Sarah Schober und Emma Spitz kommen zum Auftakt der Joburg Ladies Open mit den guten Scores nicht wirklich mit und müssen am Freitag im Modderfontein GC bereits zulegen um in Johannesburg nicht leer auszugehen.
Sarah Schober und Emma Spitz sind von Australien weiter nach Südafrika gejettet, wo mit der Joburg Ladies Open sowie der South African Women’s Open zwei weitere Vorbereitungsturniere auf die bald beginnende Europasaison anstehen. Österreichs Damen-Duo hofft die gute Form aus Down Under mitzubringen und vor allem auf besseres Wetter als zuletzt. Im Modderfontein Golfclub von Johannesburg geht es über vier Spieltage um 300.000 Euro Preisgeld in einem starken Spielerfeld mit vielen südafrikanischen Golfdamen und Stars von der Ladies European Tour.
Anders als erhofft verpasst Sarah am Nachmittag am Par 5 der 10 das anfängliche Birdie, weshalb ein darauffolgendes Par 3 Bogey noch unangenehmer ins Gewicht fällt. Zwar stabilisiert sie ihr Spiel danach wieder, läuft jedoch vergeblich einem ersten Birdie hinterher und kann schließlich auf der 17 einen weiteren Fehler nicht vermeiden.
Erst nach dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte gibt es dann erstmals auch richtig Grund zu jubeln, da am Par 5 der 1 mit einem Pitch-in sogar der Adler landet, womit sie ihr Score wieder auf Anfgang dreht. Die Euphorie weicht jedoch schon kurz danach wieder, nachdem sie sich am Par 3 der 3 auch das nächste Bogey einfängt. Auf der 7 kann sie dann zwar noch gegensteuern, mehr als die 74 (+1) geht sich so jedoch nicht aus, womit sie sich bei generell guten Scores als 74. nur hinter der erwarteten Cutmarke einreiht.
“Leider sieht man es nicht am Score, aber das Spiel war eigentlich ganz gut. Es ist leider schwierig mit den Grüns am Nachmittag, weil sie wegen des vielen Regens zuletzt wirklich sehr weich sind. Man sieht echt die ganzen Fußabdrücke, weshalb ich auch manchmal bisschen unglücklich war auf den Grüns. Ich hatte vier Chancen aus 1,5 bis 2 Meter und hab keine davon gemacht, das war schon etwas bitter. Von Tee bis Grün wars aber gut, vielleicht hätte es auf zwei Par 3 Löchern ein anderer Schläger sein können. Das Highlight war sicher der Pitch-in Eagle aus 45 Metern”, fass sie die Runde zusammen.
“Mal schauen wie es morgen wird. Es schüttet jetzt schon seit fünf Stunden durch. Vielleicht muss man auch wieder auf 3 Runden verkürzen. Bissel unglücklich derzeit. Überall wo wir hinkommen sind Verzögerungen, heftiger Regen und Überschwemmungen. Das ist nie wie eine normale Woche. Dauernd wird nur mehr übers Wetter geredet, aber man kann eh nichts ändern und nur das Beste draus machen.”
Emma Spitz kann frühe Startzeit nicht nützen
Mit früher Startzeit hat Emma Spitz etwas Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen, was sich nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 10, zwei Löcher später sogar in einem Doppelbogey niederschlägt. Immerhin kann die Niederösterreicherin gleich danach die nächste lange Bahn ausnützen und steuert rasch etwas gegen. Nachlegen kann sie jedoch nicht und findet sich nach weiterem Fehler auf der 15 ziemlich zeitnah erneut nur bei 2 über Par wieder.
Erst nach dem Turn kann sie dann am Par 5 der 1 mit dem zweiten Birdie des Tages wieder etwas aufholen. Das sorgt auch generell in ihrem Spiel vorerst für Sicherheit, denn nach recht soliden Pars danach geht sich am nächsten Par 5 auch das nächste Erfolgserlebnis aus. Die Freude über den Ausgleich währt jedoch nur kurz, denn schon auf der 6 drifet sie wieder in den Plusbereich ab und unterschreibt nach weiterem Fehler am Par 3 der 9 sogar nur die 75 (+2), womit sie als 87. bereits ziemlich unangenehm zurückliegt.
Mimi Rhodes (ENG) legt mit der 65 (-8) den besten Start aller Spielerinnen hin.
Fotos: LET





