Späte Birdies

Christine Wolf reißt zum Auftakt der Hero Women’s Indian Open mit späten Birdies das Ruder noch herum und bringt sich mit einer 74 (+2) voll in Schlagdistanz zu den Top 10. Auch Emma Spitz liegt nach der Auftaktrunde im DLF G & CC mit der 76 (+4) noch auf Cutkurs. Sarah Schober kommt mit einer 81 (+9) ziemlich unter die Räder.

Emma Spitz peilt nach ihrem bereits vierten Top 10-Ergebnis zuletzt in Taiwan auch im Ranking der Ladies European Tour einen Spitzenplatz an, auch um sich direkt für die Qualifying Series der LPGA zu empfehlen. Dafür tritt die Schönbornerin auch der Hero Women’s Indian Open an und verzichtet auf einen Start bei der Stage 2 der LPGA Tour.

Sarah Schober und Christine Wolf benötigen ebenfalls ein heißes Saisonfinish, allerdings in erster Linie um ihr Spielrecht mit einer vollen Kategorie für 2025 abzusichern, wobei es für Schober als 80. der Order of Merit noch relativ gut aussieht in Hinblick auf die entscheidenden Top 70 zu Jahresende. Christine Wolf baut auf ihre guten Erinnerungen an den DLF Golf & Country Club, wo sie ihren einzigen Titel auf der LET holte.

Christine WolfZum Auftakt ist Chrissie Wolf als einzige heimische Proette bereits am Vormittag unterwegs und hat zunächst etwas Schwierigkeiten mit zwei frühen Bogeys den “Drive” vom Sieg im Jahr 2019 wieder zu finden. Danach grooved sie sich aber immer besser ein, findet zwar die gesamten Backnine über noch kein Birdie, muss jedoch auch nur noch einen weiteren Fehler notieren, der sie im recht soliden Mittelfeld auf die vorderen Neun abbiegen lässt.

Mit weiteren Fehlern auf der 2 und dem Par 5 der 4 rasselt die ehemalige Indien-Championesse dann allerdings doch ziemlich unangenehm zurück. Erst im Finish findet Chrissie dann den lang gesuchten Rhythmus und arbeitet sich mit einem roten Doppelpack wieder etwas weiter nach vor. Auf der 9 stopft sie dann noch einen weiteren Birdieputt und unterschreibt so schlussendlich sogar noch eine 74 (+2), womit sie sich als 17. sogar voll in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt.

Spitz auf Cutkurs

Gleich die ersten beiden Bahnen brummen Emma Spitz am Donnerstag Nachmittag die ersten Bogeys auf und auch danach kommt sie mit dem DLF G & CC vorerst so gar nicht zurecht, wie der nächste schwarze Doppelpack auf der 5 und der 6 beweist. Nur kurz keimt dann mit einem Birdie auf der 7 etwas Hoffnung auf, ehe sie mit den nächsten beiden Bogeys noch vor dem Turn auf bereits 5 über Par zurückrasselt.

Emma SpitzAuch die zweiten Neun lassen sich nicht wirklich prickelnd an, allerdings gibt Emma mit einem Birdiedoppeschlag auf der 11 und dem Par 3 der 12 die mehr als passende Antwort auf die zähe Bogeyphase. In Folge ebbt der Schwung zwar wieder ab und am Par 5 der 15 schleicht sich noch ein weiterer Fehler ein, mit der 76 (+4) bringt sich die junge Niederösterreicherin aber als 41. immerhin recht souverän auf Kurs in Richtung Wochenende.

Schober kommt unter die Räder

Die erste Runde beginnt aus Sarah Schobers Sicht am Nachmittag mit einem Bogey auf der 10 nicht wirklich prickelnd, allerdings findet sie danach auf dem zähen Terrain doch einen recht ansehnlich Rhythmus, der ihr nach einem weiteren Fehler auf der 14 auch das erste Birdie danach am Par 5 der 15 ermöglicht. Erst kurz vor dem Turn lässt sie ein Bogeydoppelpack dann doch recht unangenehm wieder weiter abrutschen.

Sarah SchoberDie beiden Fehler kosten auch eindeutig die Sicherheit, denn auf den Frontnine will dann generell nicht mehr vieles zusammenlaufen. Insgesamt muss sie auf birdielosen Frontnine noch drei weitere Bogeys und sogar ein Triplebogey einstecken, womit sich schlussendlich sogar nur die 81 (+9) ausgeht, womit der Cut schon nach 18 Löchern als derzeit 91. in richtig weite Ferne rückt.

Sara Kouskova (CZE) bringt als einzige Spielerin mit der 69 (-3) eine Runde in den 60ern zum Recording und führt damit das Feld als Spitzenreiterin in den Freitag.

Fotos: LET

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