Im Playoff Titelkampf

ST. JUDE CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka bleibt der eingeschlagenen Linie auch am Moving Day weiterhin treu, nimmt an einem durchwegs anspruchsvollen Moving Day eine 68 (-2) mit und geht bei gesamt 12 unter Par mit einem Schlag Rückstand auf J.J. Spaun (USA) aus der ersten Verfolgerrolle auf die letzten 18 Löcher.Sepp Straka

hat sein so hartnäckiges Formtief, dass zuletzt für gleich sechs verpasste Cuts in Folge führte, sichtlich endgültig überwunden, denn was der Longhitter bislang auf die Fairways und Grüns des TPC Southwind zaubert, erinnert doch deutlich an seine heiße Saisonphase, die schließlich sogar im Sieg der Honda Classic gipfelte.

Insgesamt notierte der gebürtige Wiener auf den ersten beiden Runden elf Birdies und musste lediglich ein einziges Bogey einstecken. Derart stark startet der Jung-Ehemann bei nur einem Schlag Rückstand auf Leader J.J. Spaun im Finalflight an der Seite des US-Amerikaners als erster Verfolger in den Moving Day.

Gleich die erste Annäherung passt dann auf den Punkt und aus gerade mal einem Meter geht sich prompt das anfängliche Birdie aus, womit er sofort die kleine Lücke zu Spaun an der Spitze schließt. Richtig lange kann er sich jedoch nicht darüber freuen, denn nach verzogenem Abschlag bringt er den Ball nur im Grünbunker unter, von wo aus er sich prompt auch das erste Bogey eintritt.

Starkes Golf

Nach einer zu kurzen Annäherung am Par 5 und einer ausgelassenen Birdiechance aus gut drei Metern am Par 3 danach, bringt er auf der 5 schließlich das Gerät fürs Kurzgemähte wieder auf die richtige Temperatur und krallt sich aus knapp fünf Metern sein zweites Birdie, dass ihn auch wieder in die geteilte Führung katapultiert. Sofort legt der Longhitter auch weiter nach, denn auf der 6 geht sich auch aus 3,5 Metern der rote Eintrag aus, womit der Österreicher sogar die alleinige Spitzenposition einnimmt.

Eine etwas ungenaue Annäherung und ein suboptimaler Chip danach kosten auf der 7 dann allerdings auch wieder einen Schlag. Den Fehler steckt er aber gut weg und legt sich prompt weitere durchaus vielversprechende Birdiemöglichkeiten auf, die er jedoch knapp nicht in Zählbares ummünzen kann. Auf der 10 muss er dann sogar richtig zaubern, da er nach verzogenem Abschlag noch dazu mit der Annäherung in einem Baum hängenbleibt. Ein ganz starker Pitch ermöglicht am Ende aber noch das wichtige Par.

Erster Verfolger

Auf der 13 rollt der fällige Birdieputt aus ca. 5 Metern dann wieder perfekt Mitte Loch, womit der ehemalige Georgia Bulldog wieder alleinig das Tempo diktiert. Nachdem er auf der 15 den Approach dann sogar bis auf zwei Meter anmisst, baut er die Führung sehenswert rasch weiter aus. Eine ausgelassene Birdiechance am einzigen Par 5 der Backnine danach läutet noch eine etwas wackelige Schlussphase ein, die ihm nach einem Ausflug in den Grünbunker auf der 18 noch ein Bogey aufbrummt.

Da parallel dazu J.J. Spaun plötzlich ins Rollen kommt und einen Birdiedoppelschlag hinlegt, distanziert er Sepp nach dessen 68 (-2) sogar noch um einen Schlag, womit sich die Ausgangslage für den Rapid-Fan vor den letzten 18 Löchern nicht verändert. Womöglich ein gutes Omen, denn auch seinen bis dato einzigen Sieg konnte er bei den Honda Classic als Verfolger einfahren.

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