Bernd Wiesberger

Roten Moving Day erzwungen

Bernd Wiesberger hat am Moving Day bei den Australian Open lange Zeit ziemlich zu kämpfen, erzwingt mit einem späten Birdierun im Royal Melbourne GC aber am Ende noch eine Runde unter Par.

Nachdem Bernd Wiesberger gleich beim Season Opener in Brisbane in der Vorwoche mit Rang 10 ein Topergebnis mitnehmen konnte, läuft es für den Südburgenländer auch in Melbourne wieder durchaus ansehnlich. Bei schwierigen Verhältnissen startete er am Donnerstag mit einer 70 (-1) und legte am Freitag eine 68 (-3) nach, was vorerst für Rang 18 reicht. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitzenränge scheint vor dem Wochenende ein weiteres Topresultat durchaus in Reichweite zu liegen.

Dieses rückt dann am Moving Day bereits nach wenigen gespielten Löchern jedoch in weitere Ferne, denn schon die 2 brummt ihm am Samstag ein Bogey auf, worauf er lange Zeit keine Antwort parat hat. Noch vor dem Wechsel auf die hintere Platzhälfte wird es dann erneut ungemütlich, denn wie schon zum Auftakt, lässt ihn auch diesmal die 9 nicht ungeschoren davonkommen.

Bernd WiesbergerImmerhin zieht er auch danach zu Beginn der Backnine Parallelen zum Donnerstag und krallt sich auf der 11 auch das erste Erfolgserlebnis. Stabilität bringt dieses jedoch nicht, findet er sich doch schon auf der 13 erneut bei 2 über Par. Erst danach erzwingt es der achtfache European Tour Champion richtiggehend. Zunächst setzt er am Par 5 der 14 einen perfekten Konter und lässt gleich noch zwei weitere Birdies folgen.

Damit sorgt er nicht nur mit dem Birdie-Hattrick für ein sehenswertes Intermezzo, dank des Zwischensprints drückt er auch sein Tagesergebnis sogar noch unter Par. Mit der 70 (-1) büßt er zwar ein paar Ränge ein, mit einer starken Finalrunde wären vom 24. Platz aus bei drei Schlägen Rückstand die Top 10 aber wohl noch zu knacken.

Bei Yannik Paul (GER) läuft am Samstag überhaupt nichts zusammen, denn der einzige deutsche Vertreter im Wochenende läuft vergeblich einem Birdie hinterher und notiert am Ende nur eine tiefschwarze 77 (+6). Rasmus Neergaard-Petersen (DEN) startet nach einer 66 (-5) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

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