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Underdog schlägt zu

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – Xander Schauffele egalisiert den Platzrekord von Kapalua und fängt noch Gary Woodland an der Spitze ab.

Der erste Titel des neuen Golfjahres geht an Deutsch-Amerikaner Xander Schauffele. Am Schlusstag von Kapalua überflügelt er mit der 62 noch Drittrundenleader Gary Woodland, feiert seinen 4. Toursieg, verbessert sich auf Rang 6 im World Ranking und fühlt sich dennoch weiterhin als Underdog: “Solange Du nicht Nummer 1 bist, siehst Du Dich in der Rolle des Jägers. Ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich noch immer als Underdog,” will Schauffele weiterhin in dieser Rolle bleiben.

Vier Tage lang auf seine Chance gewartet

Kevin Tway, Sohn von Golflegende Bob Tway, etablierte sich dank der 66 (-7) als erster Führende des neuen Golfjahres. Obwohl geschwächt durch eine Ohren- und Nebenhöhlenentzündung, ließ er Gary Woodland, Dustin Johnson und Justin Thomas am ersten Spieltag von Kapalua um einen Schlag hinter sich.

Am zweiten Spieltag kann nur Gary Woodland in der Spitzengruppe eine weitere tiefe Runde auspacken. Mit neuerlicher 67 stürmt der der US-Longhitter im heftigen Wind auf 12 unter Par und damit den ersten Verfolgern (DeChambeau, Tway und McIlroy) um bereits drei Schläge davon.

Auch nach 54 Löchern bleibt Gary Woodland das Maß aller Dinge: Schlüssel zum Erfolg ist das Eagle aus über 20 Metern am Par 5 der 15, womit der Amerikaner die 68 scort und seinen Vorsprung von drei Schlägen auf Rory McIlroy verteidigt. Xander Schauffele geht von Platz 4 in den Schlusstag.

Zum bereits sechsten Mal in der Karriere kann Woodland jedoch als Drittrunden-Leader den Sack nicht zumachen. Zwar liefert er mit der 68 eine weitere starke Schlussrunde ab, US-Jungstar Xander Schauffele packt jedoch mit der 62 eine Traumrunde aus und fängt somit Woodland noch um einen Schlag ab. Mit 12 unter Par für die letzten 16 Löcher darunter zwei Eagles egalisiert Schauffele zudem den Platzrekord am Plantation Course von Kapalua und verbessert sich in der Weltrangliste auf Position 6.

>> Endergebnis Sentry Tournament of Champions

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DJ bleibt Leitwolf

TOURNAMENT OF CHAMPIONS – FINAL: Dustin Johnson unterstreicht mit dem Kantersieg beim Season Opener seine unumstrittene Rolle als Nummer 1 der Golfwelt.

Seit knapp einem Jahr behauptet Dustin Johnson die Nummer 1-Position im World Ranking und gleich zum Saisonstart macht der 33-jährige klar, dass er keine Absicht hat diese Rolle abzugeben. Mit bester Turnierrunde von 65 Schlägen zum Abschluss beim Sentry Tournament of Champions demoliert er das Klassefeld aus 34 Titelgewinnern, darunter den versammelten Top 5 der Weltrangliste. Bei 24 unter Par feiert DJ einen Kantersieg mit 8 Schlägen Vorsprung auf Spaniens Aufsteiger Jon Rahm.

Der “Beinahe-Albatros” am Par 4 der 12 illustriert seine aktuelle Ausnahmestellung: aus knapp 400 Metern nimmt er vom Tee genau Maß, der Ball rollt aufs Grün und bleibt 20 Zentimeter vor der Fahne liegen: “ein wenig dünn getroffen”, scherzt er zu seinem Caddie und verwertet den Tap-In zum Eagle, dass er am gleichen Loch bereits am Vortag spielte.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

4. Runde / 7.1.2018

Mit 7 Birdies als Draufgabe stürmt Johnson zur 65 (-8) und zu seinem zweiten Titel auf Maui nach 2013: “Auf diesem großartigen Jahresbeginn möchte ich nun aufbauen. Alles zeigt in die richtige Richtung,” freut sich Johnson dass er den Kollegen gleich am 7. Januar die Schneid abkaufen konnte.

Das Rennen um Platz 2 macht der Spanier Jon Rahm, der mit der 69 den Amerikaner Brian Harman um einen Schlag überflügeln kann. Jordan Spieth belegt bei der Suche nach seinem erfolgreichen Putting Stroke von 2015 den 9. Rang.

>> Endergebnis Tournament of Champions

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Nach der Hackordnung?

TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 3. RUNDE: Dustin Johnson zieht mit der 66 unbarmherzig die Daumenschrauben zur Drittrundenführung an.

Dustin Johnson stellt nach 54 Löchern beim Tournament of Champions 2018 vorerst einmal die Hackordnung her. Mit unwiderstehlichem Powergolf und der besten Samstagsrunde von 66 Schlägen (-7) lacht die Nummer 1 bei 16 unter Par aus der Pole Position vom Leaderboard.

DJs Dominanz beim Season Opener auf Maui kommt dabei wenig überraschend: hier gewann er bereits 2013, lieferte in 30 Turnierrunden nicht weniger als 20 in den 60ern ab, trotz Par 73-Standard, und kennt den windanfälligen Plantation Course beim 8. Antreten so gut wie kein anderer im Feld.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

3. Runde / 6.1.2018

Nach drei Birdies auf fehlerlosen Front 9 tritt sich die Nummer 1 am Par 3 der 11 nach suboptimalem Chip sein einziges Bogey ein. Der Konter sitzt mit dem nächsten Chip an der 12 jedoch perfekt, als sein Ball zum Eagle im Loch verschwindet. Mit seinen enormen Längen vom Tee legt sich DJ noch drei weitere Schlaggewinne im letzten Drittel auf und eröffnet sich bei 16 unter Par zwei Schläge Vorsprung auf die schärfsten Verfolger.

Während Halbzeit Co-Leader Brian Harman mit spätem Birdielauf wenigstes bei 14 unter Par halbwegs dranbleibt, muss Marc Leishman mit der 76 ordentlich abreissen lassen. Dem Australier gelingt erst am drittletzten Loch sein erstes Birdie des Tages und wird bis auf Platz 12 zurückgereicht.

Am Moving Day kann Jon Rahm als Einziger mit DJ mithalten und spielt sich mit der 66 auf Platz 3 vor, vier Shots hinter der Spitze. Rickie Fowler und Jason Dufner teilen sich Platz 4 und wahren mit 5 Schlägen Rückstand noch kleine Siegchancen. Jordan Spieth ist nach unauffälliger 70 bei 8 unter Par und Platz 9 wohl raus aus dem Titelrennen.

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Dustin Johnson

Nummer 1 im Nacken

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 2. RUNDE: Dustin Johnson schiebt sich bis auf einen Schlag an das Spitzen-Duo Leishman und Harman heran.

Es bedurfte einer bogeyfreien Runde von Marc Leishman und eines Chip In-Birdies von Brian Harman um zur Halbzeit die knappe Führung bei 10 unter Par zu behaupten. Dustin Johnson brauste am zweiten Spieltag beim Season Opener auf Maui mit 7 Birdies auf den letzten 13 Löchern bis auf einen Schlag an das Leader-Duo heran.

Die Aufholjagd der seit Wochen in Hochform agierenden Nummer 1 der Golfwelt wird auch dadurch begünstigt, dass DJ den Plantation Course bereits das 8. Jahr spielt, während kein anderer im illustren Spielerfeld bislang öfters als dreimal beim Tournament of Champions antreten durfte.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

2. Runde / 5.1.2018

Bei 10 unter Par ist somit der Vorsprung von Leishman und Harman vor der zweiten Turnierhälfte minimal: Johnson mit nur einem Schlag zurück, dazu Rickie Fowler, Pat Perez, Hideki Matsuyama sowie Patrick Cantlay, die zuletzt ebenfalls in überzeugender Form agierten, in Schlagdistanz. Diese 13 Spieler innerhalb von 5 Schlägen zur Spitze werden sich wohl den ersten Titel des Jahres untereinander ausmachen.

Dazu zählt plötzlich auch wieder Jordan Spieth, der nach enttäuschendem Auftakt in 75 Schlägen am Freitag in die Gänge kam und mit bester Runde von 66 Schlägen (-7) bis auf Rang 13 bei 5 unter Par vorschoss. Das Projekt “Rückkehr zum Putting Stroke von 2015” kommt dabei hervorragend voran, wie ein Eagle und 7 Birdies in Runde 2 bewiesen. Titelverteidiger Justin Thomas wirkt dagegen spielerisch noch ziemlich eingerostet und fiel mit der 75 auf Platz 27 zurück, 10 Shots hinter der Führung.

>> Leaderboard Sentry Tournament of Champions

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Aloha Golf

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 1. RUNDE: Rickie Fowler eröffnete standesgemäß im Hawaii-Shirt gekleidet in einem Elitefeld von 34 Turniersiegern auf Maui die Golfsaison 2018. Marc Leishman ist der erste Leader.

Die Turniersieger der vergangenen Saison dürfen traditionell als Erste ran an das frische Grün eines neuen Golfjahres: der Plantation Course auf der Insel Maui begrüßte die 34 Topstars der US PGA Tour am Eröffnungstag des Tournament of Champions auch standesgemäß – mit heftigem Wind. Wenig überraschend kam Marc Leishman, der bei ähnlichen Bedingungen im australischen Sandbelt aufwuchs, damit am besten zurecht. “Als 15-jähriger, als ich daheim Golf spielte, war es an jedem Tag ähnlich windig. Ich hatte mehr Probleme damals bei Windstille zu spielen,” fühlte sich Leishman entsprechend pudelwohl.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

1. Runde / 4.1.2018

Bei Windböen von über 50 km/h findet der 34-jährige aus Melbourne nicht weniger als 8 Birdies und lässt sich nur zwei Schläge am Weg zur 67 (-6) abnehmen. Damit setzt sich Leishman alleine an die Spitze, einen Schlag vor dem Amerikaner Brian Harman und dem Venezolaner Jhonnie Vegas.

Rickie Fowler hätte ohne das Doppelbogey an der 13, als er aus dem hohen Gras zweimal voll reinhacken musste um den Ball aufs Grün zu bekommen, ebenfalls 6 unter Par gespielt. Der US-Paradiesvogel konterte jedoch stark mit zwei Birdies und beendete seine Auftaktrunde mit dem Eagle zur 69, die ihn gemeinsam mit Dustin Johnson und Si Woo Kim auf den vierten Rang am Leaderboard bringt.

Fowler sorgte mit seinem Hawaii-Shirt aus Pumas Aloha-Kollektion auch für einen besonderen Blickfang: “Rickie hat uns durch seine Erzählungen über die japanische Herkunft seines Großvaters zu diesem Konzept inspiriert. Mit dem Mix traditioneller japanischer und hawaiianischer Elemente sind wir zu dieser coolen Kollektion gekommen,” erklärt Kristin Hinze, Global Head Apparel von Puma-Golf.

Jordan Spieth kämpfte noch sichtlich mit der langen Spielpause und den Änderungen am Putting Stroke und reiht sich bei 2 über Par nur auf Rang 30 ein.

>> Leaderboard Tournament of Champions

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Gar nicht schläfrig

THE MEMORIAL 2017 – FINAL: Jason Dufner, ausgeschlafen wie nie zuvor, holt sich den verloren geglaubten Titel auf der Zielgeraden zurück.

“Das Turnier ist erst nach 72 Löchern vorbei,” postulierte Jason Dufner trotzig, nachdem er am Samstag mit der 77 eine überlegene Führung von 5 Schlägen weggeworfen hatte. Und recht sollte er behalten. Auf den letzten 18 Löchern macht der Dufster beim legendären Memorial vier Schläge Rückstand wett und gewinnt am Ende sogar mit 3 Shots Vorsprung.

Der sonst so verschlafen wirkende Dufner präsentierte sich am Weg zur 68 mit 7 Birdies so richtig ausgeschlafen und zeigte sogar kurz Emotionen mit einem Fist Pump: “Ich bin total aufgepumpt wieder vorne mitzuspielen. Es war schon zuvor ein gutes Jahr, aber jetzt ist es perfekt.”

Dem Phlegmatiker Dufner spielten auch alle Umstände in die Hände: zwei Regenpausen von über 2 Stunden zermürbten einige Kollegen, wie Drittrundenleader Daniel Summerhays, den es mit der 78 in alle golferischen Einzelteile zerlegte. Rickie Fowler hätte Dufner mit Birdie am Schlussloch noch eventuell in ein Stechen zwingen können, spielte aber statt dessen das Bogey. Justin Thomas zog sich selbst den Nerv mit verschobenen kurzen Birdieputts, und auch der sonst so schlagsichere Matt Kuchar tappte auf den Back 9 in Jack Nicklaus zahlreiche Fallen auf seinem Meisterstück Muirfield Village.

Rickie Fowler und der Inder Anirban Lahiri teilen sich am Ende Platz 2 bei 10 unter Par. Alex Cejka erreichte nach rückenbedingter Verletzungspause zwar das Finale, kam jedoch nicht über Platz 57 hinaus,

>> Endergebnis The Memorial

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Karten neu gemischt

THE MEMORIAL 2017 – 3. RUNDE: Jason Dufner stürzt mit der 77 ab, wovon Daniel Summerhays und Matt Kuchar am meisten profitieren.

Wie trügerisch 5 Schläge Vorsprung zur Halbzeit eines Turniers sein können,  musste Jason Dufner beim Memorial Tournament schmerzlich am eigenen Leib erleben. Einen Golftag und 77 Schläge später liegt er plötzlich vier Schläge hinter Daniel Summerhays, der sich seinerseits mit der 68 bei 13 unter Par um drei Shots von den Verfolgern absetzen kann: “Ein totales Desaster kann Dir hier jeden Augenblick passieren. Deshalb ist Muirfield Village so ein großartiger Golfplatz,” erklärt sich das der neue Leader ganz einfach. Und Dufner kontert trotzig: “Das Turnier ist noch nicht vorbei.”

Jack Nicklaus’s Meisterstück in Dublin, Ohio, sorgte am Moving Day für jede Menge an Dramen, diesmal mit Jason Dufner im Fokus: vier Bogeys in der Anfangsphase und zwei Wasserbälle ließen die Felle des Halbzeitleaders rasch davonschwimmen. Mit der 77 ging es zurück auf 10 unter Par und Platz 3.

Daniel Summerhays kam mit 5 Birdies bei nur einem Bogey mit der 68 fast perfekt über die 18 Golflöcher von Muirfield Village: “Der Platz testet Dich in allen Belangen, und von der 1 bis zur 18 lauert überall ein Doppelbogey auf Dich.” Der 33-jährige führt plötzlich um 3 Schläge vor Matt Kuchar und vier Shots vor Dufner, Bubba Watson und Justin Thomas. Summerhays wartet noch immer auf den ersten Toursieg, wofür das Memorial eigentlich perfekt passen würde, nachdem hier die letzten drei Champions alle ihren ersten vollen Erfolg feierten.

>> Leaderboard The Memorial



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Sepp Straka Lyoness Open Golf-Live.at

Straka im Web.com Finale

US QUALIFYING TOURNAMENT – STAGE 2 2016: Sepp Straka holt am Schlusstag in Florida mit der 67 mächtig auf und zieht mit den Top 18 ins Tourschool-Finale ein.

Neo-Pro Sepp Straka beweist seine Reife für amerikanisches Profigolf eindrucksvoll auch bei der Stage 2 des Qualifying Tournaments. Mit den besten 18 am Qualifikationskurs von Brooksville (Florida) löst der Doppelstaatsbürger sein Ticket für das Qualifying Tournament-Finale Anfang Dezember, wo den besten 45 ausreichend Starts auf der Web.com Tour 2017 ermöglicht werden.

Die Art und Weise, wie der ehemalige Student aus Georgia die nervenaufreibende zweite Hürde überwand, beeindruckt besonders. Den Start hatte Straka mit 75 Schlägen noch ordentlich vergeigt und konnte auch in Runde 2 mit der 70 nichts von den 5 Schlägen Rückstand weghobeln.

Straka steigert sich jedoch weiter von Tag zu Tag, arbeitet sich am Vorschlusstag mit der 68 bereits bis auf zwei Schläge heran um dann am Schlusstag mit 5 Birdies und fehlerloser 67 zuzuschlagen. Bei 8 unter Par sichert sich Sepp mit zwei Schlägen Puffer im Kreis der Top 18 von Brooksville sein Finalticket.

>> Endergebnis US Qualifying Tournament Stage 2 Brooksville

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McGirt als McPar

MEMORIAL TOURNAMENT 2016 – FINAL: Mit William McGirt, der Jon Curran im Playoff besiegt, drückt Jack Nicklaus zum 3. Mal in Folge einem Premierensieger die Trophy in die Hand.

Nach Hideki Matsuyama und David Lingmerth in den Vorjahren ist es diesmal William McGirt, der beim Memorial Tournament seinen ersten Titel auf der US PGA Tour feiert. Muirfield Village-Mitglied Jason Day verkrampft auf seinem Heimatkurs und Rory McIlroy braust am Sonntag wieder einmal zu spät mit fantastischer Aufholjagd heran. Dazu wirft Matt Kuchar nicht zum ersten Mal im Finish die Nerven weg.

Somit kommt es einmal mehr vor den Augen von Golflegende Jack Nicklaus zu einem Rennen der Außenseiter. William McGirt krallt sich mit einem Birdie und einer Lawine von 17 Pars an der Spitze fest, die nur Jon Curran gefährden kann. Curran locht am vorletzten Loch den entscheidenden Birdieputt, der McGirt bei 15 unter Par in ein Stechen zwingt.

Dort sind es weiterhin Pars, die für McGirt reichen. Nach dem Bogey von Curran am zweiten Extraloch und zweimal der eisernen 4 von McGirt, darf sich dieser endgültig in McPar umbenennen und feiert aufgrund der Nervenstärke verdient seinen ersten vollen Erfolg.

Dustin Johnson fehlt am Ende ein einziger Birdieputt für ein Stechen. Hinter dem Drittplatzierten DJ braust Rory McIlroy gemeinsam mit Matt Kuchar, J.B. Holmes und Gary Woodland als Vierter über die Ziellinie. Jason Day kommt über Rang 27 nicht hinaus.

>> Endergebnis Memorial Tournament

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Phil Mickelson 2015

Lefty’s Comeback

CAREER BUILDER CHALLENGE – 1. RUNDE: Jason Dufner (USA) teilt sich mit seinen Landsmännern Jerry Kelly und Jeff Overton, sowie dem Inder Anirban Lahiri die Führungsposition. Phil Mickelson (USA) gibt im PGA West TPC sein Comeback und präsentiert sich in großteils überzeugender Form.

Traditionell wird das Turnier in La Quinta, Kalifornien, auf drei Kursen ausgetragen, wobei sich schon am Donnerstag herauskristallisiert, dass der Stadium Course mit einem Schlagdurchschnitt von 71,8 klar die anspruchsvollste der drei Wiesen ist.

Das schwere Geläuf hat die Spitzengruppe rund um Jason Dufner erst noch zu bewältigen, dennoch zeichnet sich schon nach nur einem Spieltag ein spannender Turnierverlauf ab. Dufner, der sich 2013 zum PGA Championship Sieger krönte, weiß zum Auftakt am Tournament Course mit der fehlerfreien 64 (-8) zu überzeugen. “Ich war noch vor den Sony Open hier und habe Trainingsrunden absolviert, das hat sich bezahlt gemacht”, gibt sich der Co-Leader nach der Runde wortkarg.

Die Führung teilt sich der charismatische US-Amerikaner mit seinen Landsmännern Jeff Overton, er spielte ebenfalls den Tournament Course, Jerry Kelly, sowie dem Inder Anirban Lahiri, die beide in La Quinta mit der 64 (-8) zu überzeugen wissen. “Ich habe immer noch die Anreise aus Asien in den Knochen aber ich bin sehr glücklich mit der Qualität meiner Schläge. Ich glaub ich hab die komplette Runde über kein einziges Grün gemissed”, so Lahiri, der direkt vom Eurasia Cup nach Kalifornien reiste.

Gelungenes Comeback

Phil Mickelson feiert bei der Career Builder Challenge sein Comeback auf der PGA Tour. “Lefty” war das letzte Mal beim President’s Cup in Diensten der USA im Einsatz und präsentiert sich mit neuem Coach Andrew Getson durchwegs in guter Form. Der vielfache PGA Tour Sieger findet mit vier Birdies und einem Eagle bis zur 11 nahezu perfekt ins Turnier und klopft damit sogar ganz vorne an. Erst danach reißt etwas der Faden und der Kalifornier muss zwei Schläge wieder abgeben.

Mit der 68 (-4) in La Quinta und dem 32. Rang zeigt er sich großteils aber zufrieden: “Ich fühle mich ganz gut. Es hat sich nicht so angefühlt als müsste ich kämpfen und war in der Lage einen Rhythmus aufzubauen. Ich hab zwar nicht viele Schläge richtig nah hingelegt aber es war schon okay. Die Putts waren zwar nicht großartig, aber ich konnte auch einige verwerten.”

Der Deutsche Alex Cejka reiht sich nach einer 67 (-5) am Tournament Course auf dem guten 18. Rang ein. Adam Hadwin (CAN) weiß mit der 66 (-6) am Stadium Course zu überzeugen und liegt nach dem ersten Spieltag auf Rang 7.

>> Leaderboard Career Builder Challenge

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