Emma Spitz geht einmal mehr aus guter Position in einen Finaltag und möchte bei der Ladies Open de France auch im Finale mitmischen.
Emma Spitz ist Österreichs einziger Beitrag bei der traditionsreichen Ladies Open de France, nachdem Sarah Schober beim letzten regulären Saisonevent auf europäischem Boden nicht in das reduzierte Feld hineinrutscht. Somit bleibt es einmal mehr Österreichs Nummer 1 vorbehalten, die Kohlen aus dem Feuer zu holen, was ihr in diesem Golfjahr mit unglaublicher Beständigkeit auch bereits oft gelang.
Erst mit vorletzter Startzeit nimmt Emma Spitz das Turnier in Angriff und findet mit einem Par 5 Birdie auf der 10 sofort bestens ins Geschehen. Auch danach hat die Niederösterreicherin alles vorerst fest im Griff, wie ein weiterer roter Eintrag kurze Zeit später auf der 13 untermauert. Nachdem sie die gesamten Backnine über keinen Fehler notieren muss, biegt die einzige Österreicherin im Feld sogar nur knapp hinter den Top 10 auf die vordere Platzhälfte ab.
Dort erwischt es sie dann ausgerechnet am Par 5 der 2 auch mit dem ersten Schlagverlust. Zwar hinterlässt dieser keine wirklich bleibenden Spuren, einem weiteren Birdie läuft sie danach längere Zeit jedoch vergeblich hinterher und fängt sich auf der 7 dann sogar den Ausgleich ein. Erst am Par 5 Schlussloch der 9 rollt dann noch ein Birdieputt ins Ziel und mit der 70 (-1) wahrt Emma als 23. und bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 auch klar alle Chancen auf ein Spitzenergebnis.
2. RUNDE: Fehlerfreie Attacke
Mit früherer Startzeit findet Emma dann am Freitag erneut stark in den Tag, wie ein frühes Birdie am Par 5 der 2 unterstreicht und da sie kurz danach auch aus der 4 einen Schlag quetscht, spielt sich die Schönbornerin schon nach nur wenigen Bahnen bereits bis unter die Spitzenplätze nach vor. Auch danach zeigt sie am zweiten Spieltag richtig starkes Golf, holt sich auf der 7 sogar rasch Birdie Nummer 3 ab und knackt so vorerst sogar die Top 5.
Zwar geht sich direkt nach dem Turn am Par 5 der 10 kein Birdie aus, den verpassten Schlaggewinn holt sie jedoch direkt auf der 11 nach und setzt sich so regelrecht in der Spitzenregion des Leaderboards fest. In Folge ebbt der sehenswerte Schwung dann zwar ziemlich, Emma bleibt jedoch die gesamte 2. Runde über bogeyfrei und unterschreibt so am Ende des Tages die makellose 67 (-4), die sie aus mehr als vielversprechender Ausgangslage als 13. in den finalen Samstag starten lässt.
Anna Huang (CAN) diktiert bei gesamt 10 unter Par das Tempo.
Foto: LET





