Schlagwort: morgado g & cc

Lukas Nemecz

Späte Schadensbegrenzung

OPEN DE PORTUGAL – FINAL: Lukas Nemecz kann im Morgado G & CC erst mit zwei späten Birdies einen kapitalen Absturz im Klassement vermeiden.

Lukas Nemecz startet so aussichtsreich wie schon lange nicht mehr in eine Finalrunde auf der Challenge Tour. Der Steirer erarbeitete sich auf der zähen Par 72 Wiese mit Runden von 69 (-3) und 71 (-1) Schlägen eine ganz starke Ausgangslage und blieb im Starkwind auch am Moving Day mit der 73 (+1) trotz Rückfalls auf Rang 10 um zwei Schläge an der Spitze dran.

Bei etwas besseren Scores geht am Sonntag bei Lukas dann aber so gut wie gar nichts auf. Anders als an den beiden vorangegangenen Tagen lässt die 1 (Par 4) diesmal kein Birdie springen und nach einem Par 5 Bogey auf der 3 und einem weiteren Schlagverlust gleich danach rangiert er plötzlich nur noch rund um Rang 20.

Zwar kann er das zweite Par 5 der vorderen Platzhälfte zu einem Birdie überreden, rutscht aber noch vor dem Turn mit seinem bereits dritten Bogey des Tages auf der 9 wieder auf 2 über Par zurück. Auch die 10 (Par 5) ist dem Murhof-Pro am Sonntag nicht wohlgesonnen und lässt diesmal keinen Schlag springen und nachdem er sich zu allem Überfluss am Par 4, der 14 noch ein weiteres Bogey eintritt, droht endgültig ein kapitaler Absturz im Klassement.

Erst gegen Ende findet Lukas noch späte Erfolgserlebnisse und arbeitet sich mit einem Birdiedoppelpack auf der 16 (Par 5) und dem darauffolgenden Par 3 wieder an die Top 10 heran. Ein abschließendes Bogey hängt ihm schließlich aber die 74 (+2) um, was schließlich in dieser Woche nur für Rang 14 reicht.

“Es war schade, dass ich nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte, aber es ist leider nicht in meine Richtung gelaufen heute. Es war wieder sehr windig und durchwegs schwierig zu spielen. Mir haben ein paar kleine taktische Fehlentscheidungen heute zu viel gekostet. Schlussendlich hatte ich aber zwei gute Wochen und ich weiß jetzt woran ich arbeiten muss um ganz vorne dran zu sein”, so Lukas Nemecz nach der Finalrunde.

Spiel durchziehen

Der 14. Platz ist klarerweise in der noch frühen Phase der Challenge Tour Saison alles andere als schlecht, nach der bärenstarken Ausgangslage kann er sich damit aber nicht wirklich zufrieden zeigen. Bei den kommenden Starts muss Lukas sein bestes Golf vier Tage lang durchziehen um die angepeilten Topergebnisse mitnehmen zu können.

Neben Lukas Nemecz waren in dieser Woche auch Manuel Trappel und Michael Ludwig mit am Start, beide scheiterten jedoch bereits am Freitag am Cut. Bei der Preisgeldstatistik der Tauschkarten – durch den neuen Challenger in Adamstal hat Österreich 20 Einladungen zu vergeben – steht nach wie vor eine schwarze Null, nachdem Michael Ludwig bei beiden Starts das Wochenende verpasste und letzte Woche auch Christoph Körbler am Weekend bereits frei hatte.

Dimitrios Papadatos (AUS) sichert sich nach der 69 (-3) und bei gesamt 7 unter Par den Sieg.

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Lukas Nemecz

Leicht abgerutscht

OPEN DE PORTUGAL – 3. RUNDE: Lukas Nemecz kann am Moving Day im Morgado G & CC nicht mehr an die starken Auftritte der ersten beiden Tage anknüpfen und rutscht mit der 73 auf Rang 10 zurück.

Lukas Nemecz startet nach den beiden starken Auftaktrunden – im windigen Portugal notierte er zunächst eine 69 (-3) auf die er eine 71 (-1) folgen ließ – mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Spitzenreiter Adri Arnaus (ESP) ins Wochenende. Vor allem die Bogeyquote konnte der Murhof-Pro an den ersten Tagen sehr gering halten, was klar den Weg zur guten Ausgangsposition ebnete.

Am Samstag startet Lukas dann gleich mit einem Birdie auch und schließt so rasch bis auf einen Schlag auf die Spitze auf. Den guten Beginn kann er aber nicht wirklich konservieren und rutscht mit einem Bogey auf der 4 recht früh wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da sich dann auch auf der 9 kurz vor dem Turn nur ein Bogey ausgeht, nimmt er die Backnine sogar nur von knapp außerhalb der Top 10 in Angriff.

Dort dreht er sein Score dann aber mit einem Par 5 Birdie auf der 10 schnell wieder auf Anfang, kann an das Erfolgserlebnis aber nicht anknüpfen und rutscht nach dem bereits dritten Bogey des Tages auf der 15 sogar wieder etwas zurück. Da sich auf den verbleibenden Bahnen dann kein weiteres Erfolgserlebnis mehr ausgeht, muss er sich mit der 73 (+1) zufriedenzeigen, die ihn am Moving Day bis auf Rang 10 zurückreicht.

“Es war heute wirklich mega windig. Vor allem auf den Backnine ist der Wind dann nochmal um einiges stärker geworden. Ich war heute nicht mehr ganz so gut vom Tee und dadurch wars sehr schwer bei dem starken Wind nah an die Fahnen zu kommen. Mit einer guten Runde ist morgen aber noch alles drinnen”, spricht Lukas die unveränderte Ausgangslage – vor der Finalrunde hat er lediglich zwei Schläge Rückstand auf Stuart Manley (WAL) und José-Filipe Lima (POR) – an

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Thermik ausgenützt

OPEN DE PORTUGAL – 2. RUNDE: Lukas Nemecz lässt sich im Morgado G & CC vom unangenehmen Windverhältnissen nicht aus der Ruhe bringen, nützt die Thermik sogar zur 71 und geht so mit nur wenig Rückstand auf die Spitze ins Wochenende. Für Michael Ludwig und Manuel Trappel geht sich der Cut in Portimao nicht aus.

Lukas Nemecz setzte seine aufsteigende Formkurve auch in Portugal weiter fort. Der Steirer startete am Donnerstag mit einer 69 (-3) und mischt damit vor der zweiten Runde ganz vorne mit. Am Freitag Nachmittag bekommt er es aber mit etwas unangenehmeren Windverhältnissen zu tun bekommen, nützt die sich bietende Thermik aber gut aus und bleibt mit einer weiteren starken Leistung vorne dran.

Gleich die 1 lässt am Freitag für den Murhof-Pro ein anfängliches Birdie springen, was für einen durchaus angenehmen Startschuss in Runde zwei sorgt. Danach schaltet Lukas regelrecht auf Cruise-Control, denn bis zum Turn reiht er ein Par ans andere und bleibt so dem Spitzenfeld erhalten.

Erst auf der hinteren Platzhälfte kann er dann erstmals sein Spiel nicht wie gewollt durchziehen und rutscht in Form eines Bogeydoppelpacks auf der 13 und der 14 sogar in den Plusbereich zurück, dreht sein Score aber mit zwei Birdies in Folge sofort wieder in den roten Bereich und marschiert so im unangenehmen Wind mit der sehenswerten 71 (-1) über die Ziellinie, was ihn vor dem Wochenende mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Adri Arnaus (ESP) (71) auf Rang 5 einreiht.

Trotz der starken Ausgangslage zeigt er sich mit der Runde nicht komplett zufrieden, wie er selbst sagt: “Es war ganz okay heute. Ich hab nach perfekten Drives die Par 5 nicht gut genützt, ansonsten wars eine recht solide Runde. Die Ausgangslage fürs Wochenende ist natürlich sehr gut und ich werde versuchen mir weiter meine Chancen zu erarbeiten.”

Chance nicht genützt

Michael Ludwig erlebt am Freitag Vormittag schon auf den Backnine Höhen und Tiefen. Zunächst tritt er sich auf der 13 und der 14 einen Bogeydoppelpack ein, kontert aber mit einem Eagle am Par 5, der 16 spektakulär, nur um am Par 3 danach mit einem Doppelbogey wieder zurückzufallen. Bei einem Zwischenstand von 2 über Par rutscht er so sogar hinter die Cutmarke zurück.

Auf den Frontnine wird es dann richtig bitter, denn nachdem er am Par 5, der 3 über noch ein weiteres Doppelbogey stolpert, rückt der Cut endgültig in weite Ferne. Zwar gelingt zum Abschluss auf der 9 noch ein Birdie, fürs Wochenende ist die 75 (+3) und Rang 76 aber zuviel.

Von den insgesamt 20 Karten, die Österreich durch den neuen Challenger in Adamstal zur Verfügung stehen, sind mittlerweile drei “verbraucht”, nach den beiden Nullnummern von Michi Ludwig und dem verpassten Cut von Christoph Körbler in der letzten Woche steht das Preisgeldkonto somit nach wie vor bei 0 Euro.

Vergebliche Steigerung

Die geplante Aufholjagd nach der 79 (+7) vom Vortag wird bei Manuel Trappel gleich auf der 10 in Form eines Doppelbogeys am Par 5 gehörig ausgebremst. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar rasch, nach einem Birdie und einem Bogey kommt er aber nur bei 2 über Par zum Turn.

Auf den Frontnine macht er sich dann daran den Rückstand wieder etwas wegzuhobeln, mit drei Birdies und einem Bogey geht sich so am Freitag zwar schlussendlich noch die 72 (Par) aus, für den Cut fehlt in dieser Woche nach der zähen Auftaktrunde und als 109. aber viel.

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Mit Par 5 – Flow

OPEN DE PORTUGAL – 1. RUNDE: Lukas Nemecz positioniert sich dank perfekter Par 5-Ausbeute auf der ersten Verfolgerposition. Auch Michale Ludwig liegt auf Cutkurs. Manuel Trappel tritt sich im windigen Morgado G & CC am Nachmittag eine richtig hohe Nummer ein.

Lukas Nemecz ist auf der iberischen Halbinsel ganz in den Südwesten weitergereist um dort die Reise nordwärts am Leaderboard fortzusetzen. Nachdem im Baskenland ein Doppelbogey zuviel für die Top 10 auf der Scorekarte zu finden war, hofft der Grazer nun im Morgado Resort von Portimao sein Spiel verlustfreier durchziehen zu können.

Er findet dann auch gleich mit einem Birdie am Par 5, der 10 perfekt in den Tag. Zwar muss er sein Score auf der 13 mit einem Bogey wieder auf Anfang zurückdrehen, schnappt sich mit weiterem roten Eintrag am zweiten Par 5 der Backnine aber rasch wieder das Minus als Vorzeichen.

Auch auf den Frontnine hat er sein Visier auf den langen Bahnen perfekt eingestellt, wie zwei weitere Par 5 Birdies eindrucksvoll unterstreichen. Da er bis zum Ende keine weitere Schläge mehr abgeben muss, unterschreibt er so die 69 (-3), die ihm mit zwei Schlägen Rückstand auf Adri Arnaus (ESP) sogar die erste Verfolgerposition einbringt.

Mit der starken Auftaktrunde zeigt er sich klarerweise durchaus zufrieden: “Es war heute eine sehr gute Par 5 Performance. Ich hab wieder sehr gut gedrived und mir so auch viele gute Chancen erarbeitet. Ich konnte die guten Verhältnisse in der früh gut nützen, gegen Ende der Runde ist es dann doch deutlich windiger geworden.”

Auf Wochenend-Kurs

Michael Ludwig startet am Nachmittag äußerst konzentriert und taucht mit einem Par 5 Birdie auf der 3 schon früh in den roten Bereich ab. Da er sich danach aber gleich zwei Bogeys in Folge eintritt, kann er das starke Zwischenergebnis nicht lange verwalten. Zwar gelingt kurz danach am zweiten Par 5 wieder der Ausgleich, mit weiterem Bogey kommt er aber nur mit 1 über Par auf den Backnine an.

Sofort zu Beginn der hinteren Platzhälfte stellt er sein Score dann mit einem Par 5 Birdie auf der 10 aber wieder auf Anfang, rasselt jedoch mit einer Doublette am Par 4, der 13 unangenehm zurück. Da er aber auch die 15 (Par 4) noch zu einem Birdie überreden kann, steht er schließlich mit der 73 (+1) beim Recording, was ihn als 37. innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag starten lässt.

Cut in weiter Ferne

Manuel Trappel findet sich schon auf den Frontnine überhaupt nicht zurecht. Am windigen Nachmittag tritt er sich gleich auf den ersten Bahnen wilde Fehler ein und liegt nach nur sechs Löchern nach drei Bogeys und einem Doppelbogey weit zurück. Erst am Par 5, der 7 findet er auch das erste Birdie und bremst die Negativspirale so etwas ein.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen hobelt er am Par 5, der 10 sogar noch einen weiteren Schlagverlust wieder weg, ehe die Aufbruchsstimmung in Folge wieder abebbt. Ein richtig kunterbuntes Ende mit noch zwei Bogeys und einem weiteren Doppelbogey hängt ihm dann sogar die 79 (+7) um, was den Cut als 139. bereits in sehr, sehr weite Ferne rücken lässt.

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