Emma Spitz verpasst zwar mit einer 69er Finalrunde bei den PIF Saudi Ladies International das erhoffte Topergebnis, startet beim Millionen-Event im Riyadh GC mit einem 17. Platz aber durchaus stark in die neue LET-Saison.
Bereits im Vorjahr zeigte Emma Spitz beim mit 5 Millionen Dollar dotierten Mega-Season Opener der LET, dass sie mit dem Riyadh Golf Club durchaus gut zurechtkommt, sprang am Ende doch ein mehr als sehenswerter 8. Platz heraus. Dank Runden von 70 (-2) und 69 (-3) Schlägen lebt auch heuer die Chance auf ein Topergebnis wieder, denn als 26. weist sie vor den verbleibenden beiden Runden nur drei Schläge auf die Top 10 auf, was wohl mit zwei starken Auftritten durchaus noch aufholbar erscheint.
Gleich von Beginn an macht Emma am Freitag klar wohin die Reise gehen soll, denn nach einem Birdie auf der 1, schnappt sich die Niederösterreicherin bereits auf der 3 das nächste Erfolgserlebnis und klettert so rasch spürbar im Klassement nach oben. Genug hat die ehemalige UCLA-Studentin damit aber eindeutig noch nicht, denn den starken Rhyhtmus behält sie auch weiterhin bei, stopft auch am Par 5 der 5 und der 7 die fälligen Birdieputts und knackt damit bereits die Top 10. Wie aus dem Nichts ebbt der hervorragende Schwung dann aber völlig ab. Zwar bleibt Emma die gesamte Runde über fehlerlos, kann jedoch auf den hinteren Neun nicht mehr nachsetzen und rutscht so trotz der makellosen 68 (-4) auch wieder aus den Spitzenrängen. Bei noch einigermaßen überschaubarem Rückstand asl 19. lebt die Chance auf die Top 10 aber nach wie vor.
Auch am Samstag in den 60ern
Wie erhofft schnappt sie sich am Finaltag gleich am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie und orientiert sich damit sofort in die richtige Richtung. Zwar lässt die zweite lange Bahn dann nichts springen, das verpasste Erfolgserlebnis holt sie aber postwendend am darauffolgenden Par 3 nach und bleibt so weiterhin voll in Schlagdistanz zu den Top 10. Kaum auf den letzten neun Löchern angekommen legt sie dann weiter nach, ehe es sie ausgerechnet am Par 5 der 12 dann auch mit dem ersten Bogey am Samstag erwischt. Den kleinen Rückschlag steckt sie aber bestens weg, stabilisiert ihr Spiel sofort wieder und schnürt am Par 5 der 15 und der 16 schließlich im Finish sogar noch einen roten Doppelpack. Ein spätes Par 3 Bogey danach auf der 17 beendet dann zwar die letzten Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis, mit der 69 (-3), Rang 17 und 64,636.24 Dollar Preisgeld startet Österreichs Nummer 1 aber durchaus sehenswert in die neue LET-Saison.
Den Sieg schnappt sich Mitfavoritin Charley Hull (ENG), die mit einer 65 (-7) und bei gesamt 19 unter Par der Konkurrenz nur die Rückleuchten zeigt.
Fotos: LET









