Gut dabei

SWISS CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz reiht sich im Golf Saint Apollinaire nach der Auftaktrunde nur knapp hinter den Top 10 ein. Auch Niklas Regner, Timon Baltl und Martin Wiegele sind auf Cutkurs.

Nachdem Lukas Nemecz zuletzt in Portugal mit dem nächsten Topergebnis bereits an seiner neuen European Tourkarte schnuppern durfte, wird er bei der Swiss Challenge, dem viertletzten Challenger des Jahres, alles daran setzen, seine Position in der Rangliste weiter auszupolstern. Niklas Regner fehlen aktuell rund 14.000 Euro auf die ominösen Top 20. Martin Wiegele und Timon Baltl kämpfen weiter um ihr Spielrecht auf der Challenge Tour für 2022. Alois Kluibenschädl hofft die vielleicht letzte Wildcard der Saison gewinnbringend einzusetzen. Gespielt wird bei der Swiss Challenge nicht mehr am Sempachersee, sondern in Folgensbourg bei Basel, jenseits der französischen Grenze.

Lukas Nemecz sammelt gleich auf der 11 ein schnelles Birdie auf, kann jedoch beide Par 5 Bahnen danach nicht nützen und quetscht darüber hinaus noch dazu am Par 3 der 13 ein Bogey dazwischen, womit er im Klassement nicht vom Fleck kommt. Erst kurz vor dem Turn geht sich dann auf der 18 ein zweites Erfolgserlebnis aus, das ihn zumindest im zartrosa Bereich die vorderen Neun in Angriff nehmen lässt. Dort baut er sein Score dann auf der 2 weiter aus und weiß auch auf sein zweites Bogey kurz danach die passende Antwort. Da er die Runde schließlich mit Birdie und Eagle beendet, steht er sogar noch mit der 67 (-5) beim Recording und ist damit als 17. nach der Auftaktrunde einmal mehr bester Österreicher.

Niklas Regner zeigt sich nahezu von Beginn an in Birdielaune, denn bereits die 2 lässt den ersten Schlaggewinn springen, worauf er auf der 5 recht zeitnah gleich ein weiteres Birdie folgen lässt. Da sich dann auch auf der 8 ein roter Eintrag ausgeht, kommt er bereits im knallroten Bereich auf den Backnine an. Dort geht die Leichtigkeit dann kurzfristig etwas verloren, denn nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 12 tritt er sich am Par 3 der 13 und am Par 4 der 14 gleich zwei Bogeys ein, was etliche Ränge kostet. Der 22-jährige stabilisiert sein Spiel danach jedoch rasch wieder und krallt sich auf den den letzten vier Löchern noch drei Birdies, womit er sogar die 68 (-4) ins Ziel bringt und sich als 21. eine durchaus ansprechende Ausgangslage auflegt.

Auf Cutkurs

Timon Baltl nimmt schon von der 12, dem ersten Par 5 seiner Runde, ein Birdie mit, kann daran jedoch nicht anknüpfen und muss nach etlichen Pars mit einem Bogey auf der 17 noch auf den Backnine den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Kaum auf den Frontnine angekommen krallt er sich wieder das Minus als Vorzeichen, verspielt dieses jedoch abermals wieder. Als bereits alles auf eine Par-Runde hindeutet, krallt sich der 26-jährige Steirer zum Abschluss am Par 5 der 9 noch ein Eagle und darf sich so schließlich sogar noch über eine 70 (-2) freuen, die immerhin für Rang 43 reicht.

Martin Wiegele agiert am Donnerstag Nachmittag im Gegensatz zu seinen letzten Turnieren wie ausgewechselt. Der Routinier stopft gleich auf der 2 und der 3 die ersten Birdieputts, schnappt sich auf der 5 bereits den dritten roten Eintrag und garniert unglaublich starke Frontnine mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 8 und einem Eagle danach am Par 5, womit er nach nur neun gespielten Löchern bereits bei 6 unter Par hält. Die hintere Platzhälfte beginnt dann aber komplett konträr, denn mit zwei Bogeys und einem dazwischengequetschten Doppelbogey verliert er heftig an Boden. Zwar kontert er mit einem Par 3 Birdie danach kurz, tritt sich aber auf der 16 noch einen Fehler ein, weshalb sich trotz der richtig starken ersten Neun am Ende “nur” eine 70 (-2) und Rang 43 ausgeht.

Aufholbedarf

Alois Kluibenschädl beginnt mit anfänglichen Pars sehr souverän und weiß selbst auf ein Par 3 Bogey auf der 13 prompt die passende Antwort. Erst danach wird es etwas unangenehmer, denn zwei weitere Fehler auf der 16 und der 18 werfen ihn doch spürbar zurück. Ein Par 5 Bogey auf der 1 verschärft die Situation dann noch zusätzlich, ehe der 25-jährige sein Spiel wieder stabilisiert. Mit fehlerlosen Bahnen danach, auf denen er noch zwei Birdies aufsammelt, geht sich schließlich immerhin noch die 73 (+1) aus, womit der Cut, eine gute zweite Runde vorausgesetzt, vom 90. Platz aus wohl noch keineswegs komplett außer Reichweite liegt.

Marcel Schneider (GER) kann seine starke Form, die ihm erst letzte Woche seinen zweiten Saisonsieg ermöglichte, auch bei der Swiss Challenge wieder ausspielen und schnappt sich mit einer fantastischen 61 (-11) die Führung.

Leaderboard Swiss Challenge

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