Max Steinlechner springt zu Beginn der 2. Runde bei den Hainan Open auf den Birdie-Express auf und knackt mit einer knallroten 67 (-5) sogar die Top 10. Lukas Nemecz verpasst nach birdieloser 74 (+2) im Sanya Luhuitou GC knapp um einen Schlag den Cut.
Beim ersten der beiden hochdotierten China-Events vor dem Grand Final fanden Lukas Nemecz und Max Steinlechner durchaus sehenswert ins Geschehen. Zwar konnten die beiden heimischen Hotelplanner Tour-Asse die Top 10 noch nicht knacken, mit roten Runden und bei einem dichtgedrängten Leaderboard fehlen Nemecz jedoch nur zwei und Steinlechner drei Schläge auf die Spitzengruppe. Vor allem für Lukas Nemecz wäre ein starkes Ergebnis enorm wichtig, kämpft der Steirer doch noch um den Aufstieg auf die DP World Tour, mit der sein Tiroler Kollege dank seines Heimsieges in Schladming bereits planen darf.
Gleich auf der 1 stopft Max Steinlechner den ersten Birdieputt und legt prompt am darauffolgenden Par 5 weiter nach, womit der Tiroler perfekt in den zweiten Spieltag findet. Damit gibt er sich sichtlich auch selbst die Initialzündung, denn am Par 3 der 3 und der 4 lässt er gleich noch weitere Erfolgserlebnisse folgen und knackt so in Windeseile sogar bereits die Top 5. Nur kurz gönnt er sich dann auf der 5 eine kleine Verschnaufpause, ehe schon am darauffolgenden Par 5 der Birdie-Express wieder Fahrt aufnimmt.
Erst danach geht er es dann deutlich ruhiger an, hält das knallrote Zwischenergebnis mit einer längeren Parserie aber gekonnt weiterhin. Auf der 15 erwischt es ihn schließlich aber erneut. Zwar muss er diesmal nicht wie am Donnerstag ein Doppelbogey einstecken, ganz ungeschoren kommt er aber auch diesmal nicht davon. Stark stopft er dann zum Abschluss der Runde aber noch am Par 5 der 18 einen weiteren Birdieputt, unterschreibt so die knallrote 67 (-5) und startet so als 7. auch aus den Top 10 ins Wochenende.
Nemecz vergeblich auf Birdiesuche
Zwar kann Lukas Nemecz mit anfänglichen Pars noch auf einen recht souveränen Start in den Freitag zurückblicken, allerdings erwischt es den steirischen Routinier dann ausgerechnet am Par 5 der 13 mit einem ersten Schlagverlust. Dieser scheint auch Spuren zu hinterlassen, denn statt des raschen Ausgleichs, muss er am Par 3 der 16 noch ein Bogey einstecken und kommt so sogar nur bei +2 zum Turn.
Auf den Frontnine kann er sein Spiel dann zwar stabilisieren, läuft jedoch weiterhin vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterher und unterschreibt am Ende nur die birdielose 74 (+2), womit der Cut sich in dieser Woche nicht mehr ausgeht. Jan Schneider (GER) führt das Feld bei gesamt 10 unter Par vor dem Moving Day an.





