Solide ohne Glanz

TENERIFE OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab kann sich im Golf Costa Adeje zwar am Freitag am Weg zur 69 (-2) mit der Birdiequote durchaus zufrieden zeigen, anders als zum Auftakt verbaut er sich mit einem schwarzen Finish aber eine deutlich bessere Ausgangslage.

Matthias Schwab ging am Donnerstag nicht wirklich vieles leicht von der Hand, wehalb er zum Auftakt lange Zeit richtig hart zu kämpfen hatte. Ein bärenstarkes Finish mit zwei späten Birdies und einem abschließenden Eagle ermöglichten ihm aber noch eine 68 (-3), womit er den zweiten Spieltag immerhin aus dem Mittelfeld heraus in Angriff nehmen kann. Die frühere Startzeit könnte sich womöglich als hilfreich erweisen, da laut derzeitiger Prognose am Freitag Nachmittag der Wind doch spürbar auffrischen soll.

Der 26-jährige findet sich am zweiten Spieltag auch sofort gut zurecht, denn nach einem anfänglichen Par am Par 3 der 10, nimmt er gleich vom darauffolgenden Par 5 das erste Birdie mit und holt sich so rasch ein gutes Gefühl. Nachdem dann auch die zweite lange Bahn einen Schlag abwirft, orientiert sich der Schladming-Pro endgültig in Richtung Top 20. Die 17 entwickelt sich dann jedoch nicht wirklich positiv und mit dem ersten Bogey geht es angesichts der erneut guten Scores doch recht deutlich wieder zurück.

Anders als am Vortag

Das lockt den jungen Steirer aber regelrecht aus der Reserve, denn auf gleich beiden Par 5 Bahnen der 18 und der 1 rollt er die fälligen Birdieputts ins Ziel und klettert so im Klassement wieder spürbar in Richtung Norden. Dennoch hat Matthias auch danach weiterhin Schwierigkeiten in einen ähnlichen Flow wie noch auf Gran Canaria zu kommen, wie ein Par 3 Bogey danach auf der 2 zeigt. Die Reaktion folgt aber auf den Fuß, da er sofort danach von der 3 auch das nächste Birdie entführt und den Fehler so prompt wieder egalisiert.

Die zweite kurze Bahn der vorderen Neun hat er deutlich besser im Griff als noch das Par 3 zuvor und dockt mit seinem bereits sechsten Birdie des Tages endgültig an den besten 20 an. Anders als am Vortag, wo er mit einem starken Finish eine duchwachsene Runde noch zum Positiven drehte, verläuft es diesmal in die entgegengesetzte Richtung, da er mit zwei abschließenden Bogeys doch einiges an Boden verliert. Mit der 69 (-2) geht sich zwar der Cut recht locker aus, so richtig glanzvoll ist die Ausgangslage für den Moving Day als 48. jedoch nicht.

“Sechs Birdies wären heute okay gewesen, aber vier Bogeys darf man nicht spielen. Daraus ergibt sich dann eben auch die Platzierung. Positiv ist, dass ich auch im 9. Turnier heuer wieder de Cut geschafft hab. Bei gutem Spiel am Wochenende sind die Top 10 durchaus wieder möglich”, so Matthias nach dem zweiten Spieltag. Nicolai von Dellingshausen (GER) geht nach Runden von 64 (-7) und 62 (-9 ) Schlägen mit gleich drei Strokes Vorsprung auf Pep Angles (ESP) ins Wochenende.

Leaderboard Tenerife Open

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