Tougher Moving Day

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab rettet sich bei toughen Windverhältnissen mit einem Birdie am Schlussloch noch zur 72. Bernd Wiesberger muss sich am Moving Day im Abu Dhabi GC mit der 73 zufrieden geben.

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger marschierten regelrecht im Gleichschritt in den Moving Day. Beide notierten zum Auftakt eine 70 (-2) und setzten am Donnerstag eine 68 (-4) drauf. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist somit sowohl für Matthias als auch für Bernd noch viel zu holen. Bei schwierigen Windverhältnissen haben am Moving Day aber beide alle Hände voll zu tun.

Matthias Schwab startet mit einem Par durchwegs solide, tritt sich danach aber ausgerechnet am Par 5, der 2 schon den ersten Fehler ein. Zwar stabilisiert der Youngster im unangenehmen auffrischenden Wind von Abu Dhabi sein Spiel rasch wieder, läuft aber vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterher.

Weiterhin wird er dann mit den langen Bahnen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emiraten auf den Frontnine nicht wirklich warm, denn auch die 8 brummt ihm ein Bogey auf, was ihn zu dieser Zeit unangenehm zurückwirft. Zu Beginn der zweiten Platzhälfte kann der Schladming-Pro dann aber erstmals auch auf einem Par 5 richtig reüssieren und stopft den fälligen Birdieputt, womit er sich wieder etwas herantastet.

Score ausgeglichen

Auf den Geschmack gekommen gelingt danach gleich das nächste Birdie und Matthias gleicht sein Tagesergebnis so rasch wieder ausg. Das bringt dann zwar auch wieder sichtlich Ruhe ins Spiel, weiter anknüpfen kann er an den Birdiedoppelpack aber nicht und rutscht nach einigen Pars mit seinem bereits dritten Bogey des Tages auf der 16 wieder leicht in den Plusbereich zurück.

Da er zum Abschluss der Runde aber noch das Par 5, der 18 – am Freitag die leichteste Bahn – zu einem Birdie überreden kann, geht sich schlussendlich noch die 72 (Par) aus. Damit verpasst Matthias zwar den wohl angepeilten Move nach vor, büßt so aber auch keine Ränge ein und hat so vom 25. Platz aus mit einer guten Schlussrunde immer noch klar die Chance Abu Dhabi mit einem Topergebnis wieder zu verlassen.

“Auf den ersten neun Löchern hatte ich ein wenig Probleme, im stärkeren Wind als an den vorangegangenen Tagen, meine Schläge zu kontrollieren. Auf den zweiten Neun hatte ich die Situation dann besser im Griff. Für mrogen ist noch sehr viel möglich und ich freue mich über den bisherigen Verlauf meines Spiel bei diesme Top-Turnier”, fasst er seinen Tag kurz zusammen.

Auch ein kleines Schockerlebnis gibt es von der Runde zu vermelden: “Ich traf auf der 9 mit meinem Eisen 5 aus 170 Metern einen Zuschauer am Kopf. Es herrschte große Aufregung und eine riesige Beule war die Folge. Zum Glück ging aber alles glimpflich aus, die Beunruhigung im Flight war aber groß.”

Nur ein Birdie

Bernd Wiesberger beginnt wie schon am Vortag mit zwei Pars grundsouverän und nimmt danach auf der 3 das erste Birdie mit, was für einen guten Start in den Moving Day sorgt. Nach 22 fehlerfreien Golflöchern erweist sich dann jedoch das Par 4, der 5 als etwas zu harte Nuss und brummt Bernd den ersten Fehler auf, was ihn wieder auf Level Par zurückrutschen lässt.

Das Bogey bringt Bernd aber nicht wirklich aus dem Tritt, denn mit weiteren recht sicheren Pars danach macht er nicht vieles falsch. Richtig unangenehm wird es dann aber wieder zu Beginn der Backnine, denn das zweite Bogey des Tages wirft den Oberwarter auf der 10 erstmals sogar in den Plusbereich zurück.

Das stellt die Geduld des Burgenländers die gesamte verbleibende Runde über hart auf die Probe, denn Bernd läuft vergeblich auf den noch zu absolvierenden Bahnen dem Ausgleich hinterher. Zwar schafft er es auch weitere Fehler zu vermeiden, mit nur einem Birdie und der 73 (+1) kann er ein Abrutschen ins Mittelfeld auf rang 34 aber nicht verhindern.

Shane Lowry (IRL) ist auch nach dem Moving Day in Abu Dhabi das Maß der Dinge. Der Ire festigt mit einer 67 (-5) seine Führungsrolle und geht bei gesamt 17 unter Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Richard Sterne (RSA) (69) in den Finaltag.

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