Achtbar geschlagen

GENESIS INVITATIONAL – FINAL: Sepp Straka packt im Riviera CC auch am Finaltag noch einmal eine rote Runde aus, stößt damit noch bis auf Rang 15 nach vor und tritt mit einem durchaus achtbaren Ergebnis die Weiterreise quer durch die USA nach Florida an.

Sepp Straka beendet den West Coast Swing wohl mit einem durchaus guten Gefühl, denn im Riviera CC steht am Ende lediglich eine verkorkste Auftaktrunde zwischen ihm und dem ersten Topergebnis der noch recht jungen Saison. Eine 74 (+3) machte dem Longhitter am Donnerstag das Leben schwer, dank einer 68 (-3) am Freitag stemmte der gebürtige Wiener aber “on the number” den Cut und marschierte am Samstag mit einer richtig starken 66 (-5) bis ins Mittelfeld nach vor.

Selbst die Topergebnisse wären so mit einer weiteren tiefroten Runde wohl durchaus noch in Reichweite, fehlen ihm auf die Top 10 vor den letzten 18 Löchern doch “nur” vier Schläge. Nach einer etwas zu langen Grünattacke kann er diesmal vom angenehmen Par 5 der 1 jedoch nicht das erhoffte anfängliche Birdie entführen. Mit souveränem Spiel lässt er danach zwar nichts anbrennen, echte Birdiechancen wollen sich jedoch noch keine ergeben, weshalb er aufs erste Erfolgserlebnis weiterhin warten muss.

Erst auf der 5 passt erstmals eine Annäherung wie geplant und aus gut zwei Metern lässt er sich auch nicht zweimal bitten. In Folge zeigt er zwar durchaus auch weiterhin solides Golf, beweist jedoch auch das nötige Gefühl aus den zahlreichen Bunkern um im zartrosa Bereich auf den Backnine ankommen zu könen. Auf der drivebaren 10 bringt er den Ball vom Tee dann stark am Vorgrün unter, lässt sich am Ende aber einen schwierigen Tester aus gut vier Metern fürs nächste Birdie über, den er aber mit Bravour besteht und damit bereits die Top 20 knackt.

Der Putter bleibt auch weiterhin stark auf Temperatur, was am Par 5 der 11 im nächsten Birdie mündet, das er allerdings mit einem verpassten Up & Down und dem ersten Bogey am Sonntag auch sofort wieder aus der Hand gibt. Mit der 17 hat er die letzte lange Bahn aber noch gut im Griff, denn selbst der Grünbunker kann sich nicht zwischen ihn und Birdie Nummer vier stellen. Am Ende marschiert er mit der sehenswerten 68 (-3) über die Ziellinie, nimmt einen 15. Platz mit und tritt so die Weiterreise nach Florida wohl mit einem durchwegs guten Gefühl an.

Joaquin Niemann (CHI) lässt am Sonntag mit einer 71 (Par) nichts mehr anbrennen und feiert bei gesamt 19 unter Par einen sehenswerten Start-Ziel Sieg.

Leaderboard Genesis Invitational

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