Vorne mit dabei

TROPHÉE HASSAN II – 1. RUNDE: Matthias Schwab legt im Royal Golf Dar Es Salam mit einer 70er Auftaktrunde einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Turnierwoche und geht mit nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Spitze in den zweiten Spieltag.

Dank eines unangekündigten Re-Rankings der European Tour, das Matthias Schwab in seiner Kategorie 17 um etliche Ränge nach oben klettern ließ, hat der Rohrmooser sogar ohne Einladung die Möglichkeit beim 2,5 Millionen Euro Turnier am königlichen Privatgelände abschlagen zu können. Am schwierigen Red Course hat der Schladming-Pro dann am Nachmittag die gesamte Runde über die neu angelegten ondulierten Grüns durchwegs im Griff und bringt sich mit einer starken Performance in vielversprechende Position.

Der Vanderbilt Absolvent startet auf den Backnine sehr solide und findet nach anfänglichen Pars am Par 4, der 15 das erste Birdie, das er gekonnt bis zum Turn verwaltet. Erst auf der schwierigen 1 geht sich dann zum ersten Mal kein Par aus, was Matthias zu Beginn der vorderen Neun wieder auf Level Par zurückrasseln lässt. Aus der Ruhe lässt er sich vom kleinen Makel aber nicht bringen und dreht sein Score zwei Bahnen später wieder in den Minusbereich.

Das sichere Spiel zieht er schlussendlich bis zum Ende gekonnt durch, nimmt auf der 6 noch eine weitere sich bietende Birdiemöglichkeit dankend an und marschiert schlussendlich mit einer durchwegs sehenswerten 70 (-2) zum Recording. Auf der richtig anspruchsvollen Par 72 Wiese – viele Spieler haben des Öfteren am Donnerstag alle Hände voll zu tun – reicht dies nach dem ersten Spieltag immerhin für den starken 12. Rang, der Matthias bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Spitze eine sehr vielversprechende Ausgangslage einbringt.

Das einzige Manko im Spiel des jungen Steirers ist am Donnerstag die Par 5-Ausbeute. Matthias verpasst auf jeder der vier langen Bahnen die Birdies, was bedeutet, das für die kommenden Tage hier wohl noch einiges an Scoring-Potenzial brach liegt. Am Freitag hat Österreichs größte Zukunftshoffnung aber nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit, was mit Sicherheit kein Nachteil sein sollte. Eine ähnlich gute Performance könnte ihn im absoluten Spitzenfeld ins Wochenende starten lassen.

Den gelungenen Auftritt fasst er folgendermaßen zusammen: “Die Runde war solide und ich war schon am Anfang in einem guten Rhythmus. Der Platz spiel sich nicht ganz so schwierig, weil sie viele Tees nach vorne verschoben haben. Die Grüns wurden vor allem gegen Ende hin sehr hart, was es schwierig machte die Bälle nah zu den Fahnen zu schlagen.”

Bradley Dredge (WAL) und Alvaro Quiros (ESP) teilen sich nach 67er (-5) Runden die frühe Führung.

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