Ausgangslage minimal verbessert

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger an einen Blitzstart im Abu Dhabi GC nicht wirklich anknüpfen und kommt den Top 10 mit einer 70 nur leicht näher. Auch Matthias Schwab startet den Moving Day wie aus der Pistole geschossen, muss sich schlussendlich aber sogar nur mit der 72 zufrieden geben.

Wie im Vorjahr werden sowohl Bernd Wiesberger als auch Matthias Schwab beim Season Opener von Abu Dhabi mit Preisgeld für ihre gezeigten Leistungen belohnt werden. Allerdings ist der Rückstand auf die Top 10 mit 5 Schlägen bereits beträchtlich, weshalb eine deutliche Steigerung her muss um eines von nur vier 8 Millionen Dollar-Events im Rahmen der Rolex Series wirklich voll ausnützen zu können.

Bernd Wiesberger arbeitet gleich von Beginn an daran sein Score am Moving Day tiefer in den Minusbereich zu drehen, denn der Burgenländer stopft erstmals in dieser Woche am Par 5 der 10 den fälligen Birdieputt und taucht damit sofort in die roten Zahlen ab. Auch die 11 erweist sich am Samstag als gewinnbringend wie ein weiteres Birdie eindrucksvoll beweist.

Nach dem Blitzstart gönnt sich der Burgenländer eine kleine Auszeit, lässt mit sicheren Pars jedoch nichts anbrennen. Am Par 3 der 15 drückt er dann aber wieder aufs Tempo und knackt mit dem dritten Birdie des Tages bereits die Top 20. Danach jedoch verabsäumt er es weiter nachzulegen, lässt sowohl das Par 5 der 18 als auch das Par 5 der 2 ungenützt verstreichen und wird so im Klassement wieder etwas zurückgereicht.

Bei immer diffiziler werdenden Windbedingungen entwickelt sich zwischen Bernd und den Birdie richtiggehend eine Verfolgungsjagd, bei der die roten Einträge für den 35-jährigen aber immer einen Tick zu schnell sind. Bis zum Schluss erwischt er keinen einzigen mehr und da er parallel dazu am Par 5 der 8 noch das erste und einzige Bogey notieren muss, kommt er mit der 70 (-2) und als 30. den Top 10 nur leicht näher. Der drei Schläge große Rückstand scheint aber dennoch am Finaltag mit einer knallroten Runde noch aufholbar zu sein.

Eagle-Start verpufft

Matthias Schwab setzt am Moving Day seine selbst ausgegebene Devise, die Par 5 ab nun so zu spielen wie die Par 3 dann wäre alles okay, sofort perfekt um, denn auf der 10 locht er sogar zum Eagle und setzt so prompt ein dickes fettes Ausrufezeichen. An den bärenstarken Start kann er in Folge zwar nicht sofort mit weiteren Erfolgserlebnissen anknüpfen, mit einer Parserie macht er jedoch nichts falsch und bleibt so dem vorderen Mittelfeld treu.

Das ändert sich jedoch ausgerechnet am Par 5 der 18, denn er tritt sich kurz vor dem Turn das erste Bogey ein und rutscht so wieder um einige Plätze zurück. Lange Zeit reiht er danach die Pars aneinander, womit er im böigen Wind seine Platzierung zu halten weiß. Erst am Ende wird es noch einmal richtig bunt, nach Bogeys am Par 3 der 7 und am Par 5 der 8 benötigt er aber sogar noch einen abschließenden roten Eintrag um zumindest noch eine 72 (Par) ins Ziel retten zu können, mit der er als 42. sogar einige Plätze einbüßt.

Auf den ersten neun Löchern mußte ich heute den Cut absichern, was durch solides Spiel sehr gut gelungen ist. Auf der zweiten Runde herrschte starker Wind. Das Spiel gestaltete sich recht schwer. Mit meiner Par Runde konnte ich letztlich zufrieden sein. Immerhin ist die gesamte europäische Golfelite hier und der Platz ist fast 7000 Meter lang”, so Matthias nach dem Moving Day.

Rory McIlroy (NIR) löst Tyrrell Hatton (ENG) (71) mit einer 67 (-5) an der Spitze ab und geht bei gesamt 13 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf den Engländer in den Finaltag.

Leaderboard Abu Dhabi Championship

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