Gemeinsam im Spitzenfeld

Max Steinlechner und Lukas Nemecz mischen nach dem starken Auftritt in der Vorwoche auch bei der Delhi Challenge wieder im Spitzenfeld mit und starten aus sehenswerten Lauerpositionen im Classic G & CC in den Finaltag.

Laut eigener Aussage merkt Max Steinlechner mittlerweile die Strapazen der letzten Wochen doch bereits einigermaßen, “das Wochenende geht sich aber schon noch aus”. Mit gebündelten Kräften könnte sich beim Tiroler auch durchaus gleich noch ein weiteres Topergebnis ausgehen, denn vom 22. Platz aus fehlen dem 25-jährigen vor dem Moving Day nur drei Schläge auf die besten 10.

Wie schon am Freitag spult er erneut auch am Samstag auf den Frontnine des Classic G & CC lange Zeit Par um Par ab, was ihm angesichts recht ansehnlicher Scores bereits einige Ränge kostet. Zum Glück zieht der ehemalige NC State-Student auch danach weiterhin Parallelen zum Vortag und biegt dank eines Par 5 Birdies auf der 9 im Minusbereich auf die hintere Platzhälfte ab.

Max SteinlechnerDort nimmt er sich dann ein Beispiel an dem fantastischen Freitagsauftritt seines Landsmannes, denn schon am Par 3 der 11 lässt er das nächste Vögelchen von der Scorecard zwitschern und setzt danach zu einem unglaublichen Finish an. Zunächst stopft er gleich zu vier Birdies in Folge und da sich zum Abschluss der Runde auch am Par 5 der 18 noch ein roter Eintrag ausgeht, steht er am Ende sogar mit der makellosen 65 (-7) beim Recording und stürmt damit bis auf Rang 3 nach vor.

Ein wenig abgerutscht

Weder 40° Celsius in Kalkutta, noch die hauchdünne Niederlage im Stechen konnten Lukas Nemecz aus der Bahn werfen, denn nur eine Woche nach der Nervenschlacht im Royal Calcutta GC mischt der Steirer in Delhi wieder voll um den Sieg mit. Vor allem am Freitag feuerte der 35-jährige aus allen Rohren und spielte sich mit beeindruckender Birdiequote und der 64 (-8) sogar in die geteilte Führung und liegt so einmal mehr vor dem Wochenende voll im Titelrennen.

Auch am Samstag präsentiert sich Lukas weiterhin in bestechender Form und findet mit über weiteste Strecken sehr souveränen Pars absolut unaufgeregt in den Moving Day. Auf der 6 kann er sich dann für das geduldige Spiel auch erstmals belohnen und bleibt mit dem ersten Birdie der Führungsgruppe weiterhin erhalten. Zwar will sich auf den Frontnine vorerst kein weiterer Schlaggewinn ausgehen, bei 1 unter Par biegt er aber weiterhin in geteilter Führung auf die zweiten neun Löcher ab.

Lukas NemeczDort muss er dann schließlich auf der 12 auch das erste Bogey einstecken, was ihm zumindest vorerst auch die Spitzenposition kostet. Schon am Par 5 der 14 kämpft er sich dann wieder unter Par. Noch einmal muss er dann einen Fehler notieren, holt im Finish aber sowohl auf der 16 als auch am Par 5 der 18 Birdies ab und teilt sich nach der 70 (-2) schließlich die Ausgangslage mit Landsmann Max Steinlechner. Lediglich Quim Vidal (ESP) an der Spitze enteilt dem Feld bei gesamt 17 unter Par und vier Schlägen Vorsprung auf die beiden Österreicher etwas.

Leaderboard Delhi Challenge

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