Schlagwort: byron nelson

Sprint über die Ziellinie

AT&T BYRON NELSON – FINAL: Sepp Straka stürmt mit tollem Finish mit 65 Schlägen und zu Position 29 zurück ins Clubhaus und gestaltet den Dallas-Ausflug doch noch erfolgreich.

Sepp Straka zeigte sich schon beim Abschluss der 3. Runde am Sonntag Morgen deutlich verbessert und fand auf nur neun Löchern bei einem Bogey noch vier Birdies. Zwar konnte er mit der 68 (-3) keine großen Sprünge mehr im Klassement machen, aber er schafft locker den zweiten Cut mit den Top 70.

Von Position 62 und vom 10. Abschlag weg kann Straka anfangs die perfekten Bedingungen am Nachmittag nicht richtig zu seinen Gunsten ausnutzen, vor allem da die Schläge ins Grün nicht präzise genug sind. Erst am Par 3 der 17 schlägt der Wiener ein perfektes Eisen und locht aus zwei Metern seinen ersten Birdieputt. Trotz des fehlerlosen Spiels reicht das Zwischenergebnis von 1 unter Par nicht um große Sprünge am Leaderboard zu machen.

Straka präzisiert nun deutlich seine Annäherungsschläge und kann damit zu einem sehenswerten Endspurt ansetzen, auch weil der Putter plötzlich deutlich besser funktioniert. Aus zwei, drei und 7 Metern fallen wichtige Birdieputts und auch die beiden Par 5 der vorderen 9 Löcher lassen weitere Schlaggewinne springen. Mit 65 Schlägen stürmt Sepp über die Ziellinie und macht noch einen Riesensprung bis auf Rang 29 nach vor.

26 Punkte im FedExCup sorgen zudem für eine leichte Verbesserung im Ranking auf Position 159 und auch in der Weltrangliste wird Straka wieder ein kleines Stück weiter nach oben klettern.

Den Birdiewettlauf im auch heuer sehr scorefreundlichen Trinity Forest GC entscheidet der Koreaner Sung Kang bei 23 unter Par für sich, der damit zwei Schläge vor den Amerikanern Scott Piercy und Matt Every gewinnt.

>> Endergebnis AT&T Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Wise guy

BYRON NELSON – FINAL: Aaron Wise weiß bereits mit 21 Jahren wie man auf der US PGA Tour mit Rekordergebnis von 23 unter Par gewinnt.

“Drei Tage Texas im Frühjahr ohne Wind, das gibts sonst nie,” schüttelte Local Boy Jordan Spieth ungläubig den Kopf über die ungewohnt zahmen Bedingungen in Dallas. So sah die 50. Auflage des Byron Nelson ein Birdiewettschießen, das zu einem neuen Winning Record des Turniers bei 23 unter Par führte.

Der baumlose, linksähnliche Trinity-Forest-Kurs mit seinen riesigen Grüns, der von den Spielern als viel zu leicht kritisiert wurde, sollte sich als ideale Spielwiese für US-Boy Aaron Wise erweisen. Der erst 21-jährige matcht sich im Wochenende nur noch mit dem Australier Marc Leishman, der dem Tempo jedoch in der entscheidenden Phase nicht mehr folgen konnte: “Da es in der Nacht geregnet hatte und kein Wind war, konnte ich voll mit dem Driver attackieren, was meine Stärke ist,” schildert Wise sein Erfolgsrezept.

Zwar muss er nach vierstündiger Regenpause bis fast um 17 Uhr Ortszeit auf seinen ersten Abschlag warten, dann stürmt der Youngster jedoch unwiderstehlich über den Platz. Mit Drive, Wedge und Putt sichert er sich rund um den Halbzeitturn vier Birdies in Folge, baut damit seinen Vorsprung auf vier Shots auf, den er danach gekonnt verwaltet und noch als 21-jähriger seinen ersten Titel auf der US PGA Tour holt.

Der 65er-Schlussrunde von Wise hat Leishman mit seiner 68 nichts entgegenzusetzen und muss sich bei 20 unter Par um drei Schläge mit Platz 2 begnügen. Besser als Wise waren nur noch Branden Grace mit der 62 sowie Keith Mitchell und J.J. Spaun mit der 63, die jedoch bereits mit zuviel Rückstand in den Finaltag starteten und sich Platz 3 bei 19 unter Par teilen.

Texas-Boy Jordan Spieth kam auch heuer beim Byron Nelson nie richtig in die Gänge und muss sich mit Platz 21 zufrieden geben: “Wieder einmal besser gespielt als gescort, was soviel heißt, dass die Putts nicht gefallen sind,” bemüht er einen Stehsatz.

>> Endergebnis Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Billy Horschel 2015

Unverhofft kommt oft

BYRON NELSON 2017 – FINAL: Billy Horschel gewinnt erstmals seit 3 Jahren, ausgerechnet auf seinem bislang schwächsten Golfplatz.

Missed Cut, beide Male bei 13 über Par! Billy Horschels eigene Erwartungen, erstmals nach drei Jahren wieder eine Siegestrophäe zu stemmen, waren entsprechend gering im Vorfeld beim AT&T Byron Nelson. Zuletzt vier verpasste Cuts in Serie konnten seine Stimmung auch nicht aufhellen.

Umso überraschender für ihn selbst dann der Playoff-Sieg gegen den Australier Jason Day und den ersten Titel seit der Tour Championship 2014: “Ich war nie ein Fan dieses Golfplatzes. Aber jetzt bin ich am Traurigsten, dass das Turnier übersiedeln wird,” kann sich Horschel der kuriosen Situation selbst nicht entziehen.

Irgendwie lief auch alles in dieser Woche in seine Richtung: eine bunte 70 mit 5 Birdies und 4 Bogeys sollte reichen um die Bestmarke bei 12 unter Par aufzustellen. Drittrundenleader James Hahn stolperte spät in eine Bogeyserie und Jason Kokrak verspielte bereits in der Anfangsphase mit Bogey und Doppelbogey. Einzig Jason Day raffte sich in der Schlussphase zu einer Attacke auf und erzwang an der 15 mit Pitch-In-Birdie aus 70 Metern den Gleichstand nach 72 Löchern.

Im Playoff war rasch klar, dass es der Tag von Horschel und nicht von Day sein sollte: der Australier, der in Las Colinas vor 7 Jahren seinen ersten Toursieg feierte, stocherte gleich am ersten Extraloch den Par-Putt aus einem Meter am Loch vorbei und servierte so Horschel den Sieg am Silbertablett.

>> Endergebnis Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Sergio Garcia

Sergio a la Seve

BYRON NELSON 2016 – FINAL: Sergio Garcia schlägt Brooks Koepka im Playoff und stellt mit dem 9. Titel auf der US PGA Tour den spanischen Rekord von Seve Ballesteros ein.

Da vergießt sogar ein abgebrühter Tourpro wie Sergio Garcia ein paar Tränen: beim AT&T Byron Nelson stellt der Spanier die Marke seines großen Idols Seve Ballesteros ein: “Hier mit Seve gleichzuziehen, das bedeutet die Welt für mich. Heute ein wenig wie Seve dazustehen,” erklärt der 36-jährige emotionell.

Seinen zugleich zweiten Titel beim Turnier der texanischen Golflegende Byron Nelson verdankt er einer unglaublichen Putt- und Kurzspiel-Leistung – trotz zweier Wasserbälle und ebenso vieler Bogeys auf den letzten 9 Löchern. Aber auch die Kollegen im Schlussflight tappen zu oft in die wasserreichen Fallen im Four Seasons Resort. Allen voran Topstar Jordan Spieth, der vor seinem Heimpublikum mit 6 Bogeys und der 74 so richtig auseinanderfällt und bis auf Rang 18 abstürzt.

Die Gunst der Stunde scheint Longhitter Brooks Koepka zu nutzen und zieht zu Beginn der letzten 9 Löcher um drei Schläge davon. Späte Bogeys nach Ausflügen ins Rough der 14 und 15 reichten aber nur für den Gleichstand mit Garcia bei 15 unter Par. Im Playoff wassert Koepka gleich seinen ersten Drive und stolpert am 73. Loch in ein Doppelbogey, womit Garcia das Par zum zweiten Texas-Titel nach 2009 reicht, als noch Byron Nelson persönlich vorbeischaute.

Matt Kuchar sorgt mit Platz 3 für ein weiteres Topergebnis. Alex Cejka konnte seine Galavorstellung vom Players nicht wiederholen und scheiterte am Cut.

>> Endergebnis AT&T Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Dreimal fehlerlos

AT&T BYRON NELSON – 1. RUNDE: Mit Sergio Garcia (ESP), Danny Lee (AUS) und Johnson Wagner (USA) absolvieren gleich drei den TPC Four Seasons in Irving fehlerlos in 63 (-7) Schlägen und teilen sich so nach dem ersten Tag die Führungsrolle. Dustin Johnson und Jordan Spieth (beide USA) lauern nur knapp dahinter.

Gleich drei fehlerlose Runden bekommen die Fans in Texas zum Auftakt serviert. Sergio Garcia, Danny Lee und auch Johnson Wagner präsentieren sich am Donnerstag von ihrer besten Seite und spielen sich mit 63er (-7) Runden in die geteilte Spitze. “Ich würde nicht sagen, dass das heute spektakulär von mir war, aber sehr solide. Ich konnte wichtige Saves machen und hab vor allem auf den Backnine gute Drives geschlagen, was klar geholfen hat”, so Sergio Garcia, der seine Runde mit gleich acht Singleputts ausklingen lässt.

“Die nassen Verhältnisse haben heute sehr geholfen. Es war sehr soft, man konnte die Fahnen attackieren und musste keine Angst haben, dass die Bälle wieder vom Grün rollen. Die Birdiemöglichkeiten waren klar da und ich bin froh, dass ich etliche davon verwerten konnte”, freut sich klarerweise auch Danny Lee über den guten Auftakt.

Mit Dustin Johnson und Jordan Spieth lauern zwei der absoluten Topstars des Feldes nur knapp hinter dem Führungstrio. Wie Freddie Jacobson (SWE) bringen sie die 64 (-6) zum Recording und teilen sich so bei nur einem Schlag Rückstand Rang 4.

>> Leaderboard AT&T Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Texas Birdie-Ritt

BYRON NELSON 2015 – FINAL: Steven Bowditch sitzt mit 27 Birdies in Fort Worth sicher wie kein anderer im Sattel und reitet mit vier Schlägen Vorsprung ungefährdet zum zweiten Titel auf der US PGA Tour in Texas.

In seiner Wahlheimat Texas landet der Australier Steven Bowditch seinen zweiten großen Titel auf der US PGA Tour. Bei dem von schweren Regenfällen beeinträchtigten Traditionsturnier der texanischen Golflegende Byron Nelson im TPC Four Seasons dominierte Bowditch vom ersten Spieltag an das Geschehen und marschiert auch am Finaltag mit der 64 ungefährdet zu einem klaren Sieg bei 18 unter Par.

Spieth_1402_240Lokalfavorit Jordan Spieth, der bei allen drei vorangegangenen US PGA Tour-Events des Jahres in Texas jeweils Platz 2 einheimste, kommt diesmal nicht über den 30. Platz hinaus. Die Nummer 2 der Welt arbeitet sich zwar am Sonntag bis auf drei Schläge an Bowditch heran, hatte danach aber sein Pulver verschossen und verabschiedet sich mit zwei Bogeys auf den Back 9 endgültig aus dem Titelrennen.

Auch Dustin Johnson und Jimmy Walker versuchten Druch auf Bowditch auszuüben. Johnson büßte dies mit dem Doppel-Par auf einem Par 4 und fällt auf Platz 8 zurück. Texas Boy Jimmy Walker fehlen am Ende genauso wie Charley Hoffman und Scott Pinckney satte vier Schläge auf Bowditch, der damit nach der Texas Open im Vorjahr zum zweiten Mal im Lone Star-State den Siegerscheck einheimst.

>> Final Leaderboard AT&T Byron Nelson

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube