Lukas Nemecz hat zum Auftakt bei der Kolkata Challenge alles im Griff und startet nach einer 67 (-5) sogar als erster Verfolger in den Freitag. Auch Max Steinlechner ist nach einer 69 (-3) im Royal Calcutta GC hervorragend unterwegs.
Der Golfmarathon geht für Max Steinlecher und Lukas Nemecz nach Kenia und Südafrika nun unvermindert in Indien weiter. Die Challenge Tour und Indian Golf Tour laden zu zwei 300.000 Dollar-Events in Kalkutta und Delhi ein. Die beiden Österreicher, die zuletzt auf der DP World Tour gemeinsam im Einsatz waren, werden im Royal Calcutta Golf Club neue Kräfte bündeln müssen um unter den tropischen und ungewohnten Bedingungen vorne mitspielen zu können.
Am Donnerstag Vormittag gelingt dies Lukas Nemecz auch durchaus ansehnlich, denn schon am Par 3 der 2 holt er sich ein schnelles erstes Birdie ab und mischt so nahezu von Beginn an im roten Bereich mit. Zwar verpasst er kurz danach am einzigen Par 5 der Frontnine den erhofften nächsten Schlaggewinn, holt diesen aber direkt auf der darauffolgenden 5 nach und kontert selbst einen ersten Fehler von der 7 prompt wieder aus.
Auch nach dem Turn hat der Steirer vorerst alles im Griff, wie das bereits vierte Erfolgserlebnis des Tages auf der 12 untermauert, womit er sich auch bereits bis ins Spitzenfeld spielt. Nachdem dann auch das Par 5 der 15 ein Birdie springen lässt, bastelt der 35-jährige endgültig an einer richtig ansehnlichen Auftaktrunde. Stilecht rollt dann zum Abschluss auch auf der 18 der Birdieputt noch ins Ziel, womit er mit der 67 (-5) lediglich Lokalmatador Om Prakash Chouhan und Quim Vidal (ESP) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen muss.
“War heute natürlich eine sehr guter Auftakt. Es war von Tee bis Grün sehr stabil und endlich wars auch auf den Grüns mal wieder gut. Der Platz ist sehr lässig und die Pflege ist absolut top”, so Lukas nach dem starken Auftakt.
Kurs in Richtung Wochenende
Am Nachmittag findet Max Steinlechner durchaus souverän ins Geschehen und lässt mit anfänglichen Pars auf den Backnine absolut rein gar nichts anbrennen. Nachdem sich dann am ersten von zwei Par 5 Löchern am Platz der erhoffte Schlaggewinn ausgeht, drückt der Tiroler sein Score erstmals in den Minusbereich. Nachdem sich kurz danach jedoch auf der 17 auch ein Bogey einschleicht, biegt er “nur” bei Even Par auf die Frontnine ab.
Den Fehler steckt er aber hervorragend weg und hat schon auf der 1 die passende Antwort parat. Lange Zeit verwaltet er den zartrosa Zwischenstand dann gekonnt, ehe er im Finish noch einmal aufs Tempo drückt. Sowohl auf der 7 als auch auf der 9 rollt der 25-jährige noch zwei weitere Birdieputts ins Ziel, unterschreibt so die 69 (-3) und übernachtet so als 9. ebenfalls in hervorragender Position.




