Punktlandung

MYGOLFLIFE OPEN – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger stemmt im Pecanwood G & CC dank zweier später Birdies als 65. gerade noch den Cut. Lukas Nemecz fehlt trotz beherzter Aufholjagd am Ende ein Schlag zum Wochenendeinzug.

Bernd Wiesberger wird am Freitag wohl alle Hände voll zu tun haben, will er sich beim ultratiefen Birdiewettlauf in Südafrika in Richtung Spitzenfeld orientieren, denn nach der 69 (-3) vom Donnerstag startet er sogar nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag. Somit ist eine Runde in den 60er bereits Pflicht um überhaupt das Wochenende erreichen zu können. Und genau diese Punktlandung legt Bernd am Freitag in Südafrika dann auch hin.

Der Start geht zunächst allerdings gleich einigermaßen daneben, denn die 2 entwickelt sich zum Stolperstein und lässt den Oberwarter mit einem frühen Bogey deutlich zurückfallen. Auch danach will nicht wirklich viel gelingen wie ein ziemlicher Leerlauf beweist. Zwar stabilisiert er sein Spiel einigermaßen, bis zum Turn kann er aber keine Aufholjagd einläuten. Erst das Par 5 der 10 entwickelt sich dann mit dem ersten Birdie gewinnbringend.

Das bringt den Birdiemotor des achtfachen European Tour Siegers auch etwas auf Touren, denn zwei Löcher später hat er auch das zweite Par 5 der Backnine gut im Griff und gleicht sein Score so immerhin zumindest wieder aus. Erst auf der 16 und der 17 finden dann die nächsten Birdieputts den Weg ins Ziel, was im Kampf um den Wochenendeinzug nach etlicher Zitterei gerade noch reicht, da er mit der bereits zweiten 69 (-3) als 65. genau “on the number” cuttet und so auch am Wochenende noch mit von der Partie ist.

Verpatzter Auftakt verantwortlich

Lukas Nemecz hatte am Donnerstag Nachmittag richtig hart zu kämpfen und brachte schließlich gar nur eine 72 (Par) ins Clubhaus, womit er abgeschlagen zurück liegt. Um doch noch Preisgeld einsacken zu können wird er wohl eine tiefrote zweite Runde auspacken müssen. Die benötigte Aufholjagd torpediert er sich am Freitag dann gleich mit einem Bogey auf der 2, was den Weg in Richtung rettendes Cut-Ufer noch weiter werden lässt. Immerhin findet er wie schon zum Auftakt erneut auf der 4 ein Birdie und drückt sein Score mit einem Par 5 Birdie auf der 7 dann auch erstmals in den roten Bereich.

Kurz vor dem Turn schnappt er sich auf der 9 dann das nächste Birdie, was ihn zumindest etwas näher an die gezogene Linie heranbringt. Auf den zweiten neun Löchern muss er den Fuß nun aber weiterhin voll am Gas lassen und die Birdiequote weiter hochhalten, was mit dem nächsten roten Eintrag am Par 5 der 10 auch sehenswert gelingt. Zwar wirft das vierte und letzte Par 5 dann kein weiteres Birdie mehr ab, dieses holt er dafür aber am Par 3 der 13 nach und dockt so endgültig vorerst an der Cutlinie an.

Mit dem bereits sechsten Birdie überspringt er dann auf der 16 zwar erstmals die Cutmarke, der benötigte siebte Schlaggewinn will jedoch nicht mehr gelingen, weshalb er trotz der knallroten 67 (-5) in dieser Woche als 81. am Ende leer ausgeht. “Es ist ein ziemlicher Pitch und Putt Contest hier. Ein schöner Golfplatz aber definitiv zu ‘leicht’ für die DP World Tour. Leider tu ich mir vor allem auf solchen ‘leichten’ Plätzen, wo man vor allem einen heißen Putter braucht, immer ein wenig schwerer. Ich bin aber happy wie ich heute gespielt hab. Ist zwar schade, dass es nicht gereicht hat für den Cut, dafür kann ich mich besser auf kommende Woche vorbereiten, wo mir der Platz wieder mehr entgegenkommen sollte”, so Lukas nach der zweiten Runde.

Hennie Du Plessis (RSA) geht bei gesamt 17 unter Par als Leader in den Moving Day.

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