausen voll zu überzeugen, denn der 32-jährige muss nach der 64 (-6) lediglich Wenyi Ding (CHN) und Jordan Smith (ENG) knapp den Vortritt lassen.

Leaderboard Joburg Open

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