Max Steinlechner

Ruhe bewahrt

Max Steinlechner lässt sich bei den South African Open von der langen Verzögerung am Donnerstag nicht beeindrucken und startet mit einer fehlerlosen 67 (-5) sehenswert ins Turnier. Matthias Schwab hat auch im Durban CC wieder mit etlichen Problemen zu kämpfen.

Max Steinlechner und Matthias Schwab sind Österreichs Beitrag zur South African Open. Auch wenn das Turnier mit nur 1,5 Millionen Dollar zu den kleineren Events am Kalender der DP World Tour zählt, ist es eine der traditionsreichsten und am längsten ausgespielten Golf Open weltweit. Gespielt wird an der südafrikanischen Ostküste im Durban Golf Club.

Max Steinlechner kommt nach dem Sieg auf der Sunshine Tour zu seinem ersten Start auf der DP World Tour seit Dänemark vor zwei Jahren und hofft erstmals auch Preisgeld mitnehmen zu können. Matthias Schwab wird alles daran setzen, seine Durststrecke im neuen Golfjahr zu beenden um beim 6. Turniereinsatz einen zweiten Cut zu stemmen.

Überschwemmungen verhindern planmäßigen Start

Zunächst heißt es jedoch sich in Geduld zu üben, denn heftige Regenfälle am Vortag verhindert aufgrund von Überflutungen einen planmäßigen Start. Erst mit dreistündiger Verspätung kann schließlich begonnen werden, weshalb Max Steinlechner überhaupt erst um 13:40 MEZ die Auftaktrunde beginnen kann. Die Warterei scheint ihm jedoch nicht ausgemacht zu haben, denn mit einem Par 5 Birdie auf der 10 startet er nach Maß ins Turnier.

Max SteinlechnerGanz sicher spult er dann die darauffolgenden Löcher ab, ehe er mit der 15 auch das zweite Par 5 der Runde bestens im Griff hat und sich so recht zeitnah ein weiteres Birdie schnappt. Das angeschlagene Tempo hält er auch danach gekonnt hoch, findet er doch auf der 17 das bereits dritte Erfolgserlebnis, womit langsam aber sicher auch die Top 10 bereits in Reichweite kommen.

Auf den Frontnine geht es dann in gleicher Tonart weiter, wie das bereits vierte Birdie nach starkem Tee Shot am Par 3 der 2 sehenswert beweist. Nach 14 gespielten Löchern heißt es dann jedoch vorerst “Sachen packen”, da die mittlerweile diffusen Lichtverhältnisse ein Weiterspielen am Donnerstag unmöglich machen. Ohne Probleme findet er dann am Freitag in den Morgenstunden zurück ins Geschehen, macht mit Pars absolut nichts verkehrt und schraubt kurz vor Ende der Runde am Par 5 der 8 sein Score auf bereits 5 unter Par.

Am Schlussloch lässt er dann nichts mehr anbrennen und marschiert so schließlich mit der makellosen 67 (-5) zum Recording, womit er sich sogar nur kanpp hinter den Top 10 auf Rang 12 einreiht. Kurz nach Abgabe der Scorecard muss der Tiroler bereits wieder den Weg in Richtung 1 einschlagen, da er in wenigen Minuten bereits Runde 2 in Angriff nehmen wird.

Schwab erneut mit Problemen

Für Matthias Schwab beginnem auch die South African Open alles andere als prickelnd, denn mit einem anfänglichen Bogey auf der 1 startet er sozusagen gleich aus dem Plusbereich ins Traditionsturnier. Auch danach kommt der Rohrmooser nicht ins Rollen, verpasst am Par 5 der 3 den erhofften raschen Ausgleich und muss schließlich auf der 5 das bereits zweite Bogey einstecken. Da sich dann auch auf der 6 und der 9 noch zwei weitere Schlagverluste breit machen, wird es einmal mehr bereits früh wieder ziemlich unangenehm.

SchwabNachdem sich dann auch am Par 5 der 10 kein Birdie ausgeht, muss er aufgrund der einfallenden Dunkelheit sogar bei 4 über Par übernachten, womit klar ist, dass er am Freitag bei der Fortsetzung einige Gänge hochschalten muss. Genau das macht der Schladming-Pro dann auch sozusagen von Beginn an, denn am Par 3 der 12 und der 13 schnürt er einen schnellen roten Doppelpack und findet so rasch die ersten Birdies. Nachdem er sich dann allerdings am Par 5 der 15 sogar eine Doublette eintritt, verpufft der starke Beginn in Windeseile wieder.

Zwar findet er im Finish auf der 17 dann noch ein Birdie, mehr als die 75 (+3) geht sich so aber nicht aus, womit Matthias erneut der Cutmarke bereits deutlich hinterherjagt. Als 130. muss bei der in wenigen Minuten beginnenden 2. Runde nun wohl bereits außergewöhnliches gelingen um sich zumindest noch ins Wochenende retten zu können. Lokalamatador Darren Fichardt erwischte mit einer 63 (-9) den besten Start.

Leaderboard South African Open

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