Sepp Straka unterschreibt am Moving Day beim AT&T Pebble Beach Pro-Am dank enorm starker Backnine eine 67 (-5) und startet damit sogar noch mit reellen Siegchancen in den Sonntag.
Gleich zum Auftakt zeigte Sepp Straka mit einer fehlerlosen 66 (-6) in Pebble Beach, dass die Formkurve nach dem gelungenen 18. Platz in Phoenix, auch in Kalifornien weiter klar in die richtige Richtung zeigt. Am Freitag lief es dann auch in Spyglass Hill richtig rund, denn nach gleich acht Birdies ging sich am Ende erneut eine 66 (-6) aus, was den 32-jährigen als ausgezeichneten 5. ins Wochenende starten lässt. Am Moving Day und am Finaltag wartet nun noch zweimal Pebble Beach, wo man sich bei derzeit nur drei Schlägen Rückstand auf das Führungsduo wohl durchaus noch einiges vom vierfachen PGA Tour Champion erwarten darf.
Nach gelungenem ersten Drive bringt sich Sepp dann auf der 1 jedoch mit einer versandeten Annäherung gleich etwas in die Bredouille. Der Putter hat aber zu Beginn die richtige Temperatur und kratzt ihm aus zwei Metern noch das Par auf die Scorecard. Auch danach bekommt er mit der Attacke am darauffolgenden Par 5 wieder Sand ins Getriebe, was ihm auch den Weg zum ersten Birdie versperrt. Auf der 4 darf er dann aber jubeln, denn am kurzen Par 4 pitcht er stark zur Fahne und nimmt sich damit am Weg zum Birdie regelrecht den Druck vom Putter.
Der Linksdrall der ersten Annäherungen kehrt jedoch dann am Par 3 der 5 ziemlich unangenehm wieder zurück: Das Eisen verfehlt sein Ziel deutlich und da das Up & Down über den Grünbunker nicht gelingt, findet er sich auch postwendend am Ausgangspunkt wieder. Den Fehler steckt er aber bestens weg und drückt gleich danach mit Chip & Putt am zweiten Par 5 sein Tagesergebnis wieder in den Minusbereich. Allerdings bringt auch der zweite Schlaggewinn noch nicht die Sicherheit der vorangegangenen Tage zurück, wie ein weiterer Fehler nach verfehltem Grün auf der 8 recht schmerzlich unter Beweis stellt.
Sandy-Birdie bringt den Turnaround
Die Probleme reißen zum Leidwesen des 32-jährigen auch danach nicht ab, denn auf der 9 kann er aus dem Grünbunker nur vorlegen und da am Ende der 1,5 Meter Putt zum Par nicht fällt, biegt er sogar nur bei 1 über Par auf die Backnine ab. Dort versandet dann auf der 10 die nächste Annäherung, allerdings locht er kurzerhand direkt aus dem Grünbunker und stellt die Runde so spektakulär ein weiteres Mal zurück auf Level Par. Der unverhoffte Schlaggewinn lässt Sepp's Birdiemotor auch so richtig auf Touren kommen, da er direkt danach aus einer starken Annäherung erneut Kapital schlagen kann und da dann am Par 3 der 12 aus sieben Metern auch der Putter perfekt mitspielt, spielt sich Österreichs Nummer 1 wieder bis unter die Top 5 nach vor.
Nur kurz bläst er dann auf der 13 kurz durch, ehe er stressfrei aus dem Par 5 danach das nächste Birdie quetscht und nachdem auch auf der 15 der Putter weiterhin glüht, schließt er sogar wieder bereits bis auf vier Schläge zu Spitzenreiter Akshay Bhatia (USA) auf. Ganz stark Pitcht er dann am Schlussloch noch bis auf wenige Zentimeter zur Fahne, beendet die Runde so stilecht mit seinem achten Birdie und unterschreibt so schließlich die 67 (-5), womit er sich als geteilter 2. und mit nur noch zwei Schlägen Rückstand auf Bhatia sogar noch klar reelle Siegchancen einräumt. Stephan Jäger und Matti Schmid (GER) kommen hingegen auch am Moving Day weiterhin nicht ins Rollen und liegen abgeschlagen zurück.









