Gehörig durchgerüttelt

Sepp Straka wird zum Auftakt der Genesis Invitational bei widrigen Wetterverhältnissen von Torrey Pines gehörig durchgerüttelt und kommt nur mit einer 78 wieder zum Recording.

Nach seinem Sieg in La Quinta und dem darauffolgenden Topresultat in Pebble Beach strahlte mit Sepp Straka erstmals in der Golf-Geschichte ein Österreicher von der Spitze der PGA-Jahreswertung. In Arizona ging dem 31-jährigen dann zwar nicht mehr alles so “leicht” von der Hand, mit einer starken Finalrunde kämpfte er sich aber noch zu einem 15. Rang, womit er auch weiterhin als Leader des FedEx-Cups zum 20 Millionen Event der Genesis Invitational kommt.

Aufgrund der verheerenden Brände in Los Angeles musste heuer für den Riviera CC kurzfristig Ersatz gesucht werden und da in Torrey Pines erst vor wenigen Wochen die Farmers Insurance Open gespielt wurden, bot sich der majorerprobte Par 72 Kurs in San Diego als alternativer Austragungsort für dieses Jahr regelrecht an. Leicht wird es für die Protagonisten jedoch nicht werden, denn die Vorhersagte verspricht vor allem an den ersten beiden Spieltagen mit Wind und Regen verschärfte Verhältnisse.

Sepp StrakaViel Sand im Getriebe

Das Wetter enttäuscht dann auch nicht, denn es kommt genau wie angekündigt, was Sepp auch gleich auf der 10 ziemlich in die Bredouille bringt, da er sich nach knapp verfehltem Fairway nicht mehr zum Par scramblen kann. Nachdem danach der Tee Shot am Par 3 neben dem Grün versandet und auch der Sand Save nicht gelingt, stolpert Sepp mit gleich zwei Bogeys mehr schlecht als recht ins Turnier. Nur kurz kann er dann kurz durchschnaufen, ehe es ihn bereits am Par 5 der 13 nach zu kurzem Wedge ins Grün mit einem verpassten Up & Down ein drittes Mal erwischt.

Trotz eines eingebunkerten Drives legt er sich auf der 14 dann aber die erste echte Birdiechance auf, lässt die große Möglichkeit aus zwei Metern jedoch ungenützt verstreichen. Immerhin kann er auf den darauffolgenden Bahnen erstmals sein Spiel einigermaßen stabilisieren. Erst kurz vor dem Turn droht es dann wieder unangenehm zu werden, nach Ungenauigkeiten im langen Spiel und einem Ausflug in den Grünbunker, chippt er von außerhalb des Grüns jedoch ein und kratzt so am Par 5 der 18 noch das Par.

Auch im Finish kein Rhythmus

Nachdem aus 2,5 Metern der Putt perfekt ins Ziel rollt, kann er schließlich auf der 2 auch erstmals ein Birdie bejubeln. Da er auf der 4 aber einmal mehr vom Tee aus Sand ins Getriebe bekommt und danach noch dazu drei Putts benötigt, rutscht er mit einem Doppelbogey auf sogar bereits 4 über Par ab. Auch im Finish hat er wieder mit dem Sand so seine liebe Mühe, denn nach eingebunkerter Attacke und Flyer in den nächsten Grünbunker beraubt er sich am Par 5 der 6 der erhofften Birdiechance.

Sepp StrakaAuf der 7 wird es dann sogar wieder richtig ungemütlich: Einmal mehr verfehlt ein Drive am Donnerstag das anvisierte Ziel und da er noch dazu mit dem dritten Schlag wieder Sand ins Spiel kommt, leuchtet sogar erneut nur ein Doppelbogey auf. Schlussendlich marschiert er sogar nur mit der 78 (+6), was seine höchste Runde seit den US Open im Vorjahr darstellt, zurück ins Clubhaus und startet so von Rang 65 in den zweiten Spieltag.

Dem zweiten deutschsrpachigen Spieler im Feld ergeht es zumindest ein wenig besser, denn Stephan Jäger (GER) notiert am Donnerstag eine 75 (+3). Als 40. bringt er sich so zumindest auf Cutkurs, denn trotz des kleinen Feldes nehmen nur die Top 50 und alle Spieler innerhalb von zehn Schlägen zur Spitze die Hürde der gezogenen Linie. Denny McCarthy (USA) erwischt mit der 68 (-4) den besten Start.

Leaderboard Genesis Invitational

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