Emma Spitz verliert am Samstag an der Seite von Charley Hull mit der 75 die Spitze bereits weit aus den Augen.
Nach spielerisch überzeugenden ersten zwei Spieltagen ging Emma Spitz aus dem guten Mittelfeld heraus in ihr zweites Finale bei einer AIG Women’s Open. Falls der Putter sich wie zum Auftakt erwärmen sollte, wäre das beste Major-Ergebnis einer Österreicherin durchaus noch drinnen. Mit Englands Superstar Charley Hull hat Emma auch eine hochkarätige Flightpartnerin erwischt, was zusätzlich am Moving Day von Royal Porthcawl motivieren sollte.
Zu Beginn kämpft Spitz mit ihren Drives und eröffnet so gleich mit Bogey, nachdem sie das erste Grün erst mit dem Dritten erreicht. Den nächsten verzogenen Abschlag an der 3 kann sie mit gutem Eisen ausbessern, kassiert aber dennoch mit Dreiputt das nächste Bogey. Erst ein perfektes Wedge am nächsten Par 3 ebnet den Weg zum ersten Birdie. Dennoch kann Emma nur zuschauen, wie Charley Hull den Turn bei 5 unter Par erreicht, während sie selbst einen Schlag abgeben musste.
Chancen ergeben sich wieder ab der 11, die jedoch keine Schlagverbesserung einbringen. Das rächt sich auf den beiden folgenden Bahnen in Form eines Bogey-Doppelpacks nach verfehlten Grünschüssen ins Rough und in den Bunker, womit es immer tiefer hinab am Leaderboard geht. Am vorletzten Loch verzieht Österreichs Paradegolferin ein letztes Eisen ins Grün, holt sich das Bogey aber wenigstens am abschließenden Par 5 wieder zurück. Mit der nächsten 75, wobei sie am Moving Day vor allem mit den Eisen zu kämpfen hatte, verliert Spitz die interessanten Regionen am Leaderboard als 54. weiter aus den Augen.





