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Schlagwort: rickie fowler

Hideki Matsuyama

Trocken im Playoff

PHOENIX OPEN 2016 – FINAL: Hideki Matsuyama ringt Rickie Fowler im Playoff am vierten Extraloch nieder und feiert seinen zweiten US PGA Tour-Titel.

In der Wüste von Arizona geht Turnierfavorit Rickie Fowler im Finish zweimal baden, während Hideki Matsuyama seinen Golfball auf den wasserreichen Schlusslöchern trocken halten kann und sich am vierten Playoff-Loch seinen zweiten Titel in Amerika sichert.

Fowler hatte am gesamten Finaltag die eindeutig besseren Chancen, das publikumswirksamste Turnier der US PGA Tour (Rekordbesuch von 620.000 Besuchern) für sich zu entscheiden. Vor den Schlusslöchern hielt der Abu Dhabi Champion zwei Schläge Vorsprung sowie die besten Karten auf das Wüsten-Double in der Hand.

Doch am drivebaren Par 4 der 17 sollte Fowler noch zweimal baden gehen. Zuerst auf seinem 71. Golfloch, als er seinen Teeshot mit zuviel Adrenalin durchs Grün ins Wasser schickt und dann auch noch im Playoff am 4. Extraloch nach gepulltem Holz 5.

Matsuyama, der bereits seinen ersten US Titel vor zwei Jahren beim Memorial in einer Verlängerung errungen hatte, erwies sich auch in Phoenix als Gummiwand. Mit zwei starken Birdies auf den Schlusslöchern kann er überhaupt erst den Gleichstand mit Fowler bei 14 unter Par herstellen, wobei der japanische Meisterputter an der 18 einen 6 Meter-Putt versenkt.

Auch im Playoff hat Fowler seine Chancen, der Japaner egalisiert etwa das 5 Meter-Birdie des US Jungstars seinerseits mit Birdie und lauert geduldig auf die entscheidende Gelegenheit, die sich am vierten Extraloch bieten sollte. Nach Fowlers zweitem Wasserball an seinem Unglücksloch der 17 reicht Matsuyama das Par um den Siegerscheck von 1,170.000 US Dollar endgültig ins Trockene zu bringen.

Harris English holt sich späte Buhrufe am berüchtigten Par 3 der 16 für sein Bogey, das ihn aus dem Titelrennen wirft und Platz 3 bei -12 einbringt. Der dreifache Phoenix-Champion Phil Mickelson kann nie in den Kampf an der Spitze eingreifen und fällt mit der 71 auf Platz 11 zurück. Der Neuseeländer Danny Lee verspielt einmal mehr eine Führung und muss sich nach der 73 mit Platz 4 begnügen. Alex Cejka schaffte zwar den Cut, musste jedoch am Samstag aufgeben.

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Rickie Fowler

Wüstenfuchs

WASTE MANAGEMENT PHOENIX OPEN – 2. RUNDE: Rickie Fowler (USA) spielt auch am zweiten Tag starkes Golf und geht mit nur einem Schlag Rückstand auf Halbzeitleader James Hahn (USA) ins Wochenende. “Ich liebe dieses Event hier, hoffentlich geben wir den Fanmassen Grund zu jubeln”, fiebert Fowler dem Moving Day im TPC Scottsdale schon entgegen.

Rickie Fowler präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. Beim Ausflug auf die European Tour vor wenigen Wochen schnappte sich der Kalifornier postwendend den Titel in der Wüste Abu Dhabis und ließ dabei Topstars wie Jordan Spieth (USA) oder Rory McIlroy (NIR) nur das Nachsehen.

Fast nahtlos schloss er zum Auftakt in der Wüste Arizonas an die Leistung in den Vereinigten Arabischen Emiraten an und lag nach der ersten Runde mit der 65 (-6) in geteilter Führung. Zwar verläuft der Freitag etwas unspektakulärer, Fowler muss bei vier Birdies aber nur einen Schlagverlust einstecken und mischt mit der 68 (-3) weiterhin ganz vorne mit. Der Fanliebling teilt sich Rang 2 mit dem Australier Danny Lee (66).

“Es war heute alles andere als leicht. Der Wind hat wirklich unangenehm geblasen. Ich hab versucht geduldig zu bleiben und mich durchzukämpfen”, so Rickie Fowler nach seiner Runde.

Lediglich James Hahn distanziert das Verfolgerduo um einen Schlag. Der US-Amerikaner knallt die fehlerlose 65 (-6) aufs Tableau und geht bei gesamt 10 unter Par als Führender ins Wochenende. Der Deutsche Alex Cejka findet ebenfalls die richtige Mischung und cuttet nach der 68 (-3) und bei insgesamt 4 unter Par als 13. ganz sicher. Wenige Spieler müssen die letzten Löcher ihrer zweiten Runde noch am Samstag zu Ende spielen.

Für das Highlight des Tages sorgt Jack Maguire (USA). Dem US-Boy gelingt am Par 3, der 12 ein fantastisches Hole in One. Der Youngster steigert sich über Nacht um ganze 12 Schläge, nach der 83 (+12) vom Auftakt bleibt für ihn aber trotz der 71 (Par) nur der 128. Rang über.

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Rickie Fowler

Top in Arizona

WASTE MANAGEMENT PHOENIX OPEN – 1. RUNDE: Rickie Fowler (USA) präsentiert sich nach seinem Sieg in Abu Dhabi nun auch im TPC Scottsdale von seiner besten Seite und spielt sich am ersten Tag in die geteilte Führung. Keegan Bradley (USA) wird ein 15. Schläger im Bag zum Verhängnis.

Rickie Fowler zeigt sich nach dem Sieg im Rahmen der European Tour in Abu Dhabi jetzt auch auf der PGA Tour in bestechender Form. Der Publikumsliebling packt bei seiner ersten Umrundung zwar farbenfrohe Backnine aus, kommt nach vier Birdies und einem Eagle bei nur zwei Schlagverlusten aber schon bei 4 unter Par zum Turn. Mit fehlerfreien Frontnine, wo der Kalifornier noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, spielt er sich so mit der 65 (-6) in die geteilte Führung mit Shane Lowry (IRL) und Hideki Matsuyama (JPN).

“Es ist schön zu sehen, dass mein Spiel derzeit wirklich sehr gut funktioniert. Ich konnte einige Putts lochen und auch vom Tee schaut es derzeit sehr gut aus. Ich hatte zwar leichte Probleme beim Draw und war meist etwas weit rechts, aber alles in allem passt das derzeit sehr gut. Es macht auch wirklich Spaß hier. Es ist einfach ein Wahnsinn wieviele Fans hier schon am Donnerstag auf die Anlage kommen. Das ist wirklich kein normaler Tourstopp und macht echt Lust auf mehr”, zeigt sich Rickie Fowler im Interview sehr zufrieden mit seinem ersten Auftritt in Phoenix.

15 ist einer zuviel

Keegan Bradley sorgt für das kuriose Highlight des ersten Tages. Der US-Amerikaner hätte eigentlich eine 66 gespielt und wäre damit bis auf einen Schlag an den Führenden dran, allerdings vergaß er nach der einstündigen Verzögerung wegen Morgenfrosts einen Schläger wieder aus dem Bag zu nehmen und fasste so eine Strafe über zwei Schläge aus. mit der 68 (-3) liegt er damit auf Rang 11.

“Ich habe immer ein 3er Eisen oder ein Hybrid mit im Bag und entscheide mich dann je nachdem welchen Schläger ich auf die Runde mitnehme. Nach der Verzögerung habe sowohl ich als auch mein Caddie Steve vergessen einen der beiden Schläger wieder aus dem Bag zu nehmen. Ich weiß nicht wie uns das passieren konnte”, erklärt Bradley den Faux-pas. “Das ist klar meine Schuld und geht voll auf mich”, nimmt Bradleys Caddie Steve Hale die Schuld auf sich.

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Billy Horschel 2015

Ausrufezeichen

FARMERS INSURANCE OPEN – 1. RUNDE: Billy Horschel (USA) setzt erstmals in der neuen Saison ein richtiges Ausrufezeichen und spielt sich zum Auftakt in Torrey Pines mit der 67 auf den geteilten 2. Platz. Phil Mickelson (USA) präsentiert sich erneut in guter Form und liegt nur dicht hinter den Spitzenrängen.

Erst ein Turnier bestritt Billy Horschel in dieser Saison, mit einem verpassten Cut in der letzten Woche wartet der Mann aus Florida aber noch auf die ersten Punkte. Dies könnte sich in Torrey Pines nun schnell ändern. Der FedEx-Cup Champion von 2014 legt am North Course eine fehlerfreie Performance hin und findet bei seiner Umrundung fünf Birdies. Nach der 67 (-5) teilt er sich Rang 3 mit gleich vier Landsmännern.

Auch Phil Mickelson präsentiert sich weiterhin in guter Verfassung. Der Publikumsliebling zeigt, dass er die Anlage in seiner Heimat bestens kennt und geht nach der 69 (-3) am South Course als geteilter 15. in den zweiten Spieltag. Titelverteidiger Jason Day (AUS) hingegen agiert derzeit wie ein Schatten seiner selbst. Der PGA Championship Sieger des vergangenen Jahres quält sich mit grippeähnlichen Symptomen über den North Course und reiht sich nach der 72 (Par) nur auf Rang 76 ein.

Day gibt nach seiner Runde kein Interview, sein Caddie Col Swatton beschreibt aber Day’s Zustand auf der Runde: “Er ist extrem Müde und ausgelaugt. Er meint, dass es großteils physischer Natur ist, er hat einfach keine Energie. Wir haben dauernd darüber geredet, aber er will spielen, er ist immerhin der Titelverteidiger. Niemand will ein Event aufgeben, aber schon gar nicht, wenn du den Titel verteidigen sollst.”

Rickie Fowler (USA), der sich erst letzte Woche zum Abu Dhabi Champion auf der European Tour krönte, hat in San Diego ebenfalls mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nach der 73 (+1) am North Course bleibt für ihn nur Rang 90 über. “Ich fühlte mich gut als ich herkam und hab auch die Ruhe gehabt, die ich benötigte. Es ist heute einfach in die falsche Richtung gelaufen”, lässt Fowler einen Jetlag nach der langen Reise als Ausrede nicht gelten.

Den Ton geben in Südkalifornien am ersten Spieltag Scott Brown am South- und Andrew Loupe (beide USA) am North Course an. Beiden gehen 66er (-6) Runden auf, die ihnen die gemeinsame Führung bescheren.

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Bernd Wiesberger

Ein wenig Feinschliff…

ABU DHABI CHAMPIONSHIP 2016 – FINAL: Bernd Wiesberger zeigt auch am Schlusstag von Adu Dhabi mit dritter 70 gute Ansätze, eröffnet beim Desert Swing 2016 jedoch nicht annähernd so fulminant wie im Vorjahr.

Ein paar Fairwaytreffer mehr, ein bisserl näher zur Fahne schießen, noch ein paar Putts lochen… Die Abu Dhabi Championship verrät bei Bernd Wiesberger zwar kleinere Baustellen im Spiel, die einen 6. Platz wie im Vorjahr verhindern. Österreichs Nummer 1 lässt phasenweise gute Ansätze aufblitzen, ohne sein Ding aber wirklich durchziehen zu können.

So auch in der Schlussrunde, die zwar sein drittes rotes Score bringt, aber mit der 70 halt nicht tief genug ist um weiter oben als auf Rang 26 am Leaderboard aufzutauchen. “Nachdem ich einige kleine Dinge mit meinem Coach Phil verändert habe, fühlt es sich an, als wäre mein Spiel am richtigen Weg zurück,” ordnet Wiesberger das Ergebnis ein.

Nach den nebelbedingten Verspätungen und dem Nachspiel in 1 über Par vom frühen Morgen ging es für Bernd Wiesberger gleich im zweiten Flight an der 10 los – mit Birdie am Par 5! Die Falle zum Sonntag lauerte jedoch bald am kurzen Par 3 der 12, mit der Fahne nur 4 Meter vom Grünanfang hinter dem Wasserhindernis gesteckt. Danny Willett tappt im ersten Flight in die Falle, Bernd folgt leider zehn Minuten später seinem Beispiel und wird mit Doppelbogey jäh im Vorwärtsdrang gestoppt.

Zudem kann sich der Putter, der von Tag zu Tag ein wenig wärmer geworden war, am Sonntag zu keiner Galavorstellung mehr überreden lassen. Erst am Par 5 der 18 findet Wiesberger einen eleganten Weg, das Doppelbogey auszubessern – mit gekonntem Eagleputt. Das bringt doch ein wenig Momentum in sein Spiel, auch der nächste Singleputt fällt zu Beginn der Front 9 und bringt ein Birdie.

Damit ist wie an den Vortagen die kurze heiße Phase aber auch schon wieder vorbei. Weitere Chancen bleiben ungenutzt, dafür geht am kürzeren Par 4 der 3 nach Bunkerbesuch ein weiterer Schlag verloren. Die gute Par 5-Tagesform sichert am vorletzten Loch noch ein letztes Birdie, die dritte 70 und den weiteren kleinen Vormarsch bis auf Platz 26. “Ich habe sicherlich zu viele Schläge liegengelassen, aber nächste Woche in Qatar sollte ein gutes Ergebnis drinnen sein.”

Immerhin verhindert Wiesberger in Abu Dhabi einen weiteren Sonntags-Tiefschlag – nach den ersten zwei kapital verpatzten Schlusstagen der neuen Saison (81 Schläge beim Nedbank-Finale, Single-Niederlage beim Eurasia Cup). Auch wenn der Formaufbau beim heurigen Desert Swing etwas schleppender zu verlaufen scheint, so dürften die spielerischen Möglichkeiten für Qatar und Dubai in den kommenden zwei Wochen vorhanden sein. Das wäre auch hinsichtlich der Ryder Cup-Quali wichtig, bei der Wiesberger rund um Rang 20 bislang nur eine Statistenrolle spielt und um ein weiteres Abrutschen im World Ranking zu verhindern.

Rickie Fowler setzt die Glanzlicher

Rickie FowlerMit gelochtem Bunkerschlag aus 40 Metern an der 8 und Chip-In an der 17 setzt Rickie Fowler die Highlights am Schlusstag und holt sich mit der 69 bei 16 unter Par den Wüstentitel von Abu Dhabi. Dem Belgier Thomas Pieters fehlt beim letzten Putt eine Viertelumdrehung um ein Stechen zu erzwingen. Dahinter folgen Rory McIlroy und Henrik Stenson als geteilte Dritte. Marcel Siem tankt sich mit der 67 bis auf den 5. Rang vor, geteilt mit der Nummer 1 der Golfwelt, Jordan Spieth.

>> Leaderboard Abu Dhabi Championship

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Bernd Wiesberger

Noch vieles möglich

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger gelingt am Freitag im Abu Dhabi GC zwar der Sprung in den roten Bereich, mit einer kleinen Schwächephase vergibt er aber die Chance sich im Klassement weit nach vorne zu spielen. “Das war heute nicht mein bester Tag, aber es ist noch vieles möglich”, so Bernd nach der Runde.

Zum Auftakt des Desert Swing sorgte Bernd Wiesberger am Donnerstag für ein Déja-vu des Vorjahres. Auch letzte Saison eröffnete der Burgenländer das Wüstenabenteuer mit einer 72 (Par), was schlussendlich aber der Startschuss für sein bislang bestes Jahr der Karriere war.

Ähnliches soll nach der Parrunde vom Donnerstag nun an den nächsten Spieltagen gelingen. Zunächst aber heißt es für Österreichs Nummer 1 warten, da dichter Morgennebel einen planmäßigen Start zunichte macht. Erst mit knapp dreistündiger Verspätung kann er dann seine Runde in Angriff nehmen und der Beginn lässt sich mit einem frühen Birdie auf der 11 (Par 4) auch sehr gut an. Richtigen Vortrieb bringt der schnelle Schlaggewinn aber nicht, was gleich sechs Pars in Folge beweisen.

Erst rund um um den Turn wirkt es, als hätte der Oberwarter den richtigen Groove gefunden. Fast gelingt nach Birdie auf der 18 und der 1 sogar der Triplepack, aus kurzer Distanz will der Putt zum dritten roten Eintrag in Folge aber nicht fallen. Der verschobene Putt ist es auch, der eine kurze Schwächephase mit zwei Bogeys auf nur drei Bahnen einläutet.

Immerhin aber gelingt kurz vor Schluss auch am letzten Par 5 noch ein Birdie, was ihn mit der 70 (-2) und als 44. ganz sicher ins Wochenende bringt. Dennoch wirkt es am Ende wie eine vergebene Großchance, denn bei generell leicht höheren Scores als am Vortag hätte er am Freitag noch klar mehr Plätze im Klassement gutmachen können. Bei nur vier Schlägen Rückstand um auf die Top 10 aufzuschließen scheint am Wochenende nach vorne hin aber noch vieles möglich.

Gleich wie am Vortag trifft Bernd erneut nur knapp die Hälfte aller Fairways und parkt seinen Ball insgesamt 13 mal am Kurzgemähten. Im Kurzspiel und bei den Putts hat er aber sein Visier besser eingestellt, was die 70 schnell erklärt. “Es war sicher nicht mein bester Ballstriking-Tag heute, aber ich habe bis zum Schluss hart gekämpft. Ich muss den Ball vom Tee besser ins Spiel bringen und die Eisen etwas näher hinlegen. Morgen eine starke Runde und dann ist noch alles offen”, weiß er wo er den Hebel am Wochenende ansetzen muss.

Fortsetzung am Samstag

Wegen des hartnäckigen Nebels in den Morgenstunden kann die zweite Runde erst am Samstag beendet werden. Doch auch die geplante Fortsetzung verzögert sich wegen erneuten Nebels. Erst mit knapp dreistündiger Verspätung kann die Runde dann endgültig beendet werden. Andy Sullivan (ENG), dem bereits die zweite 67 (-5) aufgeht, liegt vor dem Wochenende bei gesamt 10 unter Par in alleiniger Führung.

Mit zwei Schlägen Rückstand folgen Rory McIlroy (NIR) nach der 70 (-2) und der US-amerikanische Amateur Bryson Dechambeau nach der 72 (Par). Rickie Fowler (USA) (68) nimmt die dritte Runde von Rang 11 aus in Angriff. Der Weltranglistenerste Jordan Spieth (USA) liegt nach der 73 (+1) auf Platz 32.

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Bernd Wiesberger 2015

Ab in die Wüste

ABU DHABI HSBC GOLF CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will im Abu Dhabi GC bei seinem ersten Turnier mit vollem Starterfeld 2016 die Weichen für eine gelungene Saison stellen. Mit Jordan Spieth (USA), Rory McIlroy (NIR) und Rickie Fowler (USA) ist in dieser Woche ein absoluter Traumflight in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Start.

2015 wusste Bernd Wiesberger vor allem zu Jahresbeginn voll zu überzeugen und stellte beim Desert Swing die Weichen für sein bislang bestes Jahr der Karriere. Dieses Kunststück will der Oberwarter in diesem Jahr klarerweise wiederholen. Bei seinem allerersten Antreten im Wüstenstaat scheiterte er 2012 noch am Cut. Nach Rang 21 ein Jahr später und einem weiteren Missed Cut 2014, gelang im Vorjahr mit Platz 6 nahezu ein Traumstart.

Der Burgenländer will heuer für ein Déja-vu sorgen und erneut mit einem Spitzenergebnis das Jahr 2016 eröffnen. “Ich freue mich schon auf drei Wochen am Stück in der Wüste. Mit dem Abu Dhabi GC wartet gleich einer der besten Kurse des gesamten Jahres auf uns”, blickt er den kommenden Wochen positiv entgegen. Den leichten Flugrost der Weihnachtsfeiertage sollte er letzte Woche beim Eurasia Cup bereits abgeschüttelt haben. Bernd wusste in Kuala Lumpur vor allem an den ersten beiden Spieltagen zu überzeugen und feierte mit seinen europäischen Kollegen einen glasklaren 18,5 : 5,5 Sieg gegen das asiatische Team.

Auch im Hinblick auf die Qualifikation für den Ryder Cup wären Spitzenresultate von enormer Bedeutung, um im September Team Europe in den USA unterstützen zu können. Derzeit rangiert er in der European Points List auf Rang 17. Eine Wild Card von Captain Darren Clarke erscheint eher unwahrscheinlich, weswegen der einzige Weg wohl über eine Direktqualifikation der Rangliste führen wird.

Traumflight am Start

Welch starke Konkurrenz auf Bernd Wiesberger in dieser Woche wartet, beweist ein absoluter Traumflight. Der Weltranglistenerste Jordan Spieth (USA) macht einen Abstecher auf die European Tour und bildet mit Landsmann Rickie Fowler und dem nordirischen Topstar Rory McIlroy wohl eine der publikumswirksamsten Paarungen der letzten Zeit.

Titelverteidiger Gary Stal (FRA) nimmt gemeinsam mit Race to Dubai Leader Henrik Stenson (SWE) und Deutschlands Golfaushängeschild Martin Kaymer das mit 2,7 Millionen US-Dollar dotierte Event in Angriff. Bernd Wiesberger geht am Freitag mit Kollegen vom Eurasia Cup auf die erste Runde. Er startet gemeinsam mit Ian Poulter (ENG) und Victor Dubuisson (FRA) am Donnerstag um 09:15 MEZ von der 1 aus ins Wüstenabenteuer.

>> Tee Times Abu Dhabi HSBC Golf Championship

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Rickie Fowler 2015

Dritter Streich

DEUTSCHE BANK CHAMPIONSHIP 2015 – FINAL: Rickie Fowler gewinnt im TPC Boston den dritten Mega-Titel des Jahres und peilt nun den Sprung zum FedExCup-Champion an.

“Lasst uns das Jahr richtig beenden,” macht Rickie Fowler als frisch gebackener Deutsche Bank-Champion eine Ansage in Richtung Tour Championship. Nach dem Gewinn der Players Championship und der Scottish Open bewies der 26-jährige Kalifornier nun erstmals auch bei den FedExCup-Playoffs seine Kampfkraft auf den letzten 9 Löchern eines Turniers.

Die meiste Zeit lang lief er Henrik Stenson mit zwei, drei Schlägen hinterher, arbeitete sich am US Labor-Day jedoch mit späten Birdies heran und schlug im entscheidenden Moment zu, als Stenson in ein Doppelbogey stolperte: “Den falschen Schläger an der 16 gezogen: aus dem Eisen 7 wollte ich gegen den Wind das Letzte herausholen und der Ball ist zu sehr aufgestiegen und kurz geblieben,” kostet den Schweden dieser Fehler am Ende den Titel.

Fowler spielt mit der 68 den Sieg bei 15 unter Par nervenstark nach Hause und kann nun aus eigener Kraft mit einem Sieg in East Lake den FedExCup holen. Zudem steigt er im World Ranking zu Position 5 auf.

Stenson muss sich auch beim zweiten Playoff-Turnier mit dem undankbaren zweiten Platz begnügen und das schmerzt sichtlich: “Immer bitter, wenn man in einer guten Position ist zu gewinnen und den Sack nicht zumachen kann. Aber ich nehme auch viel Positives mit.”

Mit Respektsabstand von vier Schlägen erreicht Halbzeitleader Charley Hoffman den 3. Platz. Jason Day kommt noch auf Rang 12 vor, Rory McIlroy erreicht Rang 29. Jordan Spieth übernimmt trotz verpasstem Cut wieder die Nummer 1-Position im World Ranking.

Dramatisch verlief auch der Kampf um die Top 70, die in 14 Tagen bei der BMW Championship, dem dritten Playoff-Event aufteen dürfen: Jerry Kelly, Hunter Mahan, Keegan Bradley und William McGirt schaffen als Einzige in Boston von außerhalb der Top 70 noch den Sprung in die nächste Runde. Ausgeschieden sind dagegen Alex Cejka, Luke Donald, Jason Dufner und Davis Love.

>> Endergebnis Deutsche Bank Championship

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Troy Merritt

Volle Merits

QUICKEN LOANS NATIONAL 2015 – FINAL: Troy Merritt sichert sich im Robert Trent Jones Golfclub erstmals den vollen Lohn für seine Topperformance. Gastgeber Tiger Woods macht mit Platz 18 einen weiteren Schritt in Richtung Wettbewerbsfähigkeit.

Eine kleine Korrektur beim Ballansprechen und eine weitere beim Putten bringen nach zuletzt 5 verpassten Cuts in Folge die große Wende: mit Runden von 61 und 67 Schlägen ist Troy Merrit der Mann des Wochenendes im Robert Trent Jones Golfclub von Gainesville und sichert sich bei 18 unter Par mit drei Schlägen Vorsprung den ersten Titel auf der US PGA Tour: “Das ist es, die kleinen Verbesserungen, woran wir die ganze Zeit so hart arbeiten und die den Unterschied machen,” kommentiert Merritt seinen ersten vollen Triumph beim Quicken Loans National.

Der 10. Premierensieger der Saison auf der US PGA Tour startete als Spitzenreiter in den Schlusstag und agierte dabei wie ein alter Hase. Dem Birdiestart ließ er zwei weitere rote Einträge folgen und setzte sich gemeinsam mit Bill Haas bei 17 unter Par um drei Shots von den Verfolgern ab.

Während Haas nach fulminantem Start auf den Back 9 mit Doppelbogey und vier Bogeys auseinanderfiel, leistet sich Merritt an der 12 mit Dreiputt seinen einzigen Fehler. Nach dem Birdie an der 16 spaziert er mit zwei Schlägen Vorsprung bereits ziemlich entspannt das letzte Fairway hinunter und macht stilvoll mit Birdie den Sack zu.

Rickie Fowler kann an seiner Seite nie wirklich in den Titelkampf eingreifen, trotz 7 Birdies, da die Fehlerquote mit 5 Bogeys zu hoch bleibt. Drei Schläge hinter Merritt sichert sich Fowler immerhin den zweiten Platz vor dem Schweden David Lingmerth und Bill Haas.

Gastgeber Tiger Woods zeigt weiter ansteigende Form und kann mit Platz 18 vorerst den freien Fall im World Ranking abfedern.

>> Endergebnis Quicken Loans National

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Rickie Fowler 2015

Rickie ganz groß

PLAYERS CHAMPIONSHIP 2015 – FINAL: Rickie Fowler holt sich den ersten Mega-Titel der Karriere und gibt den Kritikern auf seine Weise die Antwort, wer hier der Blender auf der US PGA Tour ist.

Der Frust war ihm anzumerken, nach der Umfrage im Spielerkreis, wer der am meisten überbewertete Star auf der US PGA Tour sei. Rickie Fowler meinte zu Beginn der Players Championship nur, er werde alles daran setzen, den Kollegen das Gegenteil zu beweisen – und stemmt nach 76 Löchern im TPC Sawgrass den Siegespokal. “Ich würde sagen, das ist diesmal ein ganz Großer”, kann er sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Im Sonntags-Endspurt der Allerbesten der Golfwelt, wo drei Stunden vor Turnierschluss noch gut zwei Dutzend Spieler reelle Siegchancen hatten, kneifte Rickie Fowler diesmal nicht. Sein Finish mit Birdie-Eagle-Birdie-Birdie war das Heißeste in der 34-jährigen Geschichte der Players Championship, machte 5 Shots Rückstand gut und erzwang ein Stechen mit Sergio Garcia und Kevin Kisner.

Das neue Spielformat eines Drei-Loch-Stechens, so wie bei der Open Championship, brachte aber weiterhin keine Entscheidung, da auch Kisner zwei Birdies und ein Par zustande brachte und somit nur Sergio Garcia um einen Schlag ausschied.

Fowler war aber selbst vom berüchtigen 17. Loch mit dem Inselgrün und der brutal gesteckten Sonntagsfahne nicht zu stoppen. Zum dritten Mal am Finaltag attackierte er das kleine Ziel erfolgreich und locht am 4. Extraloch aus zwei Metern den Winning-Putt.

Sergio Garcia 2015

Sergio Garcia dominierte zwar die Anfangsphase des Finaltags, spielte sich zwei Schläge Vorsprung vor den letzten 9 Löchern heraus, kann aber das inoffizielle 5. Major kein zweites Mal für sich entscheiden. Der Spanier verpasste am 72. Loch den vorentscheidenden Birdie-Putt knapp und muss sich so am Ende mit Platz 2 begnügen.

Titelverteidiger Martin Kaymer versenkt seinen Ball auf den letzten beiden Löchern jeweils im Wasser und kommt nach Bogey-Doppelbogeyfinish diesmal nicht über den 56. Platz hinaus. Rory McIlroy verzweifelt wie so viele Europäer auf den Bermudagrüns, erkämpft sich aber immerhin mit Platz 8 weitere Pünktchen im World Ranking um die Führung auf Jordan Spieth auszubauen, der den Cut verpasst hatte.

Auch Bernd Wiesberger schaffte es bei seinem Players-Debüt nicht ins Weekend, obwohl nur ein einziger Schlag dazu fehlte. Österreichs Nummer 1 ist bereits zurück in der Heimat und wird sich nun ganz auf die Europa-Saison konzentrieren, mit Wentworth und Irland als erste Stationen.

>> Leaderboard Players Championship

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