Mit Zündaussetzern

ITALIAN OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger startet zwar wie von der sprichwörtlichen Tarantel gestochen ins Turnier, hat im Marco Simone GC in Folge aber auch mit einigen Zündaussetzern zu kämpfen. Dank eines abschließenden Birdie bleibt der 35-jährige aber am zukünftigen Ryder Cup Kurs an den Spitzenplätzen dran.

Das Positive mitnehmen aus der Schweiz, wovon es jede Menge gab, ist Bernd Wiesbergers Ziel im Vorfeld der Italian Open. Mit dem zweiten Platz in Crans hat sich der Burgenländer zurück ins Spiel gebracht in der Qualifikation für den Ryder Cup, wo in Rom zum vorletzten Mal doppelte Punkte vergeben werden.

Das 3 Millionen Euro-Turnier von Rom zählt zwar nicht mehr zur Rolex Series, wird dafür im Marco Simone GC ausgetragen, wo in zwei Jahren der Ryder Cup stattfinden wird. Vor allem bei den europäischen Events ist Wiesberger heuer eine absolute Macht, liegt satte 67 unter Par in den 7 Events (abgesehen von der Open) und rangiert in der Tourwertung auf Rang 3 bei Strokes Gained von Tee bis Grün.

Die European Tour gastierte zuletzt 1994 in Marco Simone. Da der Kurs mit Hilfe der European Tour für den Ryder Cup komplett umgebaut und vor allem auf über 6.600 Meter bei Par 71 verlängert wurde, betreten alle Spieler in dieser Woche Neuland, zumindest unter Turnierbedingungen. Mit Matt Fitzpatrick und Tommy Fleetwood steigen zwei weitere Topstars mit in den Ring, zusätzlich zu Kaymer, Molinari, Stenson und Sullivan, die bereits in der Schweiz mit dabei waren.

Blitzstart

Zu Beginn hat Bernd Wiesberger das adaptierte Gelände in der ewigen Stadt bestens im Griff, findet er doch schon auf der 11 ein frühes Birdie und weiß auch das darauffolgende Par 5 bestens auszunützen, was ihn mit dem frühen Birdiedoppelpack rasch im Spitzenfeld mitmischen lässt. So richtig on fire knallt er auch am Par 3 der 13 den Abschlag stark aufs Grün und macht so sogar den Birdiehattrick perfekt.

Nach einem weiteren Par danach, tritt er sich auf der 15 dann jedoch auch den ersten Fehler ein, womit der Birdieexpress recht abrupt gestoppt wird. Da er rund um den Turn auf der 18 und auch der 1 dann die nächsten Fehler einstecken muss, ist vom starken Start endgültig nichts mehr übrig. Immerhin kann er auf der 3 mit dem vierten Birdie den Negativrun abfedern und krallt sich so auch wieder das Minus als Vorzeichen.

In Folge tritt er etwas auf der Stelle, bis er dem Par 5 der 9 zum Abschluss noch ein weiteres Birdie entlocken kann und so die 69 (-2) zu Papier bringt. Zwar wird er sich damit angesichts des blitzschnellen Starts wohl nicht restlos zufrieden zeigen, auch weil Henrik Stenson (SWE) neben ihm eine 64 (-7) auf die Scorecard zaubert und mit der geteilten Führung zeigt, was am Donnerstag möglich gewesen wäre, er bleibt damit als 21. aber klar an den Spitzenplätzen dran und hat so weiterhin in dieser Woche noch alle Chancen.

“Das war ein ordentlicher Start in die Italien Open. Obwohl ich um den Turn herum einige Schläge liegengelassen habe, hatte ich eine gute Kontrolle über mein Spiel und fühlte mich auf den Grüns sehr wohl”, so Bernd danach auf Instagram.

Leaderboard Italian Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Italian Open.

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