Mit Zuversicht nach Prag

CZECH MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab reist trotz des verpassten Cuts in Schweden mit durchaus einiger Zuversicht in die tschechische Hauptstadt und hofft im Albatross Golf Resort auf ein deutlich besseres Abschneiden als in der Vorwoche.

“Ich habe am zweiten Tag in Göteborg besser als zum Auftakt gespielt, die Bälle aber nicht nah genug zu den Fahnen gebracht um wirkliche Birdiechancen zu haben. Dazu sind mir noch einige unnötige Fehler passiert die zu Bogeys führten. Die Form ist aber okay und es fehlte schon in Schweden nicht viel für gute Runden. Ich bin zuversichtlich, dass in den kommenden fünf Wochen nun besser gehen wird”, hat Matthias Schwab das Verpassen der Preisgeldränge beim letzten Turnier bereits abgehakt und blickt den kommenden Aufgaben positiv entgegen.

Wie die meisten Kurse ist auch die Par 72 Wiese im Albatross Golf Resort in Prag Neuland für den Schladming-Pro. Weiterhin fehlt dazu noch Caddie Simon weiterhin wegen Studienstresses, Matthias kann aber zumindestens auf die Erfahrung von Shane Koeries zurückgreifen. Der Südafrikaner kennt den Platz bereits von seinem “Stamm-Chef” Bernd Wiesberger, der bei seinem ersten und einzigen Antreten in Tschechien im Jahr 2014 aber am Cut scheiterte. Auf einige Tücken wird Shane den Rookie aber wohl dennoch aufmerksam machen können.

Tourcard Absicherung als Primärziel

Defacto hat Matthias Schwab nach seinem Superturnier in Hamburg die Tourkarte für kommendes Jahr bereits in der Tasche, um ganz sicherzugehen sollte aber noch zumindestens ein halbwegs passables Ergebnis gelingen. Genau dies ist bei seinem Sechs-Wochen-Stretch auch das primäre Ziel, wobei im Hinterkopf mit Sicherheit auch die Final Series der European Tour herumgeistert. Der Schladming-Pro hat durchaus noch alle Chancen sich mit guten Ergebnissen für die hochdotierten Schlussevents zu qualifizieren, was seiner ersten Saison auf Europas höchster Spielklasse sozusagen die Krone aufsetzen würde.

Anders als letzte Woche im vom Regen aufgeweichten Göteborg, werden die Spieler in Prag wohl schon fast linkstypische Verhältnisse erwarten. Das knochentrockene Terrain – seit nunmehr knapp drei Wochen wartet man in Tschechien auf richtig ergiebigen Regen – wird sich wohl zum Auftakt etwas kürzer spielen als von den Vorjahren bekannt. Erst ab Freitag könnte sich dies schlagartig ändern, denn Gewitter läuten einen Wetterumschwung ein, der bis zum Ende des Turniers am Sonntag auch einiges an Regen bringen könnte.

Dank einer Tauschkarte steht neben Matthias Schwab mit Rene Gruber noch ein weiterer Österreicher im Starterfeld und bestreitet die ersten beiden Tage witzigerweise sogar im selben Flight. Das rot-weiß-rote Duett startet am Donnerstag gemeinsam mit Lokalmatador Petr Dedek (CZE) um 09:05 MEZ von der 1 aus ins mit einer Million Euro dotierte Turnier.

 

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