Lukas Nemecz startet bei den Dutch Futures zwar nur mit einer 73 (+2) ins Turnier, ebnet sich am Freitag aber mit einer 69 (-2) im “The Dutch” den Weg ins Wochenende.
Nach dem eher enttäuschenden Intermezzo auf der DP World Tour kehrt Lukas Nemecz auf die Challenge Tour zurück, wo er jetzt volle Konzentration und Energie darauf verwenden wird müssen, sich auf diesem Weg eine Tourkarte zu sichern. Die Dutch Futures werden am windanfälligen Parklandkurs in Spijk ausgetragen. Nemecz ist als 36. auf der Road to Mallorca noch weit von den Tourkarten entfernt, aber immerhin auf einem guten Weg in Richtung Grand Finale.
Zum Auftakt ist der einzige Österreicher im Feld – Max Steinlechner gönnt sich nach anstrengenden Wochen inklusive einer aufgerissenen Krankheit am letzten Wochenende eine verdiente Pause – gleich mit früher Startzeit unterwegs und findet zunächst durchaus souverän ins Geschehen. Nachdem jedoch das erste Par 5 nichts abwirft und er sich danach am Par 3 der 14 sogar ein Doppelbogey einfängt, nimmt er sich völlig den Rhythmus. Zunächst wirft auch die nächste lange Bahn nichts ab und da er sich noch vor dem Turn einen weiteren Fehler am Par 3 der 16 einfängt und am Par 5 der 18 noch eine Doublette einfährt, steht er sogar nur bei 5 über Par in der 1. Teebox.
Zumindest kann er auf den Frontnine sein Spiel dann wieder stabilisieren und findet am Par 3 der 4 schließlich auch das erste Birdie. Das bringt ihn noch ein wenig auf den Geschmack, wie das nächste Erfolgserlebnis kurz danach am Par 5 der 6 beweist. Nachdem sich dann auch am Par 3 der 8 noch ein roter Eintrag ausgeht, steht er trotz der völlig verpatzten Backnine immerhin noch mit der 73 (+2) beim Recording, womit er die Chance aufs Wochenende noch einigermaßen am Leben erhält.
Souverän ins Wochenende
Mit einem frühen Bogey auf der 2 torpediert sich Lukas die erhoffte Aufholjagd gleich zu Beginn, gleicht jedoch schon am Par 3 der 4 sein Score wieder aus und holt sich damit auch die Sicherheit zurück. Mit einem roten Doppelpack am Par 5 der 6 und der 7 zieht er dann sogar souverän über die gezogene Linie nach vor, ehe er sich kurz vor dem Turn mit dem zweiten Schlagverlust des Tages auf der 9 wieder etwas einbremst.
Kaum auf den hinteren Neun angekommen findet jedoch der Birdieputt am Par 3 der 10 den Weg ins Ziel, womit er den alten Zwischenstand von 2 unter Par postwendend wieder herstellt. In Folge spult er trocken die verbleibenden Löcher ab, lässt mit Pars nichts anbrennen und bringt schließlich die 69 (-2) ins Ziel, womit er sich als 45. den Weg ins Wochenende ebnet. Zwei Spieler teilen sich bei gesamt 7 unter Par die Führungsrolle.
“Ich bin froh, dass ich in Holland den Cut gemacht hab. Die letzten Wochen war ich immer schon nach 9 Löchern extrem weit weg, auch diesmal wieder war ich schon bei +5, was echt zach ist. Es freut mich aber, dass ich mich wieder so zurück gekämpft hab. Letzte Woche wars schon knapp, am Ende wars dann nur ein Schlag, was bitter war. Am Ende heute hab ich richtig gut gespielt. Es zwickt noch ein bisschen beim Putten, da verschieb ich einfach zu viele kurze Putts zur Zeit. Ich freu mich jetzt aufs Wochenende, mit dem geschafften Cut kann ich ein wenig befreiter spielen jetzt”, so Lukas nach der 2. Runde.





