Niklas Regner zwickt sich bei der Philippines Presidents Trophy während eines schlechten Schwungs einen Nerv ein und muss im Wack Wack GC beim Season Opener der Asian Tour vorzeitig aufgeben.
Nachdem sich Niklas Regner im Vorjahr mit sehenswerten Leistungen und sogar einem Sieg auf der Asian Development Tour sein Ticket für die Asian Tour sicherte, hofft der Liezener nun in Manila beim Season Opener gleich auf einen guten Start in die Saison. Das Event auf den Philippinen ist mit 500.000 Dollar dotiert und wird über vier Tage gespielt. "Die neue Saison steht in den Startlöchern. Ich hab zuletzt wirklich gut trainiert, dann noch ein paar Tage in der Heimat genossen und bin jetzt seit Sonntag in Manila. Der Platz ist echt cool, mitten in Manila. Erinnert ein wenig an Andritz, außer, dass man hier auch immer wieder mittlere und längere Eisen ins Grün hat. Der Wind ist ziemlich stark, was das Ganze aber natürlich noch etwas interessanter macht", beschreibt Niklas seine ersten Eindrücke vom Wack Wack G & CC.
"Der Platz ist in einem absolut hervorragenden Zustand und ich hab jetzt in den Trainingsrunden versucht mich so gut wie möglich auf die Gegebenheiten und auf das Gras einzustellen. Schlüssel wird sein die Grüns zu treffen, denn wenn man die verfehlt ist es wirklich sehr schwer die Up & Downs zu machen. Man kann sich den Platz in etwa vorstellen wie eine Mischung zwischen Schönborn und Andritz, denn vom Tee ist es sehr eng mit vielen Bäumen und die Grüns sind noch ein wenig kleiner als in Andritz. Also Genauigkeit ist das oberste Gebot." Im windigen Manila hat Niklas dann jedoch von Beginn an Probleme, gleicht zwar ein anfängliches Doppelbogey wieder aus, tritt sich danach jedoch reihenweise weitere hohe Nummer ein. Nach den Backnine endet dann auch das erste Saisonturnier für den Steirer wieder, nachdem er vorzeitig aufgibt.
"Ich bin zwar mit einem Doppelbogey alles andere als gut gestartet, hab mein Spiel dann aber konsolidert und mit zwei Birdies auch wieder ausgeglichen. Ich hab mich eigentlich ganz gut gefühlt, aber mit dem Eisen 4 dann irgendwie einen schlechten Schwung gemacht und hab mir im Rücken einen Nerv eingeklemmt. Auf den Löchern danach hab ich noch versucht weiterzuspielen, aber das hatte keinen Sinn mehr. Mit Treatments und Eisbaden ist es jetzt schon besser und ich hoffe, dass ich bis kommende Woche wieder soweit fit bin um auf der Asian Develoment Tour wieder angreifen zu können. Bis zum nächsten Asian Tour Turnier dauert es ohnehin noch etwas, bis dahin passt sicher wieder alles", erklärt er den Grund der Aufgabe.









