Abgehängt

MYGOLFLIFE OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kommt zum Auftakt im Pecanwood G & CC mit einer 69 (-3) beim ultratiefen Birdiewettschießen nicht wirklich mit und rangiert nach den ersten 18 Löchern nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke. Lukas Nemecz muss sich gar mit einer 72 (Par) anfreunden und liegt damit abgeschlagen zurück.

Mit einem Monat Schaffenspause inklusive Skiurlaub hat Bernd Wiesberger versucht wieder den Kopf frei zu bekommen für neue Golfaufgaben. Im Pecanwood G & CC nahe Pretoria kehrt der Südburgenländer wieder auf die DP World Tour zurück, obwohl mit 1,5 Millionen Dollar Preisgeld nur kleinere Events anstehen. Umso wichtiger wird es sein, ganz vorne mitzuspielen um Punkte in Richtung WGC und Masters zu sammeln. Immerhin ist die Konkurrenz nicht allzu namhaft präsent, allerdings wieder mit den bärenstarken Südafrikanern von der Sunshine Tour.

“Natürlich habe ich mir beim Desert Swing bessere Ergebnisse erwartet, allerdings habe ich über weite Strecken gutes bis sehr gutes Golf gespielt. Schlussendlich hat die Konstanz gefehlt, die für ein absolutes Topergebnis nötig ist”, wirft er noch einmal einen Blick auf die hochdotierten Wüstenevents zurück. Der Fokus gilt aber klar den kommenden Aufgaben, wie er selbst sagt: “Klar wäre ich lieber beim Players, jetzt gilt es aber den Fokus voll auf Südafrika zu legen. Der Platz ist für mich ganz neu und ich freue mich schon wieder auf den Wettkampfmodus.”

Bei enorm tiefen Scores – Jbe Kruger (RSA) etwa legt mit -6 nach 6 los wie aus der Pistole geschossen – muss sich Bernd zunächst auf den Backnine noch etwas in Geduld üben, geht sich doch am anfänglichen Par 5 der 10 das erhoffte Erfolgserlebnis noch nicht aus. Dafür allerdings hält mit der 12 die zweite lange Bahn das erste Birdie bereit, was den Südburgenländer immerhin recht zeitnah in den roten Bereich abbiegen lässt. Auf den Geschmack gekommen überredet er die 14 zu einem schnellen weiteren Schlaggewinn, womit er in der frühen Phase auch recht rasch an den Top 10 andockt.

In Folge schläft sein Spiel zwar wieder etwas ein, mit recht sicheren Pars macht er auf den verbleibenden Bahnen der hinteren Platzhälfte aber nichts verkehrt. Nachdem sich dann auf der 2 und am Par 5 der 5 die nächsten Birdies ausgehen, bleibt er voll an den Spitzenplätzen dran. Erst am Par 3 der 8 geht sich dann ein Par nicht mehr aus, womit er sich den fehlerlosen Auftakt kurz vor Ende der Runde noch torpediert. Mit der 69 (-3) kommt er mit den enomr tiefen Scores nicht mit, reiht sich als 75. nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke ein.

“War schön wieder zu spielen. Zwar war mein Spiel nicht wirklich scharf heute, aber ich freue mich schon auf die nächsten Tage”, so der Oberwarter nach der Runde via Instagram.

Abgeschlagen zurück

Lukas Nemecz ist zum Auftakt erst mit später Startzeit unterwegs, klinkt sich in den allgemeinen Birdiereigen aber gleich mit einem anfänglichen Par 5 Birdie auf der 10 ein. Auch die zweite lange Bahn wirft dann ein Birdie ab, ehe er sich danach am Par 3 der 13 auch ein Bogey eintritt. Ein weiterer Fehler kurz danach auf der 15 wirft ihn dann sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück und da er auf den Backnine keinen Konter mehr setzen kann, kommt er sogar deutlich im dreistelligen Leaderboardbereich in der 1. Teebox an.

Dort geht sich dann aber das dritte Birdie des Tages aus, was ihn sichtlich einigermaßen in Fahrt bringt, denn auf der 2 quetscht er gleich den nächsten Schlag aus dem Kurs, womit er sein Score sogar in Windeseile wieder recht klar in den Minusbereich drückt. Nach einem zwischenzeitlichen Par am Par 3 der 3 drückt er schon auf der 4 weiter aufs Tempo und tastet sich mit dem nächsten Schlaggewinn auch wieder klar an die prognostizierte Cutmarke heran.

Ausgerechnet das letzte Par 5 der Runde wird dann aber für den 32-jährigen wieder zu einem Stolperstein und das Bogey entpuppt sich schließlich sogar als echter Wirkungstreffer, denn auch die letzten beiden Bahnen hängen ihm noch Fehler um, was schließlich sogar nur in der 72 (Par) mündet und vom 127. Platz aus den Cut in unglaublich weite Ferne rücken lässt. Gleich vier Spieler zeigen mit 62er (-10) Runden was am Donnerstag in Hartbeespoort möglich gewesen wäre.

Leaderboard MyGolfLife Open

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