Böse verblasen

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Matthias Schwab wird am Moving Day vom starken Wüstenwind im Education City GC böse verblasen und geht nach der 75 nur aus dem scoretechnischen Niemandsland auf die letzten 18 Löcher.

Matthias Schwab erwies sich am Freitag in Doha als absolut windfest, denn der Schladming-Pro zeigte im böigen Starkwind bei drückend heißen Temperaturen sehr ansprechendes Golf und verbaute sich nur mit zwei abschließenden Bogeys eine deutlich bessere Platzierung. Ein absolutes Topergebnis ist vor der dritten Runde bei dem dichtgedrängten Leaderboard jedoch nach wie vor klar in Reichweite, allein ausnützen kann er diesen Umstand mit zu fehlerbehaftetem Spiel nicht.

Auch am Samstag begrüßt die Spieler wieder starker Wind, der die Scores von Beginn an recht klar nach oben treibt. Matthias Schwab jedenfalls findet sich zu Beginn noch gut zurecht und lässt mit anfänglichen Pars zunächst nichts anbrennen. Am Par 3 der 12 geht dann aber so ziemlich alles schief was schiefgehen kann, denn der Rohrmooser marschiert nur mit dem Doppelbogey zur 13. Teebox und rutscht so erstmals am Leaderboard zurück.

Sofort allerdings macht sich der 26-jährige daran die aufgerissenen Schläge wieder wegzuhobeln und setzt mit einem Par 5 Birdie gleich danach einen ersten gelungenen Konter. Der scoretechnische Ausgleich will in der Gluthitze von Doha jedoch nicht gelingen und da er auf der 17 und der 18 weitere Fehler nicht verhindern kann, rutscht er im Klassement regelrecht ins Niemandsland ab.

Die Probleme reißen auch auf den ersten Neun nicht ab, wie das dritte Bogey in Folge auf der 1 zeigt. Erst danach kann er sein Spiel wieder stabilisieren und zaubert auf der 6 in Form eines Birdies auch wieder etwas positives auf die Scorecard. Wie schon am Vortag wird ihm aber auch diesmal wieder die 8 zum Verhängnis und hängt ihm seinen bereits sechsten Schlagverlust des Tages um.

Am Ende steht er nur mit der 75 (+4) beim Recording, was das Vorhaben die Lücke zu den lukrativen Rängen zu schließen, naturgemäß verhindert. Wie schwierig es an diesem Tag im starken Wind aber wirklich zu spielen ist, zeigt der Umstand, dass er trotz der tiefschwarzen Performance lediglich vier Ränge im Klassement einbüßt und als 56. in den Finaltag startet, wo nun noch ein versöhnlicher Schlusspunkt gelingen soll.

Nach der Runde meint er: „Es war heute wieder sehr starker Wind mit 40 bis 45 km/h und das bei über 30 Grad. Ich habe noch nie mehrere Tage bei solchen Verhältnissen gespielt. Mein Spiel war bei diesen Bedingungen für einen besseren Score nicht gut genug. Einige Fehler führten unweigerlich zu den Schlagverlusten. Ich bin für morgen aber dennoch positiv und werde mein Bestes geben.“

Darren Fichardt (RSA) führt nach der 70 (-1) und bei gesamt 7 unter Par das Feld an.

Leaderboard Qatar Masters

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