Knocked out am Morgen

BELGIAN KNOCKOUT – FINAL: Italiens Shooting-Star Guido Migliozzi knocks out Bernd Wiesberger im Viertelfinale, der jedoch damit wichtige Punkte sammelt.

Bernd Wiesberger kämpfte sich am Samstag mit bärenstarkem Spiel – insgesamt fand der Burgenländer auf 27 Löchern bei nur zwei Bogeys satte neun Birdies und ein Eagle – über Oliver Fisher, Oscar Lengden und Daniel Gavins bis ins Viertelfinale nach vor. Dort wartete am Sonntag Morgen im Viertelfinale Italiens Aufsteiger Guido Migliozzi auf den Oberwarter, der so wie Bernd ebenfalls bereits heuer einen European Toursieg und zwar in Kenia feiern konnte. Matthias Schwab war am Samstag gleich im ersten Duell an Ewen Ferguson gescheitert.

Viertelfinale verläuft einseitig

In seinem 4. Knockout-Match spielt sich Bernd mit Bogeystart erstmals in Probleme und in Rückstand. Der Italiener nutzt dies eiskalt um mit zwei Birdies in Front zu gehen. Aber auch Bernd kann am 2. Grün sofort mit einem Birdie kontern. Richtig kritisch wird es nach Wiesbergers nächstem Bogey an der 4, wodurch der Rückstand auf 3 Shots anwächst. Bernd bäumt sich mit Birdie-Birdie-Finish noch tapfer auf, Italiens Shooting-Star verwaltet jedoch locker den Vorsprung und steigt mit 2 unter Par am Ende mit einem Schlag Vorsprung in das Semifinale auf.

So ganz unglücklich wird Wiesberger mit dem Viertelfinal-Aus nicht sein, kann damit wenigstens am Nachmittag ein wenig regenerieren bevor es im Flieger nach London und zur morgigen 36 Loch-Qualifikation für die US Open in Walton Heath geht. Immerhin sammelt der 33-jährige durch das Top 10-Ergebnis in Belgien wieder wichtige Punkte am langen Weg zurück in den Kreis der Golfelite.

Gereiht werden die vier Viertelfinal-Verlierer nach ihren Scores in der 36 Loch-Qualifikation. Da war Bernd Wiesberger hinter Green, Southgate und Siem klassiert und beendet das Belgian Knockout somit am 8. Platz mit 25.000 Euro Preisgeld. Matthias Schwab wird 52. und kassiert 3.367 Euro.

Wiesberger-Bezwinger Guido Migliozzi kämpft sich bis ins Finale vor und schlägt dort mit einer Runde von 3 unter Par den Niederländer Darius van Driel, der die letzten 9 Löcher nur in 1 über Par absolviert.

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