Keinen Rost angesetzt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober zeigen nach der langen Winterpause zum Auftakt ihres ersten Saisonturniers nahezu keinerlei Anzeichen von Rost und bringen sich im anspruchsvollen Westlake GC gut in Position. Chrissie mischt nach einer sehenswerten 73 sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Nach langer Turnierpause dürfen endlich auch wieder Christine Wolf und Sarah Schober Golfarbeit auf der Ladies European Tour verrichten, die in Kapstadt in eine deutlich aufgewertete Saison startet. Der Westlake GC ist jedoch eine bekannte Größe für Europas beste Golfdamen, wo auch bereits Wolf und Schober mehrmals ihre Golfarbeit verrichteten. Vor allem Schober kam mit dem Kurs am Südkap gut zurecht und erreichte etwa 2018 den 21. Rang.

Chrissie Wolf sammelt am Donnerstag Vormittag gleich auf der 11 ein frühes Birdie auf und verwaltet das zartrosa Zwischenergebnis in Folge längere Zeit gekonnt. Erst kurz vor dem Turn erwischt es die Tirolerin dann unangenehm sogar mit einem Doppelbogey, weshalb vor den Frontnine nur das Plus als Vorzeichen aufleuchtet.

Die Indien-Siegerin lässt sich vom Faux-pas aber nicht beirren und stabilisiert ihr Spiel postwendend wieder. Zwar läuft sie bis zum Schluss einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher, muss jedoch auch keinen weiteren Fehler notieren und steht so schließlich mit der 73 (+1) beim Recording, womit sie nach den ersten 18 Löchern als 7. eine mehr als nur ansprechende Position bezieht.

„Es war von den Verhältnissen her echt super. Wir haben zwar noch im Nebel weggespielt, aber ab der 3 ist es dann schöner geworden. Der Platz spielt sich immer relativ schwer. Die Grüns sind richtig tricky wie sie reagieren und vom Tee ist es oft sehr schmal“, so Chrissie, die lediglich drei Schläge hinter dem Führungsduo rangiert, nach der Runde.

Bogeystart gut weggesteckt

Sarah Schober hat am Nachmittag am schwierigen Gelände sichtlich Mühe einen richtigen Rhythmus zu finden, denn gleich auf ihren ersten fünf Löchern brummt sie sich vier Bogeys auf. Danach allerdings stabilisiert die Steirerin ihr Spiel und krallt sich kurz vor dem Turn auf der 18 auch ihr erstes Birdie. Dieses gibt sie zwar sofort auch wieder aus der Hand und tritt sich auch nach einem Par 5 Birdie prompt wieder einen Fehler ein, am Ende geht sich so auf dem anspruchsvollen Gelände aber immerhin die 76 (+4) aus, die sie als 35. klar auf Cutkurs bringt.

Trotz der recht ansprechenden Ausgangslage zeigt sie sich mit der Runde nur bedingt zufrieden: „Der Anfang war ein wenig turbulent heute. Es war das erste Turnier und ich war im positiven Sinn auch etwas nervös. Vor allem mit den Annäherungen hatte ich am Anfang keinen Rhythmus und auch beim Putten war noch Luft nach oben, wenngleich man den Grain am Nachmittag auf den Grüns schon sehr gespürt hat. Ich bin eigentlich schon etwas enttäuscht mit dem Start, da ich mir schon einen besseren Score erhofft hätte. Aber ich hab morgen eine frühe Tee Time und ich mag es generell gleich in der Früh rauszustarten.“

Leaderboard South African Women’s Open

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