Bernd Wiesberger und Matthias Schwab finden auch bei den China Open nicht zurück in die Spur, denn nach einer 74 (+3) bzw. einer tiefschwarzen 79 (+8) laufen beide auch im Enhance Anting GC der erwarteten Cutmarke wieder unangenehm hinterher.
Nach der doppelten Nullnummer von Singapur und Indien sind Bernd Wiesberger und Matthias Schwab nach Asien zurückgekehrt und hoffen nun in China auf mehr Spielglück. Vor allem Bernd Wiesberger, der bereits in Szenzhen vor 8 Jahren gewann, hofft dass ihm die Volvo China Open mehr entgegenkommen wird. Auch Matthias Schwab möchte in Shanghai endlich die hartnäckige Formkrise abschütteln. Der Steirer kann immerhin auf einen 8. Platz im Vorjahr zurückblicken, Wiesberger wurde damals in Shenzhen 23.
Langsam wird es auch Zeit die golferische Frühjahrsmüdigkeit abzuschütteln, da beide nach aktuellem Stand nicht einmal auf Kurs sind ihre Tourkarten für die DP World Tour zu halten. Die bereits 30. Ausgabe der Volvo China Open wird im Enhance Anting GC ausgetragen, als vorletzter Event im heurigen Asian Swing.
Zum Auftakt ist Bernd Wiesberger erst mit später Startzeit unterwegs, findet zumindest zunächst mit soliden anfänglichen Pars aber recht stressfrei ins Geschehen. Nachdem jedoch das Par 5 der 3 nicht das erhoffte Birdie springen lässt und er sich kurz danach am Par 3 der 5 das erste Bogey einfängt, findet sich der Südburgenländer recht früh im Turnier nur im Plusbereich wieder.
Wiesberger durchbricht zumindest den Birdiebann
Das scheint auch den Rhythmus etwas zu brechen, denn die 6 brummt ihm gleich den nächsten Schlagverlust auf, womit er doch bereits recht früh spürbar im Klassement abrutscht. Erst auf der 11 kann er dann erstmals durchatmen, da nach bis dahin 46 birdielosen Löchern in Folge – das letzte Erfolgserlebnis datiert vom 21. März in Singapur am Par 5 der 3 – endlich wieder ein Schlaggewinn auf eine Scorecard des achtfachen European Tour Champions wandert.
So richtig beflügeln kann ihn der rote Eintrag jedoch nicht, denn nach darauffolgendem Par 3 Bogey rutscht er postwendend wieder auf +2 zurück. Nachdem er dann auf der letzten kurzen Bahn in noch einen weiteren Fehler rutscht, schlägt auch in China das Turnier wieder eine ziemlich unangenehme Richtung ein. Nachdem auch das Par 5 der 18 ungenützt verpufft, unterschreibt er schlussendlich nur die 74 (+3) und muss damit am Freitag als derzeit 91. bereits spürbar zulegen um nicht erneut leer auszugehen.
Schwab erneut mit hoher Nummer
Einmal mehr erwischt Matthias Schwab einen alles andere als brauchbaren Start in ein Turnier, denn statt des erhofften Birdies, hängt er sich am Par 5 der 10 gleich am ersten Loch ein Bogey um. Nachdem er dann vom Par 3 der 12 weg gleich drei weitere Schlagverluste in Folge verdauen muss, gerät er erneut bereits früh bei einem Turnier wieder spürbar ins Hintertreffen.
Zwar stabilisiert er danach sein Spiel zusehends, Konter kann er jedoch keinen setzen und rutscht schließlich auf der 4 und der 5 in die nächsten Bogeys. Da es sich dann auf der 6 sogar ein Doppelbogey bequem macht, scheint nach der 79 (+8) erneut bereits nach nur einem Spieltag der Cut als 148. wieder außer Reichweite zu liegen.
Tapio Pulkkanen (FIN) knallt eine 62 (-9) aufs Tableau und zeigt mit gleich 12 bzw. 17 Schlägen weniger als die beiden Österreicher was am Donnerstag in Shanghai möglich gewesen wäre.
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