Noch nicht auf Kurs

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab bringt im CC of Jackson am Donnerstag mit der 71 zwar eine leicht gerötete Auftaktrunde zum Recording, kann sich damit aber noch nicht auf Cutkurs bringen. Sepp Straka bastelt mit Birdie-Bogey Ping Pong nur eine 73 zusammen.

Matthias Schwab startet in Jackson, Mississippi, in seine erste reguläre Saison auf der PGA Tour. Genauso wie Sepp Straka gilt es beim zweiten PGA Tour-Event der Saison 2021 / 2022 vordringlich darum mit ersten Punkten im neuen FedExCup anzuschreiben. Beide Österreicher werden heuer noch zu 6, 7 Einsätzen kommen, wobei es vor allem für Schwab mit seiner kleineren Kategorie entscheidend sein wird, möglichst fett zu punkten um auch nach dem ersten Re-Shuffle weiter zu Einsätzen zu kommen.

Gleich auf der 1 bringt sich Matthias Schwab mit einem leicht verzogenen Abschlag zwar etwas in die Bredouille, stopft aber den wichtigen Parputt aus zwei Metern und macht so zu Beginn nichts falsch. Bereits auf der 3 hat der Steirer dann bereits erstmals Grund zu Jubeln, denn am Par 5 rollt der Birdieputt aus vier Metern ins Ziel und beschert ihm so rasch den Sprung in die roten Zahlen. Nach einem starken Parsave am Par 3 danach, lässt er am zweiten Par 5 aus drei Metern eine gute Chance auf ein weiteres Birdie ungenützt verstreichen, spult in Folge aber sehr solide Pars ab und lässt so auf den Frontnine nichts anbrennen.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen biegt dann allerdings am Par 3 der 10 der Teeshot unangenehm rechts weg und über den Bunker hat er keine Chance den Ball nah an die kurzgesteckte Fahne zu bekommen, weshalb er mit dem ersten Bogey den scoretechnischen Ausgleich nicht verhindern kann. Mit einem gefühlvollen Putt aus gut fünf Metern krallt er sich am zweiten Par 3 der hinteren Platzhälfte dann aber sein zweites Birdie und sichert sich so auch wieder das Minus als Vorzeichen.

Mit einer richtig starken Annäherung legt er gegen Ende der Runde auf der 16 den Ball auf zwei Meter zur Fahne und holt sich wenige Minuten später standesgemäß sein drittes Birdie ab, womit er sein Score noch weiter ausbauen kann. Zum Abschluss zieht die Annäherung auf der schwierigen 18 dann etwas zu weit nach links und mit einem 26 Meterputt vom Vorgrün vor der Nase geht sich schließlich nur das Bogey aus, womit er sich am Ende mit einer nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden muss, die ihn als 71. knapp hinter der prognostizierten Cutlinie einreiht.

„Es war okay, aber noch nicht das was ich mir vorstelle und erwarte. Das Putten war gut aber teilweise passierten im langen Spiel Fehler die mich Schläge kosteten. Es ist aber ein gutes Gefühl wieder hier in den USA zu spielen ich freue mich schon auf die nächsten Runden und Turniere“, analysiert der Steirer seine Auftaktrunde.

Hin und Her

Sepp Straka bringt sich gleich am Par 3 der 10 mit einem rechts verzogenen zu kurzen Eisen in Schwierigkeiten und tritt sich sofort das erste Bogey ein. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn am Par 5 der 11 wassert er seinen zweiten Schlag, was sofort im nächsten Schlagverlust mündet. Erst langsam stabilisiert er sein Spiel um dann am zweiten Par 5 über Pitch und Putt mit dem ersten Birdie gekonnt zuzuschlagen. Eine verzogenen Annäherung rächt sich an der 16, mit dem nächsten Bogey verschärft sich seine Lage weiter. An der 18 stopft Straka endlich aus knapp vier Metern einen guten Putt zum Birdie.

Das muntere Birdie-Bogey-Ping Pong setzt sich auch auf den vorderen 9 Löchern fort: das nächste ungenaue Eisen bringt Straka an der 1 in die Bredouille und führt zum Bogey, da er sich erneut nicht über das Kurzspiel retten kann. Seine unglaublichen Längen drohen ihm dann zwei Löcher später am Par 5 sogar zum Verhängnis zu werden, da er mit dem Holz 3 sogar das Grün leicht überschlägt. Diesmal funktioniert jedoch das kurze Spiel, womit das Up & Down zum nächsten Birdie gelingt.

Danach schlägt die Runde eine diametral andere Richtung ein, denn wie aus dem Nichts ist es mit dem Hin und Her zwischen Birdies und Schlagverlusten vorbei, was in einer abschließenden Parserie mündet. Mit der 73 (+1) kann sich der ehemalige Georgia Bulldog mit Sicherheit nicht wirklich zufrieden zeigen, bei drei Schlägen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke und einer früheren Startzeit am Freitag scheint der Cutzug vom 119. Platz aus aber sicher noch nicht abgefahren zu sein.

Sahith Theegala (USA) schnappt sich mit einer 64 (-8) die Führung.

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