Golf: 10 einfache Übungen, die deinen Schwung kräftiger machen

Ein guter Golfschwung lebt nicht nur von Technik, Timing und Gefühl, sondern auch von Kraft, Stabilität und Beweglichkeit. Viele Hobby-Golfer spüren das erst, wenn sie nach einer Runde Rückenschmerzen haben oder merken, dass der Ball einfach nicht so weit fliegt wie bei anderen. Dabei liegt es oft nicht am Schläger oder an der Platzreife, sondern an der körperlichen Basis. Wer seinen Körper wie ein Werkzeug behandelt und statt Vave Sportwetten Live Folgen regelmäßig trainiert, holt langfristig mehr Power aus jedem Schwung.Dafür muss man weder täglich im Fitnessstudio stehen noch ein Fitnessprofi sein. Genau darum geht es hier: zehn einfache Übungen, die deinen Golfschwung kraftvoller machen, ohne dass du deinen kompletten Trainingsplan umwerfen musst.

1. Rotation mit Besenstiel oder Golfschläger

Diese Übung verbessert deine Rumpfbeweglichkeit, die im Golfschwung entscheidend ist. Du stellst dich schulterbreit hin, legst einen Besenstiel oder Schläger quer auf die Schultern und drehst deinen Oberkörper langsam von links nach rechts. Die Hüfte bleibt stabil, die Bewegung kommt aus dem Oberkörper. Wenn du das täglich 20–30 Wiederholungen machst, wirst du merken, dass sich dein Schwung freier anfühlt.

2. Seitliche Ausfallschritte für mehr Hüftkraft

Ein stabiler Schwung braucht starke Beine. Seitliche Ausfallschritte trainieren die Beinmuskulatur, aber auch die Hüfte, die wie ein Drehgelenk funktioniert. Du machst einen Schritt zur Seite, beugst das Knie, drückst dich wieder nach oben und wechselst dann die Seite. Zehn Wiederholungen pro Bein reichen am Anfang völlig aus.

3. Plank mit Schultertipps

Der klassische Unterarmstütz stärkt die Körpermitte, aber mit einer kleinen Ergänzung wird er noch golferfreundlicher. Beim Plank tippst du abwechselnd mit der rechten Hand auf die linke Schulter und umgekehrt. Das schult Stabilität, Balance und Koordination – drei Elemente, die beim Golfschwung oft unterschätzt werden.

4. Medizinball- oder Wasserflaschen-Rotation

Falls du keine Trainingsgeräte hast, reicht sogar eine gefüllte Wasserflasche. Du hältst sie vor der Brust und rotierst den Oberkörper von links nach rechts. Wichtig ist, dass du bei der Bewegung nicht nur mit den Armen arbeitest, sondern wirklich den gesamten Rumpf drehst. So trainierst du die Muskulatur, die später die Schlagenergie erzeugt.

5. Hüftöffner im Liegen

Viele Golfer haben eine steife Hüfte, und das bremst den Schwung. Lege dich auf den Rücken, winkel ein Knie an und führe es langsam zur Seite Richtung Boden. Das andere Bein bleibt gerade. Zehn langsame Wiederholungen pro Bein lockern nicht nur die Muskulatur, sondern verbessern auch den Bewegungsradius in der Drehung.

6. Einbeinstand mit Schläger als Balance-Training

Balance ist eine unterschätzte Grundlage für einen stabilen Schwung. Stelle dich auf ein Bein, nimm einen Schläger vor den Körper und versuche, 30 Sekunden ruhig zu stehen. Wenn das zu einfach ist, schließe die Augen oder rotiere ganz leicht aus der Hüfte. Das trainiert gleichzeitig Sprunggelenk, Knie und Rumpf – alles wichtige Elemente für die Endphase des Schwungs.

7. Brücke für Gesäß- und Rückenmuskulatur

Lege dich auf den Rücken, stelle die Füße auf und drücke dein Becken nach oben. Halte die Position ein paar Sekunden, gehe dann langsam wieder runter. Das klingt simpel, aber es stärkt die Muskulatur, die für Stabilität im unteren Rücken sorgt. Ohne diese Muskulatur geht beim Schwung viel Energie verloren.

8. Kabelzug- oder Gummibandrotation

Wer ein Fitnessband hat, kann damit eine nahezu golfspezifische Rotationsbewegung trainieren. Befestige das Band seitlich am Türgriff, greife es mit beiden Händen und drehe dich wie beim Schwung vom Stand weg. Du trainierst damit exakt die Muskulatur, die bei der Entfaltung der Schlagkraft aktiv ist. Fünf langsame Wiederholungen pro Seite reichen, denn hier zählt Kontrolle, nicht Geschwindigkeit.

9. Handgelenkskräftigung mit kleinem Gewicht

Viele unterschätzen die Kraft der Unterarme. Doch ohne stabile Handgelenke verliert der Schlag an Kontrolle und Reichweite. Nimm eine kleine Hantel oder eine Wasserflasche, setze dich hin und bewege das Handgelenk langsam nach oben und unten. Wechsle danach die Griffhaltung, sodass du auch die Unterseite trainierst. Je stärker die Handgelenke sind, desto sauberer bleibt der Schlag.

10. Schwungprobe in Zeitlupe

Die vielleicht unterschätzteste Technik-Übung: den eigenen Schwung so langsam wie möglich durchzuführen. Das bedeutet, du machst den kompletten Schwung mit voller Konzentration, aber in Zeitlupe. Das verbessert das Körpergefühl, korrigiert kleine Fehler und trainiert den Bewegungsablauf neurologisch. Viele erfahrene Golfer schwören darauf, weil langsame Wiederholungen dem Körper beibringen, worauf es ankommt.Und das schönste daran ist, dass 5 Minuten am Morgen oder ein kurzes Training nach dem Spiel mehr als genug sind.

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