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Doppelter Fehlstart

SANDERSON FARMS – 2. RUNDE: Sepp Straka verpasst auch bei seinem zweiten Turnierstart der neuen Saison den Cut und muss auch nach den Sanderson Farms im CC of Jackson noch auf erstes Preisgeld warten.

Sepp Straka half zum Auftakt selbst eine Gewitterpause am Donnerstag nicht um sein Spiel zurück auf Schiene zu bringen. Zwar rettete er sich bei der Fortsetzung gekonnt aus einigen brenzligen Situationen, Schläge gutmachen konnte er so aber keine mehr und musste sich am Ende mit der 75 (+3) zufrieden zeigen.

Nur wenige Minuten nach Ende seiner Auftaktrunde heißt es für den Longhitter wieder zurück zum Start um Runde 2 in Angriff zu nehmen. Soll der Missed Cut-Doppelpack verhindert werden, muss er bei der zweiten Umrundung zwingend Birdies finden und eine knallrote Runde aufs Tableau zaubern.

Wieder Probleme

Nach anfänglichen Pars wird es dann aber wieder richtiggehend untypisch in Sepp’s Spiel, denn die Par 5 stellen nach wie vor keinen Bonus für den bulligen Wiener dar. Mit verpasstem Fairway und Dreiputt rutscht er auf der ersten langen Bahn sogar weiter zurück, steuert aber immerhin sofort mit gelungener Grünattacke am kurzen Par 4 gegen.

Lange Zeit läuft er danach dem nächsten roten Eintrag hinterher, schafft es aber zumindestens auch Fehler zu vermeiden. Erst auf der 11 erwärmt sich sein Gerät fürs Kurzgemähte dann so richtig und lässt aus über acht Metern das zweite Birdie springen. Auf den verbleibenden Bahnen benötigt Sepp nun aber zwingend Birdies um noch an die Cutmarke heranschnuppern zu können.

Aber nicht einmal auf den beiden verbleibenden Par 5 will gewinnbringendes gelingen, nachdem er rund ums Grün nicht zwingend genug agiert. Endgültig aussichtslos wird seine Lage am Par 3 der 7, als er nach verzogenem Eisen und zu kurzem Chip das Bogey kassiert. Das Birdie aus kurzer Distanz am vorletzten Loch betreibt dann nur noch Ergebniskosmetik. Mit der 71 (-1) leistet sich Straka als 128. einen doppelten Fehlstart mit zwei verpassten Cuts in die neue Saison.

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Gesplittetes Dilemma

SANDERSON FARMS – 1. RUNDE: Sepp Straka muss wegen eines heftigen Gewitters am Donnerstag seine Auftaktrunde im CC of Jackson aufsplitten, findet aber an keinem der beiden Tage einen gewinnbringenden Rhythmus und steckt nach der 75 im Leaderboard-Keller fest.

Nachdem er beim Saisonauftakt in West Virginia ein Opfer der neuen Cutregel wurde, hofft Sepp Straka auf mehr Erfolg bei der nächsten Chance in Missouri. Im Country Club von Jackson geht es bei der Sanderson Farms Championship um 6,6 Millionen US Dollar. Es ist zugleich das erste Turnier des 26-jährigen Wieners auf der US PGA Tour, dass er bereits zum zweiten Mal bestreitet. Allerdings hat er keine allzu guten Erinnerungen an sein Debüt, als er um einen einzigen Schlag am Finaleinzug scheiterte.

Auch die neue Saison droht in Jackson wieder eher unangenehm zu verlaufen. Zwar startet er gleich mit einem wahren Monsterputt aus knapp zehn Metern zum Birdie, danach allerdings will nicht mehr vieles in Sepp’s Richtung laufen. Zunächst geht sich nach einem Dreiputt am Par 5 der 3 nur das Bogey aus und nach einem verzogenen Abschlag und darauffolgenden Querpass muss er auf der 6 sogar mit dem Doppelbogey leben.

Des Schlechten noch nicht genug stellen die Grüns auch danach weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln für den Longhitter dar, denn auch am Par 3 der 7 muss er dreimal am Grün ansetzen ehe der Ball endlich im Loch verschwindet. Danach durchzucken bereits Blitze den Himmel und durch heftige Gewitter kann die Auftaktrunde am Donnerstag nicht mehr fortgesetzt werden.

Kein reinigendes Gewitter

Sepp muss seine Auftaktrunde somit aufsplitten, hat dank der Gewitterunterbrechung aber zumindestens nun Zeit sich neu zu fokussieren und am Freitag mit neuem Mut durchzustarten. Gleich auf der 8 könnte er dazu die Initalzündung geben, einmal mehr schleicht allerdings ein Zweimeterputt am Loch vorbei. Nach zwei Pars wird es dann am ersten Par 5 der Backnine wieder unangenehmer, denn ein verzogener Abschlag kostet ihm prompt den nächsten Schlag und er igelt sich damit regelrecht im Leaderboard-Keller ein.

Zumindestens fällt auf der 13 aus über vier Metern ein Putt und beschert Sepp so sein zweites Birdie. Etliche Male bringt er sich auch danach unangenehm in die Bredouille, befreit sich aus den misslichen Langen aber gekonnt. Schläge aufholen kann er so aber nicht und muss sich schlussendlich mit der 75 (+3) zufrieden geben, die ihm nach der Auftaktrunde nur Rang 137 ermöglicht.

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Erster Missed Cut

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka verschiebt einen kurzen Par-Putt am Schlussloch und verpasst bei seinem zweiten PGA Tour-Event erstmals den Cut.

Sepp Straka kam nach gewissen Anlaufschwierigkeiten in Mississippi, wo er sich nach den Abschlägen zu oft im teils sehr dicken Rough wiederfindet, mit späten Birdies doch noch in Fahrt. So gelang ihm der Turnaround zur Auftaktrunde von 2 unter Par, die ihm gute Chancen auf Preisgeld auch beim zweiten PGA Tour-Event der Karriere einräumte.

Am Freitag deutet anfangs alles nach einer Fortsetzung des Erfolgslaufs hin. Am ersten Par 3, der 13. Bahn, feuert Sepp ein perfektes Eisen ab und locht aus weniger als einen Meter zum frühen Birdie. Die Probleme vom Tee kehren jedoch rasch zurück: aus dem dicken Rough kann er auf beiden Par 5 der Back 9 keine Birdiechancen herausspielen. Immerhin gelingt es ihm sich vorerst die Schlagverluste von der Scorekarte fernzuhalten.

Erst nach 11 gespielten Löchern läuft Straka in sein erstes Bogey, als ein Up & Down zum Par nicht mehr gelingt. Auf den Par 5, die er am Vortag noch allesamt in Birdie spielte, sollte jedoch am Freitag kein einziger Schlaggewinn für ihn herausschauen; zu schlecht sind meist die Ausgangslagen nach dem Abschlag und der Putter bleibt eiskalt.

So gerät der Aufsteiger immer mehr in die Defensive: drei Löcher vor Schluss kann er erneut kein Par rund ums Grün scrambeln und fällt so an die Cutmarke zurück. Bezeichnend für seinen Auftritt in Mississippi dann das Schlussloch: wieder verzieht er weit vom Tee, überschlägt aus dem Rough das Grün und hat einen Putt von knapp unter einem Meter zum Par um sein zweites Finale auf der PGA Tour erreichen: nachdem der Ball nicht fällt, ist sein erster Missed Cut zu verzeichnen. Nach der 74 (+2) reicht sein Halbzeitergebnis von Even Par nur für den 73. Rang.

Auftaktleader Cameron Champ, so wie Straka ein Aufsteiger von der Web.com Tour, verteidigt zwar mit der 70 seine Spitzenposition, muss bei 9 unter Par jedoch seinen US Landsmann Norman Xiong bei 9 unter Par aufschließen lassen.

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Birdiereicher Turnaround

SANDERSON FARMS – 1. RUNDE: Sepp Straka dreht einen wackeligen Start mit tollen Birdie-Turnaround noch zu einer erfreulichen 70er-Auftaktrunde.

Sepp Straka ist nach einwöchiger Pause in Mississippi eingetroffen um sein zweites Turnier auf der PGA Tour anzugehen. Mit 4,4 Millionen Dollar zählt die Sanderson Farms Championship zu den kleineren Fischen am Turnierkalender, somit ist aber auch die Konkurrenz deutlich überschaubarer als bei seinem Debüt zuletzt in Kalifornien. Der Lyoness Open-Champion von 2017 und Kärnten Open-Sieger von 2013, Dylan Frittelli, ist als Nummer 73 der Welt der bestgerankte Teilnehmer.

Der Amerikaner Ryan Armour geht als Titelverteidiger mit Mitfavorit im Country Club von Jackson auf Birdiejagd. Im 6.500 Meter langen Parkland-Kurs (Par 72) ist eher präzises Shotmaking als Powergolf gefragt.

Bei guten Scoring-Bedingungen startet Straka jedoch im Rückwärtsgang: knapp verzieht er den ersten Grünschuß und auch das Kurzspiel ist noch nicht auf Touren. Nachdem auch der Par-Putt aus zwei Metern nicht fällt, ist der Bogey-Start Gewißheit. Die Sicherheit im langen Spiel will sich auch auf den folgenden Löchern nicht einstellen, was angesichts des teilweise brutal dicken Roughs teuer werden könnte. Ein präzises Wedge ins Grün lässt dem Putter am ersten Par 5 aber nur wenig Arbeit zum ersten Birdie.

 

Das nächste Par 5 lässt ebenfalls ein Birdie springen, nachdem Straka abseits der Spielbahn ein 270 Meter-Vollbrett abfeuert und bis auf fünf Meter zur Fahne schiesst. Gleich auf der nächsten Bahn bringt Straka ein weiterer schwacher Tee-Shot in die Bredouille. Von dort ist nur ein Layup möglich und das Bogey die logische Folge. Nach nur sieben gespielten Löchern hat der ehemalige Georgie Bulldog bereits drei Bogeys picken, nachdem neuerlich ein kritischer Up & Down nicht gelingen will.

Langsam gelingt es dem Tour-Rookie sein Spiel zu stabilisieren. Vor der Halbzeit legt er sich noch zwei dicke Chancen auf, die der Putter jedoch vernebelt. Erst das dritte Par 5 spendiert wieder ein Birdie, diesmal dank eines gelungenen Fünfmeterputts.

Die Schwächen im Kurzspiel bleiben aber offensichtlich: sein erstes verfehltes Grün seit längerem kostet am 13. Grün sofort das Bogey. Straka rettet sich neuerlich geschickt am letzten Par 5, wo über Pitch und Putt das Birdie gelingt. Am drivebaren Par 4 der 14 verfehlt der Drive zwar weit das Ziel, mit Chip und Putt springt dennoch ein Schlaggewinn heraus, der ihn erstmals in die roten Zahlen pusht.

Der spektakuläre Turnaround findet am vorletzten Grün mit Birdie Nummer 6 seinen würdigen Abschluß. Mit der 70 etabliert sich der Aufsteiger auf Position 30 nach dem ersten Spieltag.

US-Longhitter Cameron Champ, einer der Aufsteiger von der Web.com Tour, sorgt mit der 65 für die beste Auftaktrunde.

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