Lukas Nemecz und Max Steinlechner starten bei der Kolkata Challenge mit überschaubarem Rückstand auf die Spitze ins Wochenende, womit Golf-Österreich im Royal Calcutta GC gleich zwei Anwärter im Rennen um den Titel hat.
Von Beginn an präsentierte sich Lukas Nemecz in Kalkutta am Donnerstag hellwach und brachte am Ende sogar eine knallrote 67 (-5) zum Recording. Dank der hervorragenden Auftaktrunde übernachtet der Steirer sogar als 3. und startet mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsduo in den zweiten Spieltag. Nur knapp dahinter lauert Max Steinlechner, der nach der 69 (-3) ebenfalls auf eine durchwegs gelungene erste Runde zurückblicken kann. Am Freitag hat der Tiroler nun als 9. außerdem den kleinen Bonus einer früheren Startzeit.
Sofort macht Lukas Nemecz am Nachmittag dort weiter, wo er am Donnerstag aufgehört hat, denn schon die 10 lässt ein anfängliches Birdie springen. Ganz souverän spult er danach die Bahnen ab, ehe er am einzigen Par 5 der hinteren Neun einen weiteren roten Eintrag findet. Nachdem er dann kurz danach auch auf der 17 ein Birdie einstreift und so sein Tagesergebnis bereits auf 3 unter Par drückt, schließt er bis auf zwei Schläge an den derzeitigen Spitzenreiter Joshua Berry (ENG) auf.
Nach dem Turn geht der sehenswerte Schwung jedoch einigermaßen verloren, was sich recht unangenehm auf der 3 und der 5 auch in den ersten Schlagverlusten niederschlägt. Der routinierte Steirer steckt die kleinen Rückschläge aber gut weg und kann bereits auf der 6 mit seinem bereits vierten Birdie des Tages wieder gegensteuern. Schlussendlich bringt er die 70 (-2) in trockene Tücher und startet bei lediglich drei Schlägen Rückstand auf das Führungsduo als 4. mit klar intakten Siegchancen ins Wochenende.
“Mit den ersten beiden Runden bin ich definitiv zufrieden. Drei Schläge hinter der Spitze heißt, dass da noch alles drin ist. Spielerisch wars bislang wirklich gut. Vor allem das Putten ist deutlich besser als zuletzt. Es ist schön zu sehen, dass die harte Arbeit jetzt Früchte trägt. Das lange Spiel ist schon längere Zeit wirklich gut”, geht er naturgemäß äußerst positiv gestimmt ins Wochenende. “Der Platz ist absolut top und sehr gepflegt. Die Hitze ist wirklich extrem. 40 Grad und enorm schwül, also auf den zweiten Neun habe ich das heute schon ziemlich gespürt.”
Auch Max Steinlechner im Titelrennen
Gleich auf der 1 holt sich Max Steinlechner ein anfängliches Birdie ab und gibt sich damit sozusagen die Initialzündung zu einer richtig starken vorderen Platzhälfte. Schon am einzigen Par 5 der Frontnine geht sich das nächste Erfolgserlebnis aus und da er auf der 7 und der 8 sogar einen roten Doppelpack schnürt, spielt er sich zur Halbzeit von Runde 2 bereits bis ins absolute Spitzenfeld nach vor.
Rund um den Turn schläft der sehenswerte Birdierhythmus dann jedoch eingermaßen ein, was an einer langen Parserie auch auf der Scorecard abzulesen ist. Am Ende spult er sogar gleich zehn Löcher mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, womit er zwar auf den hinteren Neun nicht weiter nachlegen kann, jedoch die gesamte Runde über fehlerlos bleibt. Dank der makellosen 68 (-4) teilt er sich die Platzierung mit Landsmann Lukas Nemecz und geht aus richtig vielversprechender Verfolgerposition ins Wochenende.
Zum sehenswerten zweiten Spieltag meint er: “Es war wirklich sehr solide an den ersten beiden Tagen. Ich hab ganz entspannt vor mich hin gespielt ohne großartig Fehler zu machen und jetzt schauen wir mal was noch geht am Samstag und Sonntag.”




