Lukas Nemecz notiert am Wochende bei den Dutch Futures zwei weitere 69er (-2) Runden und tritt die Weiterreise nach Schweden vom “The Dutch” mit einer soliden Mittelfeldplatzierung an.
Nachdem Lukas Nemecz zuletzt auf der DP World Tour immer mit zahlreichen Fehlern in die Turniere startete und so am Ende immer leer ausging, drohte ihm auch auf der Hotelplanner Tour in den Niederlanden wieder das selbe Schicksal. Nachdem er bereits bei 5 über Par nach 9 Löchern lag, fand der Steirer aber rechtzeitig den Reset-Knopf, kämpfte sich noch zu einer 73 (+2) und ebnete sich am Freitag schließlich mit einer 69 (-2) den Weg ins Wochenende. Mit etwas besserer Puttleistung – Lukas haderte vor allem mit einigen kurzen verschobenen Putts – könnte es an den kommenden Spieltagen wohl durchaus noch deutlich weiter in Richtung Norden des Klassements gehen.
Der Tag beginnt für den einzigen Österreicher im Feld dann jedoch gleich mit einem regelrechten Schockmoment, nachdem bereits auf der 2 ein Doppelbogey aufleuchtet. Immerhin steckt er den frühen Ausrutscher gut weg und kann bereits am Par 3 der 4 mit dem ersten Birdie etwas gegensteuern. Da sich dann auf der 9 noch ein weiteres Erfolgserlebnis ausgeht, biegt er immerhin bei Level Par auf die hintere Platzhälfte ab. Dort hält er Fehler dann konsequent fern und da sich sowohl auf der 12 als auch am Par 5 der 18 noch rote Einträge ausgehen, steht er erneut mit der 69 (-2) beim Recording und klettert damit vorerst bis ins Mittelfeld nach oben.
Weitere 69
Nach einem anfänglichen Par erwischt es Lukas am Sonntag erneut auf der 2, denn nach einem Bogey am Freitag und einem Doppelbogey am Samstag leuchtet auch am Sonntag wieder ein Schlagverlust auf. Zwar hinterlässt der Fehler keine wirklichen Spuren, die gesamten Frontnine über läuft er aber vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterher und kommt so nur im Plusbereich auf den letzten neun Löchern an.
Nach den ziemlich ereignislosen Frontnine drückt er dann auf den letzten Bahnen aber gehörig aufs Gas, denn zunächst gleicht er am Par 3 der 10 sein Score wieder aus und legt rasch am Par 5 der 13 ein weiteres Birdie nach. Da er dann am Par 5 der 15 und dem darauffolgenden Par 3 noch einen Birdiedoppelpack schnürt, geht sich trotz eines abschließenden Par 5 Bogeys immerhin zum dritten Mal in Folge die 69 (-2) aus. Damit tritt er zwar im Klassement als 29. auf der Stelle, nach dem verpatzten Start am Donnerstag tritt er so aber sicherlich mit gestärktem Selbstvertrauen die Weiterreise nach Schweden an.
“Einen 29. Platz nehme ich so mit, bringt mir jetzt aber in der Rangliste nichts. In Anbetracht dessen, dass ich aber bei den letzten drei Turnieren den Cut verpasst hab, hat es aber mal gutgetan zu Punkten und ein solides Wochenende zu spielen. Positiv ist, dass ich mich nach einem weiteren verpatzten Start mit 5 über noch auf gesamt 4 unter gekämpft hab. Negativ ist, dass ich derzeit einfach nicht gut starte, was ziemlich ungewöhnlich für mich ist. Allgemein bin ich aber sehr zufrieden wie sich mein Eisenspiel entwickelt, beim Putten zwickts noch etwas”, so Lukas nach dem Turnier.
Filippo Celli (ITA) feiert nach einer 65er (-6) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par den Sieg.





