Lukas Nemecz lässt am Freitag bei den Italian Challenge Open nichts anbrennen und cuttet mit unter anderem einem Eagle ganz souverän ins Wochenende. Max Steinlechner hofft im Golf Nazionale bei 2 unter Par lange Zeit auf den Cut, am Ende pendelt sich die gezogene Linie jedoch bei -3 ein, womit der Tiroler zum zweiten Mal in Folge am Wochenende zusehen muss.
Nach dem verpassten Cut in der Vorwoche, startete Max Steinlechner mit schnellen Birdies zwar wie aus der Pistole geschossen in Italien ins Turnier, hatte danach jedoch mit ziemlich viel Leerlauf zu kämpfen. Nachdem er sich dann am Schlussloch noch das erste und einzige Bogey einfing, ging sich “nur” eine 70 (-2) aus, womit er aber auch die Top 10 bei überschaubarem Rückstand noch in Reichweite hätte. Lukas Nemecz startete einmal mehr heuer ziemlich verschlafen in ein Turnier, riss das Ruder aber noch herum und nimmt die 2. Runde nach der 71 (-1) ebenfalls auf Cut-Kurs in Angriff.
Lange Zeit notiert Lukas zu Beginn der 2. Runde auf den Backnine Par um Par, womit er zwar nichts verkehrt macht, jedoch auch die gezogene Linie vorerst nicht überspringen kann. Erst auf der 16 rollt dann der erste Birdieputt ins Ziel, womit er sich zumindest vorerst auch wieder auf Cut-Kurs bringt. Mitnehmen kann er den Schwung auf die Frontnine aber nicht, wie ein Bogey auf der 2 recht unangenehm veranschaulicht.
Immerhin hat er sofort die passende Antwort parat, nachdem sich schon am darauffolgenden Par 3 der Birdiekonter ausgeht. Da dann kurz danach auch auf der 5 ein Birdie gelingt, verschafft er sich erstmals am Freitag sogar ein klein wenig Luft. Das bringt den 36-jährigen endgültig ins Rollen, wie ein Eagle am Par 5 der 7 recht eindrucksvoll untermauert. Nachdem er auf den letzten Löchern dann nichts mehr anbrennen lässt, bringt er die 68 (-4) zum Recording und cuttet damit als 35. ganz souverän ins Wochenende.
“Mit der Runde bin ich echt happy heute, wobei das Resultat für mich eigentlich ziemlich zweitrangig ist, da ich mich gestern körperlich wirklich schlecht gefühlt hab. Nach längerer Zeit echte Probleme mit dem unteren Rücken gehabt. Auf der 7 hab ich mir sogar den Physio kommen lassen, der mich aber super wieder hingekriegt hat. Dann hab ich auch wieder halbwegs gutes Golf gespielt. Am Nachmittag hatte ich dann ein gutes Treatment und heute hab ich sogar schmerzfrei spielen können wieder. Für mich ist das jetzt echt ein Bonus, dass ich am Wochenende noch hier spielen kann. Es gibt noch zwei Runden Golf und ich freu mich schon extrem auf die nächsten Runden”, beschreibt er vor allem die Probleme am ersten Spieltag.
Steinlechner hofft vergeblich
Die frühe Startzeit hilft Max Steinlechner zumindest in der Anfangsphase noch nicht, denn der zweite Spieltag beginnt für den Tiroler gleich mit einem Doppelbogey am Par 5 der 1. Zwar zeigt er sich ziemlich unbeeindruckt und zeigt mit darauffolgenden Pars, dass er die Stabilität im Spiel gefunden hat, Konter kann er vorerst jedoch noch keinen setzen. Erst auf der 8 findet dann der erste Birdieputt ins Ziel, womit er sich auch wieder auf Cut-Kurs bringt.
Kaum auf den hinteren Neun angekommen geht der Schwung dann jedoch plötzlich völlig verloren, was sich auf der 11 und der 13 auch in zwei Bogeys unangenehm niederschlägt. Die Fehler wecken den 25-jährigen aber richtiggehend auf, denn sofort steuert er mit zwei Birdies gegen und hält sich so weiterhin im Cut-Rennen. Nervenstark stopft er dann auch am Par 5 der 18 noch zum Schlaggewinn, unterschreibt so die 72 (Par) und hofft danach lange, dass die Cutmarke bei 2 unter Par hängenbleibt.
Mit Fortdauer klettert diese aber dann doch noch auf -3 und versperrt Max so zum zweiten Mal in Folge den Sprung ins Wochenende. JC Ritchie (RSA) startet bei gesamt 12 unter Par als Leader in den Moving Day.





