Schlagwort: belek

Lukas Nemecz

Falsch abgebogen

TURKISH AIRLINES OPEN – FINAL: Lukas Nemecz biegt am Finaltag mit frühen Fehlern in die falsche Richtung ab und muss sich im Gloria GC von Belek nach der 74 nur mit Rang 61 zufrieden geben.

Eigentlich wollte Lukas Nemecz am Sonntag seine frühe Startzeit ausnützen und mit einer knallroten Runde das Leaderboard noch von hinten aufrollen. Das Vorhaben geht ihm dann aber gleich zu Beginn überhaupt nicht auf, denn nach zwei anfänglichen Pars, wobei er am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie liegen lässt, nehmen die unheilvollen Frontnine so richtig fahrt auf.

Lukas tritt sich von der 3 bis zur 8 gleich vier Bogeys ein und rast so mit voller Geschwindigkeit in die grundfalsche Richtung. Erst ein Par 5 Birdie auf der 9 hält die rasende Geisterfahrt endlich auf und der Steirer kann sein Spiel erstmals am Finaltag stablisieren.

Die zweiten Neun verlaufen dann um einiges ruhiger und nachdem der Murhof-Pro auf zwei Par 3 der hinteren Hälfte weitere rote Einträge findet, liegt er sogar fast wieder am Ausgangspunkt. Mit der 17 wird ihm aber das letzte Par 3 noch zum Verhängnis und er steht schließlich nur mit der 74 (+2) beim Recording, was ihm bei den durchwegs guten Scores etliche Ränge kostet und ihn nur mit einem 61. Platz die Weiterreise antreten lässt.

Nach der Runde hadert er vor allem mit seiner Performance auf den Grüns: “Das war heute mal klassisch ein Tag zum Vergessen. Mit so vielen Dreiputts kann man nicht scoren. Sehr schade, denn das ist das erste Mal seit über einem Jahr, dass mich das Putten so im Stich gelassen hat. Vom langen Spiel her kann ich aber einiges positives für die nächsten Wochen mitnehmen.”

Der Däne Joachim B. Hansen sichert sich mit einer 66er (-6) Finalrunde und bei gesamt 18 unter Par den Sieg in Belek.

Endlich Turnierrhythmus

Lukas hatte in der Türkei sichtlich noch mit der Stabilität zu kämpfen, was sich die gesamte Woche über bemerkbar machte. Nur mit der 73 (+1) gestartet, stemmte er nach einer fehlerlosen 67 (-5) am Freitag noch den Cut, konnte am Moving Day aber mit einer 71 (-1) bei unangenehmen Windverhältnissen nur wenige Ränge gutmachen. Die 74 (+2) zum Abschluss wirft ihn dann noch deutlich zurück und prolongiert auch seine eher wackelige Woche.

Die Türkei war aber nach der längeren Pause nun aber sozusagen erst der Startschuss, denn bereits nächste Woche wird Lukas bei der Challenge de Espana wieder am Abschlag stehen und so endlich in den lang ersehnten Turnierryhthmus kommen. Lukas wird im Izki Golf auch rot-weiß-rote Verstärkung haben, denn neben ihm werden auch Manuel Trappel, Christoph Körbler und Michael Ludwig in Urturi abschlagen.

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Lukas Nemecz

Anders vorgestellt

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz macht am windigen Moving Day mit einer 71 nur wenige Ränge gut und verpasst damit im Gloria GC einen echten Move.

So hatte sich Lukas Nemecz den Moving Day eher nicht vorgestellt, denn eigentlich wollte der Steirer am Samstag an die richtig starke Performance vom Freitag – Lukas rettete sich trotz einer 73er (+1) Auftaktrunde mit einer fehlerlosen 67 (-5) noch ins Wochenende – anknüpfen. Das Vorhaben bekommt dann aber schon auf der 10, seiner ersten Bahn, in Form eines Bogeys einen herben Dämpfer.

Zwar lässt er sich davon kaum beeindrucken und krallt sich bei aufkeimenden Wind nach starkem Abschlag und gestopftem Birdieputt am Par 3, der 12 rasch den Ausgleich, verabsäumt es in Folge aber weiter zuzusetzen und tritt lange Zeit am Leaderboard sprichwörtlich auf der Stelle. Erst das Par 5, der 18 ist dem Murhof-Pro dann wieder wohlgesonnen und lässt noch vor dem Turn einen weiteren Schlag springen, was Lukas erstmals am Samstag in den roten Bereich abtauchen lässt.

Doch selbst damit kommt sein Birdiemotor nicht auf Touren und nach etlichen Pars muss er am Par 4, der 5 sogar den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Zwar krallt er sich zwei Bahnen später wieder das Minus als Vorzeichen, mehr will aber am Samstag nicht mehr gelingen. Einen echten Move kann er so mit der zartrosa 71 (-1) nicht realisieren und startet nur als 47. in den Finaltag.

“Mein Spiel war ganz gut heute. Ich hatte leider einfach das Pech, dass wir wegen der Verzögerung gestern von zwei Tees gestartet sind und deshalb bin ich mit später Startzeit heute unterwegs gewesen. Ab meinem dritten Loch ist es dann plötzlich sehr windig geworden, deshalb wars nicht so tief wie die früheren Startzeiten heute. Aber morgen ist auch noch ein Tag und da sollte mit früher Tee Time dann noch einiges drin sein”, so Lukas Nemecz nach dem Moving Day.

Joachim B. Hansen (DEN) geht nach der 69 (-3) und bei gesamt 12 unter Par als Führender auf die letzte Runde.

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Perfekter Freitag

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz präsentiert sich am Freitag im Gloria GC von seiner ganz sicheren Seite und stemmt nach der fehlerlosen 67 noch den Cut. Manuel Trappel muss bei seinem ersten Challenge Tour Start der Saison am Wochenende bereits zusehen.

Für Lukas Nemecz und Manuel Trappel führt in Belek nach dem durchwachsenen ersten Spieltag nur noch eine Superrunde ins Finale. Nemecz geriet zum Auftakt mit einigen Bad Breaks unangenehm in Rückstand, bei Trappel wurde die mangelnde Spielpraxis vor allem auf den Grüns sichtbar. Mit frühen Startzeiten bläst das Österreicher-Duo zur Aufholjagd, allerdings hat nur Lukas Nemecz schlussendlich genug Puste um die Cutmarke zu überspringen.

Der Steirer startet souverän in den zweiten Spieltag und reiht zu Beginn sichere Pars aneinander. Von der 15 weg drückt Lukas dann aber spürbar aufs Gas, nimmt auf den letzten vier Bahnen der Backnine drei Birdies mit und marschiert damit erstmals über die gezogene Linie nach vor.

Das gute Gefühl bewahrt er sich dann auch auf den Frontnine. Zwar verpasst es gleich weiter nachzulegen, hält aber gekonnt Fehler von der Scorecard fern und quetscht am Par 3, der 6 und dem darauffolgenden Par 4 die nächsten Schläge aus dem Kurs, was ihn mit der fehlerlosen 67 (-5) und in etwa Rang 45 schlussendlich ins Wochenende bringt.

“Das war vom langen Spiel her heute eine sehr gute Leistung. Ich hab alle Grüns getroffen und mir tolle Chancen erarbeitet. Leider hab ich noch zu wenig draus gemacht, aber bin trotzdem sehr happy heute mit der 67. Die Bedingungen waren wieder perfekt heute, einzig mit den etwas langsamen Grüns tu ich mir hier noch sehr schwer”, fasst Lukas Nemecz seine fehlerlose Performance zusammen.

Zu wenig Rotes

Manuel Trappel startet auch am Freitag eher schleppend in den Tag und rutscht nach vier anfänglichen Pars auf der 14 mit dem ersten Bogey sogar noch weiter zurück. Zumindestens gelingt noch vor dem Turn am Par 5, der 18 der Ausgleich, auf den Frontnine muss der Vorarlberger aber rasch den Turbo zünde um tatsächlic noch ins Wochenende stürmen zu können.

Genau das macht er dann auch, denn nach weiteren roten Einträgen auf der 1 und der 2 schnürt er sogar den Triplepack und pirscht sich damit spürbar an die gezogene Linie heran. Allerdings kann er den angeschlagenen Takt nicht weiter durchziehen und muss sich nach spätem Bogey auf der 7 schließlich mit der nur leicht geröteten 71 (-1) zufriedengeben, was zu wenig ist um als in etwa 100. den Cut in dieser Woche stemmen zu können.

Lorenzo Gagli (ITA) gibt nach der bereits zweiten 66 (-6) derzeit den Ton an. Wegen einer Gewitterunterbrechung kann die zweite Runde erst am Samstag beendet werden.

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Nicht seine Woche

TURKISH AIRLINES OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger kämpft auch zum Abschluss mit stumpfen Waffen und bleibt zu Beginn der Final Series in Belek Mittelmaß.

Bernd Wiesberger war nach den späten Bogeys am Samstag sichtlich geknickt. Laut eigener Aussage wollte er am Finaltag noch ein Feuerwerk abbrennen um so wenigstens noch unter die Top 20 nach vorne marschieren zu können. Der Funke dazu sollte jedoch bereits im morgendlichen Regen verlöschen.

Die allererste Startzeit vom 1. Tee hätte das Vorhaben entsprechend erleichtern sollen, soweit jedenfalls der Plan. Das Wetter hatte jedoch umgeschlagen, nach drei Tagen Sonne erwartete die Spieler ein nasser Sonntag, wobei mit Besserlegen gespielt wurde.

Bernd pflügt ein schnelles Par auf die Scorekarte, ehe nach nur 20 Minuten Spielzeit die Sirene eine Gewitterpause verkündet. Nach 40 Minuten Herumsteherei geht es jedoch rasch wieder weiter. Auch danach plätschert Wiesbergers Spiel ereignislos dahin, ohne raschen Birdiepush. Anders als an den Vortagen geht er auf den Löchern 1 bis 5 komplett leer aus. Auch das einzige Par 5 der Front 9 will dem Österreicher kein Birdie gönnen.

Die Probleme mit den Eisen setzen sich am Sonntag fort und führen zu einem ersten Bogey am Par 3 der 8. Den Halbzeit-Turn erreicht er so nur in 1 über Par.

Jetzt musste ein starkes Finish her um sich bei dem 7 Millionen Rolex-Series Event nicht fettes Preisgeld und Weltranglistenpunkte entgehen zu lassen: der erste Birdieputt fällt am schwersten Loch von Belek, dem überlangen Par 4 der 10, womit Bernd mehr als nur einen Schlag auf das Feld gutmacht. Wie gewonnen, so zerronnen, so die bittere Lektion nach dem Bogey postwendend am kurzen Par 4 der 11. Das zweite Par 5 erlaubt nicht mehr als mit dem 5. Schlag einzulochen.

Anders als am Samstag können Bernd die Par 5 überhaupt nicht herausreißen. Am leichtesten Loch, der 15, geht er zum Abschluss ebenfalls leer aus. Das zweite Birdie am vorletzten Loch macht auch nur den Schlagverlust vom Grün davor wieder wett. Bezeichnend für die unrunde Turnierwoche beschließt Wiesberger seine Arbeit mit Bogey Nummer 11 in 73 Schlägen (+2).

Mit stumpfen Waffen

Der Vergleich zum Vorjahr, als Bernd Wiesberger an gleicher Wirkungsstätte hervorragender Vierter wurde, ist ernüchternd: nur 13 statt 19 Birdies, wobei der Oberwarter heuer sogar drei Schläge mehr aus den Par 5 herausquetschen konnte – und 11 statt vier Bogeys, passiert durch ungenaues Eisenspiel.

Mit ca. Platz 45 startet Wiesberger als klarer Underperformer in die zwei abschließenden Rolex-Events. Kommende Woche in Südafrika steht dann hoffentlich wieder der Bernd Wiesberger von Shanghai in den Teeboxen.

Justin Rose feiert innerhalb von 8 Tagen seinen zweiten großen Titel. Englands Olympiasieger setzt sich bei 18 unter Par um einen Schlag gegenüber Dylan Frittelli (RSA) und Nicolas Colsaerts (BEL) durch.

>> Endergebnis Turkish Airlines Open

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Martin Wiegele 2015

Stabilität entdeckt

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele liefert am Donnerstag eine beständige Leistung bei der Turkish Airlines Challenge in Belek ab. Mit der 72 nähert sich der Steirer erneut der Cutmarke an. Christoph Körbler und Manuel Trappel müssen einen Rückstand abbauen.

Der Start in das dritte Turnier von Martin Wiegele in dieser Saison stand vorerst unter schlechten Vorzeichen und vor allem einer Rhythmusunterbrechung. Nach nur wenigen Bahnen breitete sich ein Gewitter über der Gloria GC Anlage aus und führte zu einem ungewollten Klubhausaufenthalt von fast einer Stunde. Im Nachhinein betrachtet, war die Pause gar nicht so schlecht, denn davor musste Wiegele ein Bogey auf der 12 nach verpasstem Sand-Save einstecken.

“Nach der Gewitterunterbrechung ist es sehr windig geworden und es war daher schwer zu spielen”, sagt Martin Wiegele. “Hoffe, dass das Wetter am Freitag ähnlich wird, sodass es einen Ausgleich gibt.

Im Anschluss agiert der Grazer fehlerfrei und sichert auf der 18 das erste und einzige Birdie auf der Auftaktrunde. “Fast Chip-in zum Eagle.” In der zweiten Hälfte seiner Runde erarbeitet sich Wiegele doch einige Möglichkeiten das Score weiter zu verbessern, kommt aber nicht mehr unter Par. Auch wenn der größere Wurf noch ausbleibt, so scheint sich bei Martin Wiegele doch eine gewisse Stabilität auszubreiten. Für den Steirer war es schon die vierte Runde rund um Par. “Zuviele Chancen sonst liegen gelassen, aber es war schon okay.”

Nach der 72 befindet sich der Routinier auf Rang 72 auf dem Leaderboard.

Etwas aufzuholen

Sowohl Christoph Körbler, als auch Manuel Trappel müssen am Freitag das Score aus dem Plusbereich noch in den Minusbereich bringen, wollen die beiden Österreicher noch das Ticket für das Wochenende lösen. Christoph Körbler wird mit einem Triplebogey auf den Backnine eiskalt erwischt und kämpft mit weiteren Schlagverlusten, während sich das Gewitter zusammenbraut. Nach der Pause packt der Rookie sein Herz aus und trumpft auf den Par 5 mit einem Birdie und einem Eagle auf, kann aber weitere Bogeys zur 76 nicht vermeiden.

“Es hat leider nicht viel geklappt”, sagt Körbler. “Am Nachmittag war recht viel Wind und nicht leicht. Hatte eine katastrophalen Start und nach dem Wasserball an der 13 war Gewitterunterbrechung und von da weg habe ich es eigentlich ganz gut gerettet. Brauch aber eine gute Runde morgen”, soll die Aufholjagd noch nicht abgeschlossen sein.

Manuel Trappel zwei unterschiedliche Hälften. Auf den Backnine hält der Vorarlberger sein Score mit zwei Birdies bei zwei Bogeys in der Waage, erst danach steigt die Fehlerquote. “War echt ein Auf und Ab auf den zweiten Neun”, sagt Trappel. “Die Ersten waren klasse. Auf den zweiten Neun hatte ich dann leider zwei Wasserbälle und einen Steckschuss im Bunker”, passieren insgesamt vier Bogeys zur 76. Von Position 131 aus muss Trappel ebenfalls voll angreifen.

Deutlich

John Hahn setzt die Maßstäbe in der ersten Runde. Der Amerikaner kann sich mit der 63 (-9) gleich um drei Schläge von der Verfolgern absetzen. “Neun unter Par ist eine sehr gute Runde”, freut sich Hahn.

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Mit alten Stärken

TURKISH LADIES OPEN 2015 – 2. RUNDE: Christine Wolf findet ihr solides Spiel von Australien wieder und darf nach drei Monaten erstmals wieder ums Preisgeld mitspielen. Nina Mühl scheitert im letzten Drittel am Cut.

Das sichere lange Spiel, das Christine Wolf bei den Topergebnissen im Winter in Australien ausgezeichnet hat, findet die Tirolerin nach monatelanger Durststrecke in der Türkei wieder. Im anspruchsvollen Carya Golfclub mussten die Proetten ein 36 Loch-Ergebnis von 5 über Par stemmen um in den Finalrunden bei der satten Preisgeldvergabe von 500.000 Euro mitwirken zu dürfen.

Christine Wolf erledigt diese Aufgabe hochkonzentriert und nervenstark. Zwar gelingen der Innsbruckerin auch in Runde 2 nur zwei Birdies, die Fehlerquote bleibt aber niedrig. Drei Schlagverluste kann sie sich locker leisten um mit der 74 (+1) sogar noch ein paar Ränge am Leaderboard nach oben zu klettern und bei 3 über Par als 40. ins Finale einzuziehen.

Auch Nina Mühl zeigte am Montag in Belek eine über weite Strecken ansprechende Leistung und lag nach zwei Dritteln der 2. Runde selbst mit nur einem Birdie auf der Scorekarte noch exakt auf Cutkurs von 5 über Par. Erst im letzten Drittel erwischt es die Wienerin mit Doppelbogey und vier Bogeys noch kapital zur 81. Bei 11 über Par geht es bis auf Rang 108 bergab im Klassement, während nur die besten 60 weiterkommen.

Auftaktleaderin Mel Reid dominiert weiterhin das Geschehen klar. Eine 69 reicht der athletischen Engländerin um auf 12 unter Par zu springen und Pamela Pretswell (SCO), ihrer schärfsten Verfolgerin, bereits drei Schläge abzunehmen.

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Christine Wolf

Zu viel Schwarzes

TURKISH AIRLINES LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und Nina Mühl kommen zum Auftakt im Carya GC von Belek über schwarze Zahlen nicht hinaus.

Beim überschaubaren Turnierkalender der Ladies European Tour zählt für Chrissie Wolf und Nina Mühl im Hinblick auf die Order of Merit jeder Antritt gleich doppelt. Umso wichtiger ist es für die österreichischen Proetten Zählbares mit in die Heimat zu nehmen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss am Montag wohl bereits eine Steigerung her.

Chrissie Wolf kommt in Belek mit zwei Pars zwar recht souverän aus den Startlöchern, auf der 12 – ihrer dritten Bahn – muss sie aber den ersten Schlagverlust hinnehmen. Nach einem Wechselspiel zwischen Birdies und Bogey gegen Ende der Frontnine kommt sie aber bei einem Zwischenstand von Level Par auf die vordere Platzhälfte.

Dort angekommen muss sie erneut einen Schlagverlust notieren und läuft in Folge den Birdies hinterher. Bis zum Ende soll kein weiterer roter Eintrag mehr gelingen. Mit einem weiteren späten Bogey auf der 8 muss sie dann mit der 75 (+2) leben und reiht sich damit auf dem geteilten 55. Rang ein.

Im Bogeyflow

Nina Mühl startet wie ihre Landsfrau mit einem frühen Fehler und einem darauffolgenden Birdie in das türkische Turnier. Danach allerdings häufen sich die Bogeys in unangenehmer Anzahl. Bis zum Wechsel auf die Backnine muss sie noch drei weitere Schlagverluste verdauen, weiß aber nur einen davon wieder auszuradieren.

Auf der zweiten Platzhälfte geht es im Bogeyzug weiter. Im Triplepack machen sich die Fehler breit und Nina Mühl wird so im Klassement immer weiter zurückgereicht. Erst gegen Ende gelingen mit einem Birdie und einem Eagle noch wichtige Schlaggewinne, die ihr mit der 76 (+3) und Platz 68 noch klar alle Chancen offen lassen. Eine Steigerung wird am Montag aber klar von Nöten sein um ab Dienstag noch um einen Teil vom 500.000 Euro schweren Preisgeldkuchen kämpfen zu können.

Melissa Reid (ENG) führt nach der 65 (-8) um einen Schlag vor ihrer Landsfrau Laura Davies.

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Hans Peter Bacher 2014

Birdiezug abgefahren

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 2. RUNDE: H.P. Bacher läuft am Freitag vergeblich roten Einträgen hinterher und verpasst mit der zweiten 75 den Cut in Belek klar.

H.P. Bacher läuft am Freitag bei den Turkish Airlines Challenge die gesamte Runde über vergeblich roten Einträgen nach und scheitert nach der 75 (+3) und als 113. im Gloria GC klar am Cut.

Nach der 75 (+3) vom Auftakt ist Hanspeter Bacher am Freitag bereits zu einer Aufholjagd gezwungen um das Wochenende in Belek nicht zu verpassen. Doch es soll am zweiten Spieltag mit Birdies einfach nichts werden. Schon auf den Frontnine tritt er sich zwei Schlagverluste ein, die ihn im Klassement immer weiter nach hinten reichen.

Während sich die Cutmarke bei Even Par einpendelt, ist der Österreicher auch auf der zweiten Platzhälfte vergeblich auf der Suche nach Zählbarem. Ein weiteres Bogey auf der 10 ist dann endgültig so etwas wie der Anfang vom Ende. Bis zum Schluss soll kein einziges Birdie gelingen, was in der zweiten 75 (+3) und einem klaren Missed Cut hinausläuft.

Dabei deutete nach den ersten drei Bahnen am Donnerstag nichts auf einen Platz hin. Bacher legte los wie die Feuerwehr und lag nach Birdie-Eagle-Birdie nach nur drei Bahnen bereits bei 4 unter Par. Doch wie aus dem Nichts riss die starke Serie und er konnte zu keiner Phase danach an den starken Start anschließen.

Edouard Dubois (FRA) drückt dem Turnier bislang seinen Stempel auf. Der Franzose führt überlegen bei gesamt 11 unter Par.

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30 über Par

TURKISH CHALLENGE 2014 – FINAL: Von der Turkish Challenge fliegen Steiner, Wiegele und Nemecz mit ordentlich viel Übergepäck an Bogeys heim.

Roland Steiner kommt mit 8 über Par und Platz 29 noch am Glimpflichsten davon unter den drei steirischen Finalisten bei der Turkish Challenge. Der National Antalya GC erweist seinem Ruf als schwerste Challenge Tour-Wiese des Jahres auch heuer alle Ehre und schenkt Martin Wiegele ein Ergebnis von 10 über Par und Lukas Nemecz gar +12 ein, die noch in der Vorwoche auf Madeira Topform bewiesen hatten.

Steiner verputtet greifbares Topergebnis

Spielerisch ist nur Roland Steiner mit seiner Performance von Antalya zufrieden: “ich habe so gut gespielt, dass mir der Golfplatz nicht wirklich so schwer vorgekommen ist. Dafür habe ich auf den Grüns kein Rezept gefunden,” musste er in vier Runden 138 Mal zum Putter greifen, was einem Rundenschnitt von 34,5 Putts entspricht.

Besonders augenscheinlich zeigt sich dies am Schlusstag, wo der Murhofer Pro nur ein einziges Birdie einsacken kann, am Samstag gelangen auch nur zwei Stück. Trotz niedriger Fehlerquote zementiert sich Steiner mit zwei 75er-Runden am Wochenende auf dem 32. Platz ein, der auf der Challenge Tour weder finanziell noch für die Order of Merit Zählbares bringt. “Den Rhythmus und den Speed habe ich einfach nicht auf den Grüns hinbekommen.”

Martin Wiegele spielt zwar deutlich mehr Birdies, scort mit der 71 am Eröffnungstag sogar eine der wenigen Runden unter Par, gibt aber im Turnierverlauf viel zu viele Schläge ab. So auch am Schlusstag, als vier Birdies gleich 6 Bogeys gegenüberstehen. “Der Anfang war wieder eine Katastrophe mit drei Dreiputts an der 4, 7 und 8 aus kurzen Distanzen. Aber ich habe dann ein Mittel gefunden um weniger Angst vor diesen kurzen Putts zu haben.”

Die 74 zum Abschluss bringt Wiegele auf +10 und damit eine unwesentliche Verbesserung auf Platz 44. “Leider wieder kein besonderes Score heute. Aber im Großen und Ganzen war das Spiel ok, das stimmt mich wieder positiv fürs Heimspiel.”

Lukas Nemecz agiert am Finaltag mit der 75 wieder stabiler als am Moving Day, bezahlt das Sicherheitsgolf jedoch mit Birdieschonkost und nur einem roten Scorekarteneintrag. Der erste Türkei-Ausflug mit der Challenge Tour bringt dem Grazer den 54. Platz ein.

Mit drei Mann im Finale kann Österreichs Challenge Tour-Garde dennoch optimistisch in die Kärnten Golf Open gehen. Im Finkenstein GC sollte es nicht nur für Steiner, Wiegele und Nemecz sondern auch für Florian Prägant undManuel Trappel deutlich besser laufen, die das Antalya-Wochenende zum Trainieren frei hatten.

Oliver Farr, Gewinner der britischen Satellite Tour 2014, der EuroPro Tour, sichert sich mit der 70 zum Abschluss den Siegerscheck in der Türkei bei 2 unter Par. Der 26-jährige Waliser kommt am Ende als Einziger unter Par in die Endwertung. Platz 2 teilen sich Jeppe Huldahl (DEN), Jerome Lando-Casanova (FRA) und Dave Coupland (ENG).

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Hürde gemeistert

TURKISH CHALLENGE 2014 – 2. RUNDE: Roland Steiner zieht mit zwei gleichmäßigen Runden ins Wochenende in der Türkei ein. Lukas Nemecz und Martin Wiegele komplettieren das steirische Trio.

Die Turkish Challenge in Belek ist noch einmal der abschließende, harte Test auf einem der anpruchvollsten Kurse den die Tour bereits. Martin Wiegele bezeichnet den National GC nicht umsonst als sehr, sehr schwer. Roland Steiner kommt aber anscheinend rechtzeitig vor dem Heimspiel in Kärnten auf Touren. Der Steirer überzeugt mit gleichmäßigen Runden von 73 Schlägen und löst letztlich souverän das Wochenendticket. Es ist der erste Cut in der Saison für den Spielberger.

Auf seinen Spuren folgt auch Lukas Nemecz, der mit der 75 eine Spur zurückrutscht, aber am Wochenende noch alle Chancen hat. Martin Wiegeleleistet sich mit der 78 eine Zitterpartie, die aber gut ausgeht und den zweiten Cut in Folge bringt. Florian Prägant kann sich mit der 76 einen Tick steigern, bei +11 sind die Turkish Open aber vorzeitig vorbei. Manuel Trappel bekommt bei seiner 83 die Tücken des National GC zu spüren und scheidet auf Position 105 aus.

Stabilität belohnt

Roland Steiner freut sich über den ersten geschafften Cut 2014 und wird in der Türkei für seine Beständigkeit bei den Eisen belohnt, die ja den Steirer immer wieder auszeichnet. Auf dem National GC in Belek erarbeitet sich der Spielberger drei Birdies und kämpft somit erfolgreich gegen vier Bogeys an.

“Ich habe ganz gut gespielt”, lässt Steiner via Twitter ausrichten. “Ich muss nur die Anzahl der Putts ein wenig reduzieren”, hat der Steirer als 34. einiges vor im Formaufbau in Hinblick auf die Challenge kommende Woche in Kärnten.

Lukas Nemecz sichert sich ebenfalls den Finaleinzug. Der Grazer kommt am Freitag zur 75 (+3) und zieht bei +4 als 47. ins Wochenende ein. Bei seiner Premierensaison auf der Challenge Tour liefert Nemecz konstante Leistungen ab und punktet regelmäßig.

“Das war heute leider nichts”, so fasst Martin Wiegele seine zweite Runde nach der 78 zusammen. “Wenn man auf diesem Platz nicht volle Confidence hat, dann zerlegt es einen. Habe leider keine Saves gemacht und eine schreckliche Phase gehabt auf 16 und 17, wo ich drei Putts nach guten Schlägen gemacht habe. Das darf man sich hier nicht erlauben”, versucht der Steirer von Position 53 aus bei +5 wieder zuzulegen.

Waliser schreitet voran

Oliver Farr setzt sich am Freitag an die Spitze. Der Waliser kann mit der 67 (-5)Guillaume Cambis um einen Schlag überholen. “Es war eine dieser Runden, in der man viele gute Schläge macht”, sagt der 26-jährige Farr, der sich sieben Birdies auf die Scorekarte schreiben durfte.

>> Leaderboard Turkish Challenge 

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