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Gelungenes Debüt

SÖLVESBORG LADIES OPEN – FINAL: Sarah Schober stößt am Finaltag mit der 70 noch in die Top 10 nach vor und feiert auf der LET Access Tour so ein gelungenes Debüt als Proette. Auch Nina Mühl macht mit ihrer ersten roten Runde im Sölvesborg GK noch etliche Ränge gut.

Sarah Schober darf sich in Schweden über ein gelungenes Profi-Debüt freuen. Die Steirerin startete zum Auftakt am Donnerstag mit der 70 (-2) bereits gut und mischte so schnell vorne mit. Zwar musste sie am Freitag mit der 74 (+2) etwas abreißen lassen, blieb damit aber immer noch in Schlagdistanz zu den Top 10.

Diesen Sprung realisiert sie dann am Finaltag, kommt dabei aber alles andere als geplant aus den Startlöchern. Nach nur sieben gespielten Bahnen lautet der Zwischenstand bereits 4 über Par, was sie weit im Klassement zurückwirft. Erst dann schaltet sie in den Angriffsmodus über, notiert bis zur 13 drei Birdies und ein Eagle und hat so plötzlich sogar ein Minus als Vorzeichen.

Auch auf einen weiteren Schlagverlust weiß sie gegen Ende die richtige Antwort und macht mit zwei späten Birdies die 70 (-2) perfekt. Schlussendlich gelingt mit gesamt 4 unter Par noch der Sprung in die Top 10 und Sarah Schober fährt bei ihrem ersten Start als Proette gleich Rang 9 ein.

“Nachdem ich keinen guten Start hatte, bin ich mit der -2 heute schon zufrieden. Ich hatte wieder ein Eagle und die Birdiechancen die ich hatte, konnte ich verwerten und hab außerdem gleich dreimal aus sechs Metern zum Par gelocht. Für das erste Turnier als Profi bin ich zufrieden. Am Dienstag geht’s in der Früh weiter nach Finnland zum nächsten Access Turnier”, so Sarah Schober zu ihrem Debüt.

Ränge gutgemacht

Nina Mühl hatte in dieser Woche etwas mehr zu kämpfen als ihre Landsfrau. Die Wienerin notierte an den ersten beiden Spieltagen jeweils die 74 (+2) und cuttete so gerade noch in den Finaltag. Am Samstag geht aber auch ihr dann mit der 71 (-1) noch eine rote Runde auf, was am Ende für Rang 22 reicht.

Ariane Provot (FRA) setzt sich im Stechen am ersten Extraloch gegen Laura Murray (SCO) und Lynn Carlsson (SWE) durch und gewinnt die Sölvesborg Ladies Open.

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Christine Wolf 2015

Finale Probleme

TIPSPORT GOLF MASTERS – FINAL: Christine Wolf hat am Finaltag im Pilsen Golf Park mit etlichen Problemen zu kämpfen, kommt über die 73 nicht hinaus und fällt damit im Klassement bis auf Rang 34 zurück. “Es war heute eigentlich gut zu spielen und ich hab auch den Ball gut getroffen, aber viel zu viel vorbeigeschoben”, ist die 73 schnell erklärt.

Einmal mehr legte sich Chrissie Wolf mit guten ersten Runden von 68 (-3) und 70 (-1) Schlägen eine gute Basis für ein Spitzenergebnis auf. Dabei hätte die Ausgangslage noch viel besser sein können, streute die Tirolerin doch etliche Fehler ein, die in Summe einige Strokes kosteten.

Der Finaltag lässt sich dann erneut stark an. Die Innsbruckerin kommt mit einem Birdie gut aus den Startlöchern, fällt dann aber in ein zusehends farbenfrohes Muster. Zwar verbucht sie auf den Frontnine noch einen weiteren roten Eintrag, bei drei Bogeys kommt sie aber nur mit einem Zwischenergebnis von 1 über Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Nach drei Pars in Folge packt sie erneut den Malkoffer aus, drei Birdies können zwei weitere Bogeys und sogar ein Doppelbogey aber nicht auffangen, was sie im Klassement immer weiter zurückfallen lässt. Am Ende steht die 73 (+2) auf der Scorecard, mit der sie gleich 18 Ränge verliert und das Turnier so auf Rang 34 beendet.

Hannah Burke (ENG) sichert sich in Pilsen den Sieg. Die Engländerin notiert zum Abschluss die 64 (-7) und triumphiert bei gesamt 13 unter Par.

Primärziel Olympia

Nachdem Chrissie Wolf die Tourkarte dank etlicher starker Auftritte bereits abgesichert hat, ist das Primärziel von Österreichs Nummer 1 im Damengolf nun die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Derzeit liegt sie dabei als 48. der Qualifikationsrangliste gut im Rennen, jedes weitere gute Ergebnis hilft beim Erreichen des Ziels aber klarerweise enorm.

Nina Mühl verpasste in dieser Woche eine weitere Chance auf wichtige Preisgeldeuros im Kampf um das Spielrecht für kommende Saison. Die Wienerin hatte am Freitag mit einem Horrorstart zu kämpfen und reihte sich nach der 76 (+5) nur auf Rang 113 ein. Zwar steigerte sie sich am Samstag bereits beträchtlich und notierte eine fehlerlose 69 (-2), der Cut war für sie aber nicht mehr zu stemmen. Bei den wenigen noch verbleibenden Möglichkeiten müssen nun schon Spitzenergebnisse her um die Tourkarte absichern zu können.

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Christine Wolf 2015

Wieder vorne dabei

TIPSPORT GOLF MASTERS – 1. RUNDE: Christine Wolf startet im Golf Park Pilsen wie aus der Pistole geschossen, kann das Tempo aber nicht ganz durchhalten. Nina Mühl muss einen Horrorstart verdauen und liegt bereits weit zurück.

Einen besseren Start als diesen hätte sich Chrissie Wolf selbst nicht wünschen können. Die Tirolerin startet auf den Backnine und kann zwar das gleich wartende Par 5 nicht ausnützen, drückt dann das Gaspedal aber bis zum Anschlag durch und notiert auf den folgenden vier Bahnen jeweils ein Birdie, was sie mit später Startzeit nach nur fünf gespielten Löchern bereits in die Top 10 bringt.

Doch den Anfangsschwung kann sie nicht ganz mitnehmen und nachdem noch auf der hinteren Platzhälfte ein Bogey auf die Scorecard wandert, fällt sie mit einer Doublette auf der 5 (Par 3) sogar wieder auf lediglich 1 unter Par zurück. Den kurzen Negativlauf kann sie aber schnell wieder stoppen und spielt sich mit zwei weiteren Birdies zur 68 (-3) und reiht sich so nach der Auftaktrunde auf dem starken 12. Rang ein.

Mit einem Schmunzeln meint sie nach ihrer Runde: “Das wär natürlich super gewesen wenn das mit den Birdies so weitergegangen wäre. Ich hab mir aber eigentlich immer wieder gute Chancen gegeben. Manche sind dann reingegangen, andere leider nicht.”

Weit zurück

Nina Mühl, die zwingend gute Ergebnisse benötigt um die Tourcard für kommende Saison abzusichern, schlittert in Pilsen in einen wahren Horrorstart. Die Wienerin eröffnet mit Bogey-Doppelbogey-Bogey und liegt so schnell weit hinten im Klassement. Auch danach will nichts wirklich Zählbares gelingen und zwei weitere Schlagverluste prolongieren den rabenschwarzen Tag. Ein einziges Birdie auf der 12 (Par 4) kann dabei die Runde nicht halbwegs versöhnlich gestalten. Nach der 76 (+5) bleibt für Nina Mühl nur der 113. Platz, auf die prognostizierte Cutmarke hat sie bereits fünf Schläge Rückstand.

Die Führung krallt sich Becky Morgan (WAL). Die Waliserin notiert die ganz starke 62 (-9) und liegt damit unangefochten an der Spitze.

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Christine Wolf

Großer Schritt

LADIES EUROPEAN MASTERS – FINAL: Christine Wolf lässt im Buckinghamshire GC mit einem abschließenden Doppelbogey einiges liegen. Die Tourkarte für kommende Saison dürfte für die Tirolerin dennoch mittlerweile so gut wie abgesichert sein.

Christine Wolf eröffnete das Leadies European Masters nur mit der durchwachsenen 76 (+4) und musste damit am Freitag bereits einen kleinen Gewaltakt vollziehen um die Cutmarke noch zu überspringen. Das gelingt mit der 69 (-3) am Ende sogar souverän. Am Moving Day kann sie den Birdieschwung des Vortages dann nicht aufrechterhalten und fällt mit der 74 (+2) wieder etwas zurück.

Der Finaltag lässt sich dann kunterbunt an. Nach vier Löchern hat sie bereits zwei Bogeys und zwei Birdies notiert und auch gegen Ende der Frontnine wandern noch jeweils ein roter und ein blauer Eintrag auf die Scorecard. Auf der zweiten Platzhälfte justiert sie dann allerdings noch einmal ihr Birdievisier und liegt nach drei weiteren Schlaggewinnen bei einem zusätzlichen Bogey bei 2 unter Par und stößt so um etliche Ränge nach vorne.

Ein Doppelbogey am Schlussloch macht ihr dann aber einen Strich durch die abschließende rote Runde. Mit der 72 (Par) stagniert sie zwar im Klassement und wird schlussendlich 48., macht beim hochdotierten LET-Turnier aber damit wohl den entscheidenden Schritt in Richtung Tourkarte für kommende Saison. “Ich hab den Ball heute stark getroffen, das war echt gut. Es ist eben schade ums letzte Loch. Ich bin aber echt happy und kann von hier viel positives mitnehmen”, fasst Chrissie ihre letzten 18 Bahnen zusammen.

Chance vergeben

Weniger gut erging es in dieser Woche Nina Mühl. Die Wienerin hätte beim 500.000 Euro Turnier einen entscheidenden Schritt für die Tourkarte unternehmen können. Die Eröffnungsrunde gelang mit der 73 (+1) auch großteils nach Plan. Am Freitag fand sie aber keinen Rhythmus und verpasste mit der 80 (+8) den Cut klar. Nina muss nun bei ihren wenigen verbleibenden Turnieren zwingend Ergebnisse einfahren um sich den Gang auf die Tourschool zu ersparen.

Die US-Amerikanerin Beth Allen sichert sich bei gesamt 12 unter Par den Sieg.

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Christine Wolf

Belohnte Aufholjagd

LADIES EUROPEAN MASTERS – 2. RUNDE: Christine Wolf spielt am Freitag Nachmittag im Buckinghamshire GC teilweise entfesseltes Golf und marschiert mit der 69 noch locker über die Cutmarke ins Wochenende. Nina Mühl hingegen findet am zweiten Spieltag keinen Rhyhthmus.

Viel hat nach der Donnerstagsperformance von Chrissie Wolf nicht mehr auf einen geschafften Cut hingedeutet. Die Tirolerin schleppte die Bürde der 76 (+4) in den zweiten Spieltag und ging nur von Rang 111 aus auf die zweite Runde. Dort gelingt aber am Nachmittag schnell Zählbares und sie liegt nach drei Birdies bei nur einem Bogey bereits beim Turn bei 2 unter Par und damit genau an der Cutmarke.

Auf den Frontnine nimmt die Runde dann noch zusätzlich Fahrt auf und Chrissie versenkt auf der 2 und der 3 die nächsten Birdieputts, die sie zu diesem Zeitpunkt sogar den gesamten aufgerissenen Rückstand des ersten Spieltages wettmachen lassen. Trotzdem beginnt mit zwei Schlagverlusten danach noch einmal das große Zittern um den Cut, bis sie am vorletzten Loch ihr insgesamt sechstes Birdie notiert und damit als 46. den Wochendeinzug fixiert.

“Zum Glück wars heute besser und endlich war auch mal der Putter etwas wärmer, was sich in drei längeren gelochten Putts gezeigt hat. Am Ende der Runde hat der Wind ziemlich aufgefrischt und ich bin jetzt froh, dass ich fertig bin. Ich freu mich jetzt natürlich schon auf die nächsten beiden Tage”, fasst Chrissie ihre zweite Runde zusammen.

Ohne Vortrieb

Ganz anders ergeht es am Freitag Nina Mühl. Die Wienerin positionierte sich zum Auftakt mit der 73 (+1) noch genau an der Cutmarke, am zweiten Spieltag findet sie dann aber fast die gesamte Runde über keinen Rhythmus und wird mit der 80 (+8) bis auf Rang 119 zurückgereicht. Für die um die Tourkarte kämpfende Proette doppelt bitter, da sie mit einem geschafften Cut beim hochdotierten Turnier in England einen entscheidenden Schritt hätte machen können.

Die Engländerin Alex Peters sichert sich nach der 63 (-9) und bei gesamt 11 unter Par die Führung in ihrer Heimat.

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Gute Möglichkeit

LADIES EUROPEAN MASTERS – 1. RUNDE: Nina Mühl wahrt mit der 73 beim hochdotierten LET-Turnier im Buckinghamshire GC die Chance auf den Cut. Chrissie Wolf häuft am Vormittag in England etliche Schlagverluste an und liegt weit zurück.

Nina Mühl kann in dieser Woche einen großen Schritt in Richtung Tourkarte für nächstes Jahr machen. Bislang wartet die Wienerin noch auf richtig gutes Preisgeld. Bei den mit 500.000 Euro dotierten Ladies European Masters könnte sich das schnell ändern. Der Start dazu verläuft auch großteils vielversprechend.

Nina ist zum Auftakt erst mit später Startzeit unterwegs und findet schnell zwei rote Einträge. Nach Fehlern gegen Ende der Backnine kommt sie aber dennoch nur bei 1 über Par zum Turn, versteht es aber ihr Tagesergebnis bis zur 8 wieder auf Level Par zu rücken. Erst ein weiterer später Schlagverlust macht dann die 73 (+1) perfekt, die sie als 67. aber genau an der prognostizierten Cutmarke einreiht und ihr für den Freitag alle Möglichkeiten offen lässt.

“Ich hab mit den beiden Birdies gut angefangen, dann aber leider zwei Abschläge verhauen und ein Doppelbogey und ein Bogey kassiert. Dann hab ich aber wieder solide gespielt, 13 Grüns getroffen und auch gut geputtet. Ich freue mich schon auf morgen”, fasst Nina Mühl, die in England meist ihr stärkstes Golf zeigt, ihre erste Runde zusammen. Die frühe Startzeit könnte am zweiten Spieltag im Kampf um den Cut auf jeden Fall hilfreich sein.

Zu viele Fehler

Christine Wolf nimmt das englische LET-Turnier mit großem Selbstvertrauen in Angriff. Erst beim letzten Turnier erreichte sie mit Rang 4 ihr bislang bestes Ergebnis auf Europas höchster Damenspielklasse. In England soll dann aber nicht wirklich viel gelingen. Mit etlichen Fehlern steht sie am Ende nur mit der 76 (+4) wieder beim Recording, was nur für Rang 111 reicht.

Über die Eröffnungsrunde zeigt sich Chrissie klarerweise enttäuscht: “Eigentlich waren es perfekte Verhältnisse. Ich hab heute nur ein paar richtig schlechte Schläge gemacht, die ich sonst eigentlich nicht mache. Ich hab mir gegen Ende noch etliche Chancen auf Birdies gegeben, aber leider nur eine davon genützt.”

Sophie Giquel-Bettan (FRA) schnappt sich nach der 66 (-6) die frühe Führung.

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Christine Wolf 2014

Top 5-Finish

DELOITTE LADIES OPEN – FINAL: Chrissie Wolf notiert am Finaltag im International GC von Amsterdam erneut die 71, beendet das holländische Turnier auf dem sehenswerten 4. Rang und fährt damit ihr bislang bestes Ergebnis auf der LET Tour ein.

Chrissie Wolf bestätigt in den Niederlanden ihre derzeitige eindrucksvolle Turnierform. Mit etlichen Auftritten auf der LET Access-Tour bewahrte sich die Tirolerin den Spielrhythmus, was sich in dieser Woche eindrucksvoll bezahlt macht.

Schon der Auftakt glückte im windigen Amsterdam mit der 72 (-1) nahezu nach Maß, was ihr vor der zweiten Runde einen souveränen Top 10 Platz einbrachte. Am Samstag marschierte sie dann mit der fehlerlosen 71 (-2) bis auf Rang 4 nach vorne und brachte sich so in eine gute Ausgangsposition für die letzte Umrundung.

Der Start in die Finalrunde gelingt am Sonntag perfekt, wie ein schnelles Birdie auf der 1 beweist. Zwar muss sie den roten Bereich mit einem Bogey recht rasch wieder verlassen, dank eines Birdiedoppelschlags kommt sie aber bei 2 unter Par zum Turn und liegt zu diesem Zeitpunkt sogar bereits auf dem geteilten 2. Rang.

Auf den Backnine muss sie dann zwischenzeitlich einen Schlag wieder abgeben, nützt das vorletzte Par 5 aber aus und bleibt so den Top 5 erhalten. Mit der 71 (-2) notiert Chrissie Wolf die bereits dritte rote Runde der Woche und fährt mit dem geteilten 4. Rang ihr bislang bestes Ergebnis auf der LET Tour ein. Mit in etwa 10.000 Euro kann sie ihr Preisgeld außerdem fast verdoppeln und macht bereits einen großen Sprung in Richtung Tourkarte für die kommende Saison.

“Ich bin echt happy mit der Woche. Der Wind heute war ähnlich wie gestern, vielleicht um einen Tick stärker. Ich hab wieder sehr solide gespielt, nur leider die nötigen Putts nicht gelocht. Aber es war schon wirklich gut hier in Amsterdam.”, freut sich Chrissie über den starken 4. Rang.

An Christel Boeljon (NED) führt in ihrer Heimat kein Weg vorbei. Die Lokalmatadorin notiert zum Abschluss in Amsterdam die 71 (-2) und gewinnt bei gesamt 10 unter Par überlegen. Außer Christine Wolf war in dieser Woche auch Nina Mühl am Start. Die Wienerin scheiterte aber am Samstag recht deutlich am Cut.

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Christine Wolf

Mit allen Chancen

DELOITTE LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf bleibt am Samstag mit der fehlerlosen 71 ganz vorne dabei und lässt sich für den Finaltag im International GC von Amsterdam alle Möglichkeiten offen.

Bereits zum Auftakt am Freitag präsentierte sich Christine Wolf in bestechender Form. Mit der 72 (-1) reihte sie sich auf der anspruchsvollen und windanfälligen Anlage in Holland in den Top 10 ein und legte sich so die Basis für eine starke Turnierwoche.

Am Samstag hält sie dann bei immer stärker werdenden Wind am Nachmittag Fehler gleich gänzlich von ihrer Scorecard fern. Maschinenmäßig spult sie auf den Backnine Par um Par ab und kommt nie in die Verlegenheit Schläge abgeben zu müssen. “Ich hab heute gleich 17 Grüns getroffen!”, ist die souveräne Vorstellung schnell erklärt.

Nach dem Turn findet sie dann auf zwei der drei Par 5 Bahnen der vorderen Platzhälfte noch Birdies, was die 71 (-1) schlussendlich perfekt macht. “Ich hab die zwei langen Bahnen mit dem zweiten Schlag erreicht, was dann zweimal zu Birdies geführt hat.”, so Chrissie zu den roten Einträgen. Der starke Auftritt wird mit dem geteilten 4. Platz belohnt, was der Tirolerin für den Finaltag noch alle Möglichkeiten offen lässt. Zu ihrer Performance meint sie abschließend: “Ich hab echt gut gespielt, wenn ich morgen noch ein bissel näher hinschlage, dann ist alles super. Ich freu mich schon auf den Sonntag.”

Gesteigert

Nina Mühl kam zum Auftakt in den Niederlanden mit der 82 (+9) schwer unter die Räder und hatte so vor dem zweiten Spieltag nur noch theoretische Chancen auf den Cut. Zwar steigert sich die Wienerin klar und notiert am Samstag die 75 (+2), mehr als der geteilte 106. Platz ist aber für sie aber bei 11 über Par nicht zu holen.

Lokalmatadorin Christel Boeljon (NED) notiert bei ihrem Heimturnier die zweite 69 (-4) und führt bei gesamt 8 unter Par das Feld an.

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Christine Wolf

An der Spitze dran

DELOITTE LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf präsentiert sich im International GC von Amsterdam in starker Form und mischt nach der 72 ganz vorne mit. Nina Mühl kommt zum Auftakt schwer unter die Räder.

Nach Abstechern auf die LET Access-Tour, wo sich Chrissie Wolf den Turnierryhthmus durch den überschaubaren Turnierkalender der LET-Tour bewahrte, präsentiert sich die Tirolerin auch auf der höchsten europäischen Bühne in starker Form.

Auf der schweren Par 73 Wiese in Amsterdam kommt sie zwar mit einem Bogey auf der 3 (Par 5) nur etwas zäh ins Turnier, bessert den Schlagverlust aber nur zwei Löcher später aus und spult danach ganz steady Par um Par ab. Erst gegen Ende der Runde rührt sie noch einmal die Farbpalette an, bringt mit zwei Birdies bei einem Bogey aber die richtige Mischung auf die Leinwand.

Nach der 72 (-1) positioniert sich Chrissie Wolf in den Niederlanden nach der ersten Runde auf dem starken 8. Rang und mischt bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Führende Lokalmatadorin Christel Boeljon (NED) (69) ganz vorne mit. “Es ist wieder windig hier und auch ziemlich kalt. Laut Wetterbericht soll das die nächsten Tage auch so bleiben. Ich freu mich aber schon auf morgen, das ist echt ein super Platz hier.”, freut sich Chrissie über die starke Auftaktrunde.

Rabenschwarzer Tag

Nina Mühl ergeht es nicht einmal ansatzweise so gut wie ihrer Landsfrau. Die Wienerin ist am Freitag erst mit später Tee-Time unterwegs und kommt auf dem anspruchsvollen Terrain schwer unter die Räder. Zwar startet sie stabil, danach aber machen es sich etliche Schlagverluste auf der Scorecard gemütlich, die am Ende in der 82 (+9) münden und nichts besseres als Rang 116 zulassen. Um den Cut in Amsterdam noch stemmen zu können bedarf es am Samstag einer regelrechten Birdieexplosion.

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Christine Wolf

Zu viel Schwarzes

TURKISH AIRLINES LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Nina Mühl kommen zum Auftakt im Carya GC von Belek über schwarze Zahlen nicht hinaus.

Beim überschaubaren Turnierkalender der Ladies European Tour zählt für Chrissie Wolf und Nina Mühl im Hinblick auf die Order of Merit jeder Antritt gleich doppelt. Umso wichtiger ist es für die österreichischen Proetten Zählbares mit in die Heimat zu nehmen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss am Montag wohl bereits eine Steigerung her.

Chrissie Wolf kommt in Belek mit zwei Pars zwar recht souverän aus den Startlöchern, auf der 12 – ihrer dritten Bahn – muss sie aber den ersten Schlagverlust hinnehmen. Nach einem Wechselspiel zwischen Birdies und Bogey gegen Ende der Frontnine kommt sie aber bei einem Zwischenstand von Level Par auf die vordere Platzhälfte.

Dort angekommen muss sie erneut einen Schlagverlust notieren und läuft in Folge den Birdies hinterher. Bis zum Ende soll kein weiterer roter Eintrag mehr gelingen. Mit einem weiteren späten Bogey auf der 8 muss sie dann mit der 75 (+2) leben und reiht sich damit auf dem geteilten 55. Rang ein.

Im Bogeyflow

Nina Mühl startet wie ihre Landsfrau mit einem frühen Fehler und einem darauffolgenden Birdie in das türkische Turnier. Danach allerdings häufen sich die Bogeys in unangenehmer Anzahl. Bis zum Wechsel auf die Backnine muss sie noch drei weitere Schlagverluste verdauen, weiß aber nur einen davon wieder auszuradieren.

Auf der zweiten Platzhälfte geht es im Bogeyzug weiter. Im Triplepack machen sich die Fehler breit und Nina Mühl wird so im Klassement immer weiter zurückgereicht. Erst gegen Ende gelingen mit einem Birdie und einem Eagle noch wichtige Schlaggewinne, die ihr mit der 76 (+3) und Platz 68 noch klar alle Chancen offen lassen. Eine Steigerung wird am Montag aber klar von Nöten sein um ab Dienstag noch um einen Teil vom 500.000 Euro schweren Preisgeldkuchen kämpfen zu können.

Melissa Reid (ENG) führt nach der 65 (-8) um einen Schlag vor ihrer Landsfrau Laura Davies.

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