Schlagwort: neumayer

Lohnender Ausflug

UMA CNS OPEN – FINAL: Manuel Trappel punktet beim Ausflug zur Asian Tour nach Pakistan und bekommt möglicherweise bald Gusto auf mehr.

Pakistan fällt in erster Linie nicht unbedingt als Golfdestination auf: doch dank des in Tirol aufgewachsenen Amin Hamza werden seine Freunde Manuel Trappel, Bernard Neumayer und Christopher Baumgartner jetzt wohl anders denken, für die sich die Einladung zur UMA CNS Pakistan Open, einem 300.000 Dollar-Turnier der Asian Tour, ausgezahlt hat.

Manuel Trappel zeigt sich am Sonntag von seiner ganz sicheren Seite und spult fehlerlos ein Loch nach dem anderen ab. Auf den beiden Par 5 der Front 9 verpasst er jedoch die Gelegenheit rasch unter Par zu gehen. Das holt er erst am Par 4 der 7 mit dem ersten Birdie nach. Am 9. Grün erwischt den Vorarlberger das erste Bogey. Ein Birdie-Doppelschlag danach lässt ihn erstmals wirklich am Leaderboard nach oben marschieren.

Den Rest der Runde schaukelt Trappel verlustfrei zur finalen 70 nach Hause und kann sich über Platz 21 und einen lohnenden Abstecher auf die Asian Tour freuen, dem vielleicht in Zukunft noch weitere folgen könnten. “Die Finalrunde war endlich wieder Mal solide vom Tee. Die letzten 3 Tage hab ich ziemlich gekämpft aber heute bin ich mit dem langen Spiel echt sehr zufrieden,” freut sich Manuel über die gelungene Woche um mögliche weitere Asien-Pläne jedoch offen zu lassen: “Mehr kann ich noch nicht sagen. Jetzt geht es erst einmal nach Hause und dann werde ich schauen was meine nächsten Pläne sind.”

Christopher Baumgartner setzt sein solides Debüt auf der internationalen Bühne auch am Finaltag fort: Birdie am ersten Par 5 und nur ein Bogey auf den Front 9 lassen ihn bis zur Halbzeit ausgeglichen bilanzieren. Danach gehen zwar noch zwei Schläge verloren, doch auch mit der 74 und Platz 54 gibt es einen Reisekostenzuschuss.

Bernard Neumayer wollte aus den hinteren Regionen des Leaderboards noch einmal volle Attacke reiten, fängt sich dabei jedoch mehr Bogeys ein als Birdies herausschauen. Vor allem zu Mitte der Runde hat der Salzburger eine wilde Phase mit vier Bogeys auf einer Strecke von fünf Löchern. Zwei weitere Schlagverluste im Finish besiegeln die 76 und ein enttäuschendes Weekend in 9 über Par auf Platz 65.

>> Endergebnis UMA CNS Open

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Zwei volle Alps-Tickets

ALPS TOURSCHOOL – FINAL: Bernard Neumayer und Michi Ludwig lösen mit den besten 35 der Qualifying School ihr volles Ticket für die Saison 2018.

Bis auf Bernard Neumayer wurden alle Österreicher am stürmischen Eröffnungstag der Alps Tourschool im nicht allzu langen, aber engen La Cala Resort zu hohen Scores verblasen. Am Cut-Tag galt es den jeweils anderen Kurs (America oder Asia) zu bewältigen um als Minimalziel den Cut der Top 65 zu stemmen.

Neumayer setzte am Freitag nicht nur seine solide Vorstellung fort, sondern schob sich mit der 68 am America-Course bis unter die besten 10 vor. Michi Ludwig genügte eine bunte 73 am Asia-Kurs um als zweiter Österreicher den Cut zu stemmen und damit bereits ein eingeschränktes Spielrecht für die nächste Saison abzusichern.

Timon Baltl, Felix Schulz und Kurt Mayr blieben dagegen im windigen Malaga weit von einer Alps Tourkarte entfernt und werden in der neuen Saison auf Wild Cards angewiesen sein.

Am Samstag ging es für die 65 Finalisten um die volle Alps Tourkarte für die Top 35 nach 54 Löchern. Bei Neumayer überwiegen zwar erstmals in dieser Woche knapp die Bogeys, die Sicherheitsrunde von 73 Schlägen reicht aber solide um sich auf Platz 13 in den Tourkartenrängen zu halten.

Michi Ludwig liefert eine kampfstarke Schlussrunde ab, wobei er sich das beste für das Finish aufhebt. Mit einem späten Birdie-Doppelschlag schafft der Linzer noch auf der Zielgerade die 70er-Runde und den Sprung unter die Top 35. Platz 22 wird ebenfalls mit dem vollen Spielrecht für die Saison 2018 auf der Alps Tour honoriert.

Der Südafrikaner Albert Venter gewinnt sowohl die Vorqualifikation als auch das Tourschool-Final bei 12 unter Par. Nach 3 Runden sichern sich insgesamt 37 Spieler die große Tourkarte für 2018 in der stärksten der vier Third Level-Tours.

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Leo Astl

Noch 5 auf Kurs

QUALIFYING SCHOOL EBREICHSDORF – 2. Runde: Leo Astl bleibt auf Platz 2 ein Musterschüler. Auch Körbler, Neumayer, Maurer und Goger sind zur Halbzeit auf Aufstiegskurs.

Leo Astl legt am zweiten Tag der European Qualifying School im Golfclub Schloss Ebreichsdorf eine elegante 67 nach, schraubt sein Score auf 9 unter Par hoch und geht als Zweiter in die zweite Hälfte der Stage 1 – mit satten 5 Schlägen Puffer auf die derzeitige Aufstiegsmarke von 4 unter Par (ca. die besten 30).

Der Tiroler Routinier ist damit der mit Abstand beste der 15 Österreicher im Feld von 95 Tourschülern, die um ein Ticket für die Zwischenrunde am Weg zu einer Tourkarte kämpfen. Auf einem guten Weg sind aber auch noch Bernard Neumayer, Jürgen Maurer und Christoph Körbler, die sich bei 5 unter Par aktuell Platz 16 teilen, wenn auch nur mit einem Schlag Vorsprung auf den Cutoff-Point nach 4 Spieltagen.

Dieses Trio kommt in Runde 2 nicht über den Platzstandard von 72 Schlägen hinaus und rasselt somit bei weiterhin allgemein tiefen Scores geschlossen vom 2. auf den 16. Rang zurück. Auch Robin Goger scort nur eine Par-Runde und fällt bei gesamt 4 unter Par auf den 28. Zwischenrang ab.

Eine erfolgreiche Aufholjagd zeigt Berni Reiter mit der 69, die ihn auf 2 unter Par und damit zurück ins Rennen um den Aufstieg bringt. Auch Amateur Felix Schulz bei 2 unter Par und Clemens Prader bei -1 wahren noch alle Chancen, müssen sich jedoch am Donnerstag und Freitag steigern.

>> Live Scores Qualifying School Stage 1B Ebreichsdorf

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Clemens Prader

Ländermatch DE : FRA

ADAMSTAL OPEN 2016 – 2. RUNDE: Clemens Prader, Bernard Neumayer und Niki Wimmer bleiben vor dem Schlusstag an den Top 10 mehr oder weniger dran. Den Titel werden sich am Mittwoch wohl Franzosen und Deutsche ausmachen.

Den großen Umschwung, den das Wetter von Sonne auf Regen am zweiten Spieltag im Golfclub Adamstal hinlegt, machen die Österreicher nicht ganz mit. Prader, Neumayer und Wimmer kopieren im Wesentlichen ihre Erstrundenleistungen, obwohl an der Spitze dank des nachlassenden Windes die Scores etwas besser werden. Einen rotweißroten Champion wird Franz Wittmann jedoch heuer wohl nicht mehr zur Siegerehrung seines Pro Golf Tour-Events bitten, eher einen aus Deutschland oder Frankreich.

Bei teils heftigem Regen und unterkühlten Temperaturen am Morgen erweist sich Bärli Neumayer einmal mehr als tougher Salzburger Bursche. Mit nur zwei Schlagverlusten kommt er den Berg hoch und beim Halfway-Haus an. Vom Par 3 der 12 weg schaltet Neumayer auf Birdiemodus um, holt sich bei der Jagd aber neben drei Schlaggewinnen auch zwei weitere Bogeys ab und gibt so am Ende eine Scorekarte mit 71 Schlägen ab, die 3 über Par und Platz 20 in der Zwischenwertung ergeben.

Niki Wimmer malt wenig später gleich 15 Pars auf die Scorekarte und genehmigt sich nur mit einem Birdie, einem Bogey und dem Doppelbogey an der hantigen 9 etwas Abwechslung. Mit der 72 (+2) liegt der Maria Enzersdorfer gleichauf mit Neumayer.

Am Nachmittag lacht dann für Clemens Prader zumindest zeitweise die Sonne vom Himmel, die Grüns bleiben dem Kitzbüheler jedoch weiterhin nicht hold. Keinen einzigen Birdieputt sollte der Putter versenken, zum besten Schläger wird das Eisen 8, mit dem er am Par 4 der 5 den Ball zum Eagle versenkt: “Ein soooo geiles cut Eisen 8 gelocht,” beschreibt er den perfekten Schlag des Tages mit einem gefadeten Eisenschlag. “Aber dann wollte kein einziger Putt fallen, vielleicht Morgen mal.” Prader punktet mit geringer Fehlerquote und limitiert den Aderlass auf drei Bogeys. Nach der neuerlichen 71 bleiben die Top 10 nur zwei Schläge entfernt und vorerst Platz 15.

Astl trotz bester Österreicher-Runde out

Nur drei Österreicher schaffen den Sprung ins Finale. Leo Astl bringt zwar mit der 69 die bislang einzige Runde unter Par eines Österreichers zustande, die 78 vom Vortag wiegt jedoch zu schwer um noch den hohen Cut von +6 zu schaffen. Lokalmatador Sebastian Wittmann kann sich nach der im Winter gebrochenen Hand bei 10 über Par auch noch nicht fürs Finale empfehlen. Der Steirer Lukas Kornsteiner mit der 78 und Mo Mayrhauser mit der 77 verspielen ihre gute Ausgangsposition und scheiden ebenfalls deutlich aus.

Vor Deutsch-Französischem Finalmatch

Die bislang besten Runden der Pro Golf Tour-Woche in Adamstal genehmigen sich der Deutsche Dominik Pietsch und der Franzose Matthieu Fenasse in 66 Schlägen. Pietsch bringt das auf Platz 1 bei 7 unter Par, zwei Schläge vor Johann Lopez-Lavaro (FRA) und vier vor Patrick Kopp (D). Nur 7 Spieler dürfen sich über ein 36 Lochergebnis in den roten Zahlen freuen, bis auf den Haugschlag-Sieger Stanislav Matus aus Tschechien ausschließlich Deutsche und Französische Golfpros.

>> Leaderboard Adamstal Open

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Clemens Prader

Harte Nuß Adamstal

ADAMSTAL OPEN 2016 – 1. RUNDE: Auf dem härtesten Golfparcours der Pro Golf Tour bringt Clemens Prader mit der 71 (+1) noch das beste Österreicher-Score herein.

So schön der Golfclub Adamstal einmal mehr fürs Auge ist, so hart schlägt er auch heuer auf den Scorekarten der Pro Golf Tour-Jungs zu. Einen Heimvorteil will Franz Wittmanns Golfplatz bislang auch nicht gewähren, bei böigem und drehendem Wind bringt kein Österreicher eine rote Auftaktrunde zustande.

Am Nähesten ist noch Clemens Prader dran, der am Vormittag die 71 (+1) hereinbringt und dem nur der Putter die Score-Suppe versalzt: “Schon der erste Birdieputt an der 1 ist böse ausgelippt und später dann noch zweimal das Gleiche,” schüttelt der Tiroler Routinier den Kopf. “Der Start geht eigentlich, nur einige Grüns auf der falschen Seite gemisst und konnte von dort nicht saven,” erklärt er sich die drei Bogeys und das Doppelbogey auf Loch 13.

Mit vier Birdies findet Prader das richtige Rezept zum Gegensteuern. Bei 1 über Par und ca. Platz 20 mit nur vier Schlägen Rückstand auf die Spitze ist bei etwas mehr Puttglück in den kommenden Tagen noch alles möglich.

Mit vorletzter Startzeit spielt sich Niki Wimmer noch in Szene. Der Niederösterreich, der zuletzt dem Studium den Vorzug gegeben hatte, gerät mit Triplebogey und drei Bogeys gehörig in die Defensive. Im letzten Drittel der Runde dreht er mit vier Birdies gewaltig auf und postet wie Prader die 71 aufs Leaderboard.

Ebenfalls mit sicherem Spiel, aber noch bescheidenerem Putterfolg kommen Bernard Neumayer und Moritz Mayrhauser über den Panoramakurs in der Ramsau. Beide müssen vier Schläge abgeben und können mit jeweils zwei Birdies nur halbwegs gegensteuern. Die 72 (+2) gibt beiden jedoch gute Cutchancen.

Sebastian Wittmann, der vor drei Monaten noch mit gebrochenem Arm und Gips herumlief, giebt 17 Löcher ein tapferes Heim-Comeback, das nur vom Triplebogey auf Loch 9 torpediert wird: somit am Ende nur die 74 (+4) für den Hausherr Junior.

Julien Gressier und Johann Lopez-Lavaro sorgen mit 67er-Runden für eine frühe französische Doppelführung, in die sich der Deutsche Dominik Pietsch noch einmischt und für ein Trio an der Spitze sorgt. Gerade einmal ein Dutzend der 120 Kontrahenten darf sich über ein Auftaktscore unter Par freuen.

>> Leaderboard Adamstal Open

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Florian Praegant 2015

Souverän weiter

TOURSCHOOL STAGE 1D 2015 – FINAL: Florian Prägant zieht mit einer 70er Finalrunde souverän in die Zwischenrunde der Tourschool ein. Für Clemens Prader, Manuel Trappel und Bernard Neumayer ist im GC Bogogno bereits Endstation.

Florian Prägant unterstreicht in dieser Woche seine Nummer zwei Position Österreichs hinter Bernd Wiesberger. Dabei startete der Kärntner am Dienstag mit der 72 (Par) nicht ganz nach Plan, drehte sein Score aber bereits am Mittwoch mit der 68 (-4) klar in den roten Bereich. Nachdem er auch am Donnerstag mit der 71 (-1) unter Par blieb, erarbeitete er sich bereits einen Puffer auf den Aufstiegsbereich der besten 23.

Mit einer 70 (-2) zum Abschluss lässt er dann nichts mehr anbrennen, wenngleich er erneut auf den Frontnine etliche Probleme hat und nach einem Bogey nur mit 1 über Par zum Turn kommt. Danach versteht er es aber gekonnt Fehler zu vermeiden, nimmt drei Birdies mit und zieht so bei gesamt 7 unter Par als 12. ohne jegliche Probleme in die Zwischenrunde ein.

“Ich hab am ersten Tag nicht gut gespielt, deshalb war ich mit Par eigentlich sehr zufrieden. An den anderen Tagen wars wieder okay. Vor allem am Mittwoch hab ich die Birdiechancen gut nützen können. Gestern und auch heute hab ich leider wenig zum Birdie gelocht”, fasst er die First Stage in Bogogno zusammen.

Florian Prägant gesellt sich mit dem geschafften Aufstieg zu Lukas Nemecz, Jürgen Maurer und Christoph Körbler, die bereits in Ebreichsdorf die erste Hürde übersprangen. Martin Wiegele wird die Tourschool erst in der Final Stage bereichern, da er sich als ehemaliger European Tour Sieger die ersten beiden Stufen noch erspart.

Kein Vorstoß mehr

Für Clemens Prader, Manuel Trappel und Bernard Neumayer ist die Tourschool bereits nach der ersten Hürde vorbei. Prader, am Dienstag noch mit der starken 68 (-4) gestartet, notiert von Mittwoch bis Freitag jeweils 74er (+2) Runden und verpasst die Hürde der besten 23 bei gesamt 2 über Par schlussendlich um vier Schläge und wird nur 36.

Manuel Trappel muss überhaupt die gesamte Woche über mit schwarzen Zahlen vorlieb nehmen. Nach einer 72er (Par) Auftakrunde, marschiert er dreimal mit der 73 (+1) zurück ins Clubhaus und wird so bei gesamt 3 über Par 40. Bernard Neumayer macht vor allem die 75 (+3) vom Auftakt und die 76 (+4) am Freitag einen Strich durch die Rechnung. Die beiden 71er (-1) Runden können die vielen Schlagverluste nicht auffangen. Bei insgesamt 5 über Par bleibt für ihn nur Rang 42 übrig.

Den Sieg sichert sich Amateur Michele Ortolani (ITA), der in seiner Heimat mit einer 69er (-3) Finalrunde bei gesamt 16 unter Par triumphiert.

>> Leaderboard Tourschool Stage 1D

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Florian Praegant 2015

Alleinig auf Kurs

TOURSCHOOL STAGE 1D 2015 – 3. RUNDE: Florian Prägant bringt sich mit der 71 am Donnerstag in eine komfortable Lage für den Aufstieg in die Zwischenrunde. Clemens Prader, Bernard Neumayer und Manuel Trappel lassen sich für den Finaltag im GC Bogogno noch einiges an Arbeit übrig.

Florian Prägant baut seinen Puffer auf die Aufstiegsmarke der besten 23 am Donnerstag auf insgesamt drei Schläge aus. Dabei läuft der Kärntner lange Zeit Zählbarem hinterher. Nach 11 gespielten Bahnen liegt er bei einem Zwischenergebnis von 2 über Par und droht vieles am vorletzten Tag zu verspielen. Doch ein konzentriertes Finish, wo er noch drei Birdies mitnimmt, dreht die Runde doch noch in den zartrosa Bereich und Florian Prägant geht nach der 71 (-1) und bei gesamt 5 unter Par als 11. in den Finaltag.

Noch viel Arbeit

Um einiges durchwachsener verläuft der dritte Spieltag bei Clemens Prader. Noch im Aufstiegsbereich in den Donnerstag gestartet, tritt er sich nach souveränem Beginn mit schnellem Birdie eine Doublette ein und kann diese bis zum Ende nicht mehr gewinnbringend wettmachen. Nach der bereits zweiten 74 (+2) – auch am Mittwoch marschierte er mit 2 über Par zum Recording – fällt er bei gesamt Even Par auf Rang 33 zurück und muss auf der letzten Runde zwei Schläge auf die prognostizierte Aufstiegsmarke aufholen.

Bernard Neumayer pirscht sich zwar mit der nächsten 71 (-1) wieder etwas heran, die 75 (+4) vom Autakt zieht sich aber nach wie vor wie ein langer Schatten über seine bisherige Turnierwoche. Bei insgesamt 1 über Par und als 36. muss der Salzburger für ein Weiterkommen am Freitag noch drei Schläge gutmachen. Manuel Trappel benötigt bei der letzten Umrundung wohl bereits eine knallrote Runde. Der Vorarlberger kommt am Donnerstag über die 73 (+1) nicht hinaus und rangiert bei gesamt 2 über Par derzeit nur auf Rang 42.

Lokalmatador Michele Ortolani (Am) (ITA) fühlt sich in Bogogno sichtlich wohl. Der Italiener notiert in seiner Heimat die bereits zweite 66 (-6) und führt bei gesamt 13 unter Par das Feld überlegen an.

>> Leaderboard Tourschool Stage 1D

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Quote verdoppelt

PORSCHE EUROPEAN OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will ab Donnerstag beim “neuen” European Tour Event wieder um den Sieg mitspielen. Mit Bernard Neumayer verdoppelt sich im Golf Resort Bad Griesbach in dieser Woche die Österreicher Quote in den Teeboxen.

Vorrangig ging es letzte Woche bei den Open D’Italia darum nach der einmonatigen Pause wieder in einen Turnierrhythmus zu finden. Dies gelang Bernd Wiesberger von Beginn weg. Bis zum Finaltag mischte der Burgenländer in der Spitzengruppe mit und hatte sogar die Chance auf den Sieg, ehe am Sonntag der Putter streikte und Österreichs Nummer 1 noch auf Rang 14 zurückreichte.

Beim “neuen” European Tour Event in Bad Griesbach – das Turnier war von 1978 bis 2009 bereits fixer Bestandteil des Turnierkalenders – will der Oberwarter erneut um den Sieg mitspielen und so weiter am persönlichen Ziel, am Ende des Jahres unter den Top 10 im Race to Dubai zu sein, arbeiten. Das mit 2 Millionen Euro dotierte Turnier wartet mit einem weltklasse Starterfeld auf, was auch in der Weltrangliste fette Punkte bedeutet.

“Ich kann mich noch daran erinnern, dass das Event ein Bestandteil war als ich zum ersten Mal auf die Tour kam. Es ist großartig für die Tour und die Spieler wenn Turniere in den Kalender zurückkommen, überhaupt wenn es so ein prestigeträchtiges wie dieses ist. Jedes European Tour Turnier ist groß, aber wenn eines wie dieses zurückkommt, mit so vielen großen Champions, dann ist das schon noch einmal etwas ganz besonderes”, freut sich Bernd bereits auf die kommende Aufgabe.

Zum Kurs meint er: “Es ist wirklich nett, dass Deutschland ein zweites Turnier hat und dann noch dazu in so einem schönen Golf Resort. Es gibt hier eine gute Mischung von langen und kurzen Bahnen und ich denke, dass das ein großartiger Test in dieser Woche wird.”

In letzter Minute

Unterstützung erhält Österreichs Nummer 1 in dieser Woche von Bernard Neumayer, der in allerletzter Minute noch eine Einladung für das Turnier erhielt. Wie “Bärli” zu der Ehre kam, ist >> hier im Detail nachzulesen. Der seit Wochen auf der Pro Golf Tour in starker Form agierende Salzburger freut sich schon ungemein auf das Kräftemessen mit den Weltstars.

“Der Platz passt gut zu mir. Auf den Backnine kann man auch ganz gut scoren, auf der ersten Platzhälfte sieht es etwas anders aus. Die Grüns hier sind absolut perfekt und auch sonst ist alles okay. Die Par 3 sind richtig lang und schwierig. Graeme McDowell etwa hat hier fast für jedes Par 3 Hölzer gebraucht, da die so gut wie immer über 200 Meter sind”, beschreibt Bernard Neumayer die Platzcharakteristik nach der Proberunde.

Alter Bekannter

Bernd Wiesberger nimmt die erste Runde am Donnerstag im Flight mit Bernhard Langer (GER) und Hunter Mahan (USA) um 12:50 MEZ von der 1 aus in Angriff. Vor allem mit Deutschlands Paradegolfer in der Gruppe hat der Bad Tatzmannsdorfer durchwegs gute Erinnerungen. Bereits beim US-Masters im April spielte Bernd mit Langer an den ersten beiden Tagen, stemmte souverän den Cut und wurde am Ende sogar bester Debütant in Augusta.

Bernard Neumayer spielt erst im vorletzten Flight um 14:00 MEZ von der 10 weg mit Jordi Garcia Pinto (ESP) und Tom Lewis (ENG). Das Wetter dürfte in dieser Woche vor allem feuchte Bedingungen bescheren. Von Donnerstag bis Sonntag sind immer wieder zeitweise leichte Regenschauer möglich. Mit Spitzentemperaturen von maximal 20 Grad Celsius steht den Spielern eine eher unterkühlte Woche bevor.

>> Tee Times Porsche European Open

>> SKY überträgt die Porsche European Open live, exklusiv und in HD.

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Bernard Neumayer 2015

Nur einer besser

PRAFORST FULDA – FINAL: Bernard Neumayer muss im GC Hofgit Praforst nur dem Deutschen Martin Keskari den Vortritt lassen und fährt mit Rang 2 das beste Saisonergebnis ein. Niki Wimmer verpasst nur ganz knapp ein Top 10 Ergebnis.

Bernard Neumayer stellt in Deutschland weiterhin seine derzeitige Hochform unter Beweis. Erst unlängst triumphierte er bei den Nationalen Offenen Meisterschaften im GC Mondsee und kann die starke Performance auch 1:1 auf der Pro Golf Tour ummünzen.

Der Auftakt am Freitag klappte nach Maß und der Salzburger nahm nach der 67 (-5) den zweiten Spieltag sogar aus der Spitzenposition in Angriff. Mit der 68 (-4) musste er dann am Samstag zwar etwas abreißen lassen, hat als 4. am Finaltag aber immer noch klar die Chance in Fulda den Sieg einzufahren.

Am Sonntag macht er dann auch keine Gefangenen, startet mit zwei Birdies nach Maß und schnappt sich so schnell wieder die Führungsrolle. Nachdem ihm auf der 5 der bereits dritte rote Eintrag glückt, deutet alles auf eine ganz tiefe Runde hin. Erst ein Bogey auf der 7 bremst den Schwung dann etwas ein.

Auf den Backnine gelingt dann früh das nächste Birdie, dass er allerdings wieder aus der Hand geben muss. Ein weiterer Schlaggewinn auf der 14 lässt ihn zwar die Spitze nie aus den Augen verlieren, doch am Ende kann er das angeschlagene Tempo vom Deutschen Martin Keskari – er triumphiert am Ende mit der 65 (-7) und bei gesamt 16 unter Par – nicht mitgehen und teilt sich nach der 69 (-3) den 2. Platz mit David Antonelli (FRA) bei 12 unter Par.

Damit fährt Bernard Neumayer nicht nur das bisher beste österreichische Saisonresultat ein, sondern außerdem sein bestes Karrierergebnis. Der letzte Sieg eines Österreichers auf der Pro Golf Tour datiert aus dem letzten Jahr als Berni Reiter die Polish Open für sich entscheiden konnte.

Starkes Kollektiv

Niki Wimmer verpasst als 11. nur ganz knapp eine Top 10 Platzierung. Es wirkt, als hätte er in dieser Woche die 69 (-3) gepachtet, denn von Freitag bis Sonntag notierte er jedesmal eben dieses Rundenergebnis. Berni Reiter agiert in Deutschland etwas zu fehleranfällig und wird mit der abschließenden 72 (Par) 29. Gregor Kotnik reiht sich nach der 73 (+1) um einen Rang hinter seinem Landsmann ein und wird 30. Benjamin Weilguni vervollständigt nach der 74 (+2) das österreichische Quintett am Finaltag und wird 35.

>> Leaderboard Praforst Fulda

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Überlegene Siege

NATIONALE OFFENE MS – FINAL: Bernard Neumayer und Megatalent Emma Spitz (Am) feiern beim verkürzten Programm im GC Mondsee überlegene Siege. Felix Schulz (Am) ist neuer Österreichischer Staatsmeister.

Bernard Neumayer darf sich in Oberösterreich über einen beeindruckenden Start-Ziel Sieg freuen. Der ansonsten auf der Pro Golf Tour tätige Professional präsentiert sich nach einer Woche Pause ausgeruht und hellwach, was er bereits zum Auftakt mit der 69 (-3) unter Beweis stellte.

Nachdem er am Freitag die 67 (-5) folgen ließ ist die überlegene Führung bereits in Stein gemeißelt. Am Samstag waren dann alle Spieler mit Freizeitprogrammen beschäftigt, da schwere Regenfälle über Nacht ein Bespielen des Platzes unmöglich machten und die Veranstalter dazu zwangen, das Turnier auf drei Runden zu verkürzen.

Weiter im Birdietakt

Am Sonntag macht Bernard Neumayer dann dort weiter wo er am Freitag aufhörte. Mit starker Birdiequote spielt er sich in eine immer komfortablere Führung und macht von Beginn an klar, dass an ihm in dieser Woche kein Weg vorbeiführt. Am Ende hat er am Finaltag fünf Birdies bei nur einem Bogey auf der Scorecard notiert, was in der 68 (-4) mündet und ihm bei gesamt 12 unter Par einen ganz souveränen Start Ziel Sieg einbringt.

“Es war eine richtig gute Woche. Der Platz war sensationell und es hat echt Spaß gemacht hier zu spielen. Ich hab mich irrsinnig über den vielen Zuspruch aus Radstadt gefreut. Da waren richtig viele die mich unterstützt haben, das war schon cool. Ich hab heute bei windigen Verhältnissen gleich sehr gut angefangen und das Tempo dann auch halten können. Einmal ist mir ein Dreiputt reingerutscht.”, fasst Bernard Neumayer die Woche zusammen und darf sich außerdem über den Siegerscheck von 4.000 Euro freuen.

Rang 2 belegt Niki Wimmer nach der finalen 70 (-2) und bei gesamt 2 unter Par. Den Platz am Treppchen vervollständigt Christoph Pfau nach der 73 (+1) und bei insgesamt Even Par.

Auf Rang 4 folgt mit Felix Schulz (Am) der erste Amateur. Der Spieler vom GC Gut Freiberg notiert mit der 71 (-1) mit die beste Finalrunde aller Amateure, rollt damit das Feld noch von hinten auf und darf sich über den Staatsmeistertitel freuen. Den 2. Rang in der Amateurwertung teilen sich Michael Ludwig (Am) (75) und Oliver Rath (Am) (77) bei gesamt 3 über Par.

Souverän zum Triumph

Megatalent Emma Spitz (Am) sichert sich überlegen den Sieg in der Damenwertung und wird damit auch neue Österreichische Staatsmeisterin. Erst unlängst krönte sich die Nachwuchshoffung zur Internationalen Italienischen Meisterin und belegte bei den German International Rang 4. Die beeindruckende Form nimmt sie nahtlos mit nach Mondsee, auch wenn ihr der Sprung an die Spitze erst am Finaltag gelingt.

Emma eröffnete das Turnier mit Runden von 75 (+3) und 74 (+2) Schlägen, was ihr vor der letzten Runde eine perfekte Verfolgerposition auf Rang 2 bescherte. Bei der letzten Umrundung kann sie sich dann erneut um einen Schlag zur 73 (+1) steigern und triumphiert schlussendlich souverän bei gesamt 6 über Par.

Nach dem Sieg gibt sich das österreichische Ausnahmetalent betont bescheiden: “Es war ganz okay. Ich hab nicht viele Birdies gespielt, hab aber auch die Schlagverluste ziemlich vermeiden können. Es war nicht so leicht, da der Wind eigentlich immer gedreht hat. Am Freitag hatten wir dann auch Regen, was auch nicht so leicht zu spielen war. Ich freue mich natürlich über den Sieg, das war schon eine gute Woche.”

Die ersten Verfolger der Spielerin vom GC Schloss Schönborn heißen bei 11 über Par Ann-Kathrin Maier (Am), die die 75 (+3) notiert und Ines Fendt (Am), die mit der abschließenden 73 (+1) noch etliche Ränge gutmacht. Hannah Mitterlehner (Am), nach der Auftaktrunde mit der 69 (-3) noch fantastisch in Führung gelegen, kann das Tempo mit Fortdauer nicht mehr ganz mitgehen und muss sich am Ende mit Rang 8 begnügen. Die erst 13-jährige zeigte in dieser Woche aber klar ihr Riesenpotenzial.

>> Endergebnis Nationale Offene MS

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