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Schlagwort: stage

Starker Auftritt

ALPS TOURSCHOOL FINAL STAGE – 2. RUNDE: Amateur Markus Habeler tritt am Freitag im La Cala Resort das Gaspedal richtig durch und spielt sich in eine hervorragende Ausgangslage. Insgesamt überspringen in Malaga sieben Österreicher die Cutmarke.

Langsam aber sicher darf sich Markus Habeler auf eine Profikarriere vorbereiten. Bei erfolgreicher Absolvierung der Tourschool hatte er ohnehin vor ab nächster Saison als Professional seine Tees in den Boden zu stecken. Diesem Ziel kommt er am Freitag am Asia Course (Par 72) des La Cala Resorts einen bedeutenden Schritt näher.

Markus legt mit zwei Birdies gleich gut los und weiß auch auf ein zwischenzeitliches Bogey noch vor dem Turn die passende Antwort. Auf den Backnine hält er Fehler gekonnt fern, findet noch zwei weitere Erfolgserlebnisse und spielt sich so mit der 86 (-4) bis auf Rang 5 nach vor.

Kategorie 8 hat er damit bereits fix in der Tasche, da alle Spieler die die Cutmarke der besten 65 überspringen, damit bereits planen dürfen. Die Top 35 werden am Samstag aber sogar mit Kategorie 6 belohnt. Darauf hat der Noch-Amateur bereits einen Puffer von satten sieben Schlägen.

“Heute wars sehr solide. Ich bin gut gestartet und hatte bald mal ein geschenktes Birdie und die restlichen waren alle von innerhalb vier Metern. Das Bogey war auf einem schweren Par 4, was passieren kann”, erklärt Markus seinen zweiten Auftritt.

Die glorreichen Sieben

Außer Markus Habeler überspringen aber noch sechs weitere heimische Spieler die gezogene Linie und werden damit nächstes Jahr in regelmäßigen Abständen auf der Alps Tour an den Start gehen. Bernard Neumayer findet nach der 75 (+4) vom Vortag am Freitag am Asia Course wieder in die Spur und cuttet nach der 69 (-3) souverän als 17. “Ich fühle mich schon die ganze Woche gut, gestern sind mir nur zu viele Bogeys passiert”, so Neumayer nach der zweiten Runde.

Amateur Timon Baltl kann am Europa Course (Par 71) mit der 74 (+3) nicht mehr an die starke Auftaktrunde anschließen, nimmt die Finalrunde aber immerhin als 22. in Angriff. Niki Wimmer mit der 72 (+1) am Europa Course und Clemens Gaster (Am) mit der 72 (Par) am Asia Course teilen sich Rang 27. Michi Ludwig geht nach der 71 (Par) als 38. in den Finaltag.

Die Platzierung teilt er sich mit H.P. Bacher, der am Freitag ein Comeback der Extraklasse hinlegt. Nach einem Doppelpar auf der 2 liegt er bereits abgeschlagen zurück, beendet die Runde aber mit zwei Birdies und einem Eagle und übersrpingt die Cutmarke so am Ende mit der 73 (+2) doch noch sicher.

Cut verpasst

Rene Gruber sitzt lange Zeit am heißen Stuhl und verpasst den Finaltag mit der 76 (+4) und als 68. nur hauchdünn. Auch für Amateur Gerold Folk (78) geht sich der Cut bei gesamt 8 über Par als 75. nicht aus. Felix Schulz (76) als 114., Sebastian Wittmann (76) als 125. und Joel Kai Lenz (79) als 134. verpassen die letzte Runde des Tourschool Finals recht deutlich.

>> Leaderboard Alps Tourschool Final

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Anfang gemacht

ALPS TOUR TOURSCHOOL FINAL STAGE – 1. RUNDE: Österreichs Tourschüler legen im La Cala Resort von Malaga einen eher unspektakulären Auftakt in die finale Stufe der Tourschool hin, wahren aber immerhin zum größten Teil die Chance auf Tourkarten.

Es ist am Donnerstag in Spanien alles andere als leicht zu spielen. Unangenehme Verhältnisse machen den 144 am Start stehenden Tourschülern das Leben durchaus schwer, was sich klarerweise auch in den Scores manifestiert. Am Ende des Tages gelingen auf beiden Kursen gemeinsam – gespielt wird sowohl am Asia (Par 72) als auch am Europa Course (Par 71) – nur 15 Spielern eine Runde unter Par.

Aus rot-weiß-roter Sicht legt Amateur Timon Baltl mit der 71 (-1) am Asia Course als geteilter 10. die beste Performance hin. Der Youngster kämpft sich nach einer Doublette auf einem Par 5 noch stark zurück und nimmt mit abschließenden Birdie sogar noch eine rote Runde mit. Damit hat er auch sehr gute Karten sich am Samstag eine der begehrten Tourkarten – die besten 35 erhalten Kategorie 6, die Top 65, was gleichzeitig am Freitag auch die Cutmarke darstellt, immerhin noch Kategorie 8 – zu schnappen.

Mit Markus Habeler trumpft am Europa Kurs mit der 71 (Par) noch ein weiterer heimischer Amateur auf und geht so als geteilter 16. in den zweiten Spieltag. “Die Pins waren heute alle ziemlich schwer hinten im Grün gesteckt. Dadurch hab ich mich immer vor die Fahne legen müssen und so gergeben sich auch nicht so viele Chancen. Mein Spiel war soweit ganz gut und ich bin mit dem Start mal zufrieden”, so Habeler, der, sofern er sich am Sonntag eine Tourkarte sichern kann, nächste Saison als Pro aufteen wird.

Ebenfalls auf Cutkurs

Mit Niki Wimmer, H.P. Bacher (beide mit der 74 am Europa Course) und Amateur Gerold Folk (73 am Europa Course) liegen noch drei weitere Österreicher als geteilte 35. in recht guter Ausgangslage. Clemens Gaster (Am) und Rene Gruber mischen nach 73er (+2) Runden am Europa Course als geteilte 55. ebenfalls noch im Cutbereich mit. Bernard Neumayer (75 am Europa) und Michi Ludwig (76 am Asia) haben als 67. ebenfalls noch gute Chancen.

Felix Schulz (81) als 123., Sebastian Wittmann (83) als 133. und Joel Kai Lenz (83) als 134. liegen bereits abgeschlagen zurück.

>> Leaderboard Tourschool Final Stage

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Umgedreht

WEB.COM QUALIFYING FINAL STAGE 2016 – 1. RUNDE: Sepp Straka findet nur schleppend in die Final Stage, dreht sein Ergebnis auf den Backnine im Orange County National aber noch in den roten Bereich und liegt damit nur knapp hinter den Tourkartenrängen.

Es ist in der finalen Stufe der Tourschool ein beinhartes Auswahlverfahren. Aus insgesamt 155 Spielern erhalten nur die besten 45 und Schlaggleichen am Sonntag eine richtig gewinnbringende Kategorie mit ausreichenden Startmöglichkeiten auf der nächstjährigen Web.com Tour.

Mittendrin auch Wahlamerikaner Sepp Straka. Der Doppelstaatsbürger hat zu Beginn am Panther Lake Course (Par 71) noch so seine Probleme und kommt nach zwei Fehlern nur bei 2 über Par zum Turn.

Erst auf den Backine findet der Absolvent der Georgia University seinen Rhythmus, gleicht mit einem Birdiedoppelschlag sein Tagesergebnis rasch aus und taucht auf der 13 dann sogar erstmals in den roten Bereich ab, den er bis zum Ende der Runde gekonnt verwaltet.

Damit belegt er nach dem ersten Spieltag mit der 70 (-1) Rang 67 und hat lediglich zwei Schläge Rückstand auf die Tourkartenränge. Am Freitag muss Sepp nun den Crooked Cat Course (Par 72) bewältigen.

>> Leaderboard Qualifying Final Stage

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Martin Wiegele 2015

Leer ausgegangen

TOURSCHOOL FINAL STAGE – 4. RUNDE: Martin Wiegele verpasst im PGA Catalunya Resort deutlich den Cut der besten 70 und geht bei der Vergabe der Tourtickets leer aus. Markus Brier verabschiedet sich bei seinem Comeback im Profigolf zumindestens mit seiner besten Runde der Woche.

Martin Wiegele und das PGA Catalunya Resort passen einfach nicht zusammen. Bei keinem seiner bisherigen Starts in der spanischen Vorzeigeanlage konnte der Routinier die Cutmarke überspringen. Diese Serie setzt sich auch im Jahr 2016 weiter fort. Lediglich zum Auftakt gelang dem Steirer am Tour Course mit der 69 (-1) eine rote Runde, die ihn nach den ersten 18 Bahnen auch im prognostizierten Cutbereich einreihte.

Schon am Sonntag allerdings rutschte er am Stadium Course mit der 74 (+2) weit zurück und musste am Montag nach gleich drei Doppelbogeys und der 77 (+5) an gleicher Wirkungsstätte endgültig abreißen lassen. Somit war klar, dass es am Dienstag beim zweiten Auftritt am Tour Course eine knallrote Runde benötigen wird um bei sechs Schlägen Rückstand auf die Top 70 doch noch einmal um den Cut mitreden zu können.

Und tatsächlich scheint es, als könne der Erzherzog-Johann Pro sich noch einmal richtig reinarbeiten, sorgen doch zwei anfängliche Birdies für einen Traumstart. Doch danach kann er den angeschlagenen Rhythmus nicht weiter beibehalten, muss noch auf den Frontnine einen Schlag wieder abgeben und steht nach zwei weiteren Bogeys auf den Backnine nur mit der 71 (+1) beim Recording. Als 124. verpasst Martin Wiegele damit deutlich den Cut.

Damit verpasst er es auch sich eine gewinnbringende Kategorie für kommendes Jahr zu sichern. Auf der Challenge Tour wollte der Vorstoß unter die Top 80 der Jahreswertung nicht mehr gelingen, was die Tourschool noch wichtiger erscheinen ließ. Mit dem verpassten Cut ist nun aber auch die letzte Hoffnung auf eine richtig gute Kategorie für 2017 endgültig dahin.

Kein Österreicher-Jahr

Durfte sich Golf Österreich im letzten Jahr noch über ein Traumfinish von Lukas Nemecz freuen, der sich damit sogar eine European Tour Tourkarte abholen konnte, steht heuer eine große fette Null auf der rot-weiß-roten Habenseite. Bereits die als “Killer Stage” verschrieene Zwischenstufe machte alle österreichischen Hoffnungen zunichte. Damit blieb lediglich Martin Wiegele, der fix für die Final Stage qualifiziert war, zum Daumen drücken über.

Nur einer darf sich aus heimischer Sicht etwas zufriedener zeigen. Markus Brier feierte in dieser Woche sein Comeback im Profizirkus. Dank seines Sieges bei den China Open im Jahr 2007 war er für die finale Stufe startberechtigt und erhält nun für das absolvieren von vier Runden eine kleine Kategorie, die ihm einige Starts ermöglichen wird.

Der Wiener will am Formaufbau arbeiten um 2018 auf der Senior Tour eingespielt einsteigen zu können. Um den Cut konnte er, wie beim ersten Turnier nach langer Zeit fast zu erwarten war, zu keiner Zeit mitreden, verabschiedet sich mit der 71 (+1) aber immerhin mit seiner besten Runde der Woche und wird am Ende 148.

>> Leaderboard Tourschool Final Stage

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Martin Wiegele 2015

Doppelbogey Probleme

TOURSCHOOL FINAL STAGE – 3. RUNDE: Martin Wiegele hat im PGA Catalunya Resort am Montag mit Doppelbogey-Problemen zu kämpfen, was den Cut bereits in weite Ferne rücken lässt. Markus Brier kommt am Montag über die 81 nicht hinaus.

Es deutet alles daraufhin, dass auch heuer die Finalrunden ohne Martin Wiegele über die Bühne gehen werden. Wie schon in den Jahren zuvor wird er auch 2016 mit dem PGA Catalunya Resort bei Barcelona nicht wirklich warm, was sich am Montag am Stadium Course in gleich drei Doppelbogeys niederschlägt. Dabei beginnt die Runde für den Routinier mit einem frühen Par 3 Birdie auf der 11 durchaus gut, zwei Doubletten noch vor dem Turn läuten dann aber den Absturz im Klassement ein.

Nur kurzfristig hat es mit einem roten Eintrag am Par 5, der 3 den Anschein, als könne der Steirer noch einmal gegensteuern, das dritte Doppelbogey des Tages auf der 6 aber lässt ihn dann immer weiter am Leaderboard zurückrutschen. Nach abschließendem Bogey steht er am Ende nur mit der 77 (+5) beim Recording und rangiert damit nur auf Platz 117.

Selbst das Minimalziel den Cut der Top 70 zu stemmen – nur so kann sich Martin Wiegele eine richtig gewinnbringende Kategorie für kommendes Jahr sichern – rückt damit in weite Ferne. Auf die wichtige Cutmarke fehlen dem Erzherzog-Johann Pro vor der vierten Runde bereits sechs Schläge. Für eine European Tour Tourkarte, die die besten 25 am Donnerstag erhalten, benötigt er mittlerweile wohl schon ein mittelgroßes Golfwunder.

“Das war ein sehr enttäuschender Tag. Es war sehr windig und dementsprechend schwer zu spielen. Am Stadium Course waren nur zwei Leute unter Par, also wären 2 bis 3 über heute schon okay gewesen, aber +5 war einfach zu viel. Vor allem dann, wenn man so wie ich heute nur drei wirklich schlechte Schläge macht und bei allen dreien ein Doppelbogey nimmt. Das Putten war heute leider auch schwach. Morgen muss ich was sehr gutes hinlegen, wenns noch ums Tourticket weitergehen soll”, zeigt er sich enttäuscht und weiß was am Dienstag auf dem Spiel steht.

Maudis Comeback

Außer Martin Wiegele ist mit Markus Brier noch ein weiterer Österreicher in Katalonien am Start. Nur dank seines Sieges bei den China Open im Jahr 2007 ist Markus bei der Final Stage startberechtigt und nützt die Möglichkeit um sich nach vier absolvierten Runden eine kleine Kategorie zu sichern, die ihm für kommende Saison ein paar Starts ermöglicht.

Österreichs ehemalige Nummer 1 will auf diesem Weg wieder Turnierroutine sammeln um sich optimal auf die Senior Tour 2018 vorbereiten zu können. Dass es noch ein weiter Weg ist um wieder in etwa das Level von früher zu erreichen bekommt er am Montag unangenehm zu spüren. Nach etlichen Fehlern steht er nur mit der 81 (+9) beim Recording und belegt damit den geteilten 152. und somit letzten Platz.

>> Leaderboard Tourschool Final Stage

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Sepp Straka Lyoness Open Golf-Live.at

Zwischenstufe erreicht

TOURSCHOOL STAGE 1C – FINAL: Sepp Straka schafft im Ribagolf mit einer 72 am Finaltag den Aufstieg in die Zwischenstufe der Tourschool. H.P. Bacher verpasst das Weiterkommen hauchdünn um lediglich einen einzigen Schlag.

Sepp Straka gesellt sich in Portugal bei der ersten Stufe der diesjährigen Tourschool zu Leo Astl, Christoph Körbler und Jürgen Maurer, die bereits vor einer Woche im GC Schloß Ebreichsdorf den Aufstieg fixierten. Der ehemalige Student der Georgia University eröffnete am Dienstag mit der 67 (-5) bärenstark und strahlte damitsogar von der Spitze.

Am Mittwoch folgte dann aber der Einbruch und Sepp rutschte mit der 78 (+6) weit im Klassement zurück. Am Donnerstag konnte er sich dann aber wieder steigern und spielte sich mit der 69 (-3) wieder in den prognostizierten Aufstiegsbereich der besten 23 und geteilten zurück. Mit einer 72er (Par) Finalrunde fixiert er dann am Freitag als 20. den Einzug in die Second Stage.

H.P. Bacher hingegen verpasst denkbar knapp den Aufstieg. Nach Runden von 74 (+2), 70 (-2) und 74 (+2) Schlägen benötigt er am Freitag auf jeden Fall eine rote Runde um überhaupt noch hoffen zu dürfen. Mit einer weiteren 70 (-2) kann er das Vorhaben auch in die Tat umsetzen, verpasst bei gesamt Even Par aber als 25. um lediglich einen einzigen Schlag die Zwischenrunde.

Johannes Steiner verpasste in Hardelot den Drittrunden-Cut und somit auch den Aufstieg in die zweite Tourschool-Stufe.

>> Leaderboard Tourschool Ribagolfe

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Lukas Nemecz 2015

Muster an Beständigkeit

TOURSCHOOL FINAL STAGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz bleibt auch am zweiten Tag der Tourschool seiner Birdielinie treu und setzt sich nach der 65 sogar an die Spitze.

Lukas Nemecz scheint die nervliche Belastung der letzten Qualifying Stage zur European Tour so gut wie auszublenden. Denn auch am Sonntag liefert der Steirer in überzeugender Manier konsequente Birdiearbeit ab und verbessert sich mit der 65 auf dem vermeintlich einfacheren Tour Course des Catalunya Resorts auf insgesamt 10 unter Par. Damit hat der Grazer bereits nach zwei Tagen einen recht angenehmen Polster auf die Top 70 vorzuweisen, bei denen nach vier Runden die Cutlinie gezogen wird. “Mein langes Spiel und das Putten sind sehr gut und ich habe den Tag da draussen wirklich genossen.

Von Beginn an auf der Höhe

Lukas Nemecz kann nahtlos an die Leistung von Samstag anschließen und mit einem Birdie die zweite Tourschool Runde standesgemäß eröffnen. Auf dem Par 4 der 4 kann der Steirer eine seiner zahlreichen Chancen zum zweiten Mal nützen. Ein Birdie-Doppelschlag zum Start in die zweiten Hälfte wirkt wie ein zusätzlicher Boost und bringt der Österreicher ganz an die Spitze des Leaderboards.

Auch zum Abschluss des zweiten Tages erarbeitet sich der 26-Jährige ein Birdie, das erneut eine Runde von -5 besiegelt. Die harte Arbeit in den letzten Monaten macht sich bezahlt und gibt in aller erster Linie das nötige Vetrauen in das eigene Spiel.

“War heute wieder ein super Tag für mich”, freut sich Nemecz. “Bin sehr geduldig geblieben während der Runde und hab dank meines sehr guten langen Spiels sehr viele Chancen erarbeitet und zum Glück ein paar genutzt und bogeyfrei geblieben”, ist das Geheimnis des erneuten erfolgreichen Arbeitstages schnell erklärt.

Christoph Körbler hält sich als 77. genau im Mittelfeld und befindet sich damit auch auf Kurs den Aufstieg umzusetzen, allerdings hat der Österreicher auch am Sonntag eine weit bessere Ausgangslage verspielt. Körbler punktet auf seinen Frontnine auf dem Tour Kurs mit zwei Birdies und stellt danach auf -3 für den Tag. Das Tempo steht der Österreicher allerdings nicht durch und baut auf der 4 ein Doppelbogey ein. Nach der 69 (-1) bleibt mit einem Gesamtscore von Level Par alles offen.

Gefährlich abgebaut

Martin Wiegele schlägt sich auf dem schwierigeren Stadium Course über weite Teile beachtlich. Der Steirer reagiert auf ein anfängliches Bogey mit zwei Birdies und scheint auf Kurs zu sein, zumindest seine Position innerhalb der angestrebten Cutlinie zu halten. Gegen Ende der Runde steigt die Fehlerquote deutlich an. Mit zwei Bogeys verliert der Grazer Routinier kostbare Plätze. Der Supergau kommt aber mit einem Doppelbogey auf seiner 18. Spielbahn, der 9.  Nach der 75 (+3) rastet Wiegele als 105. bereits drei Schläge außerhalb des erwarteten Cuts ein. “Leider haben sich zu viele schlechte Schläge eingeschlichen. Anschließend habe ich mit Fred Jendelid trainiert und hoffe auf eine Steigerung.”

Traditionell müssen die Spieler beim Finalmarathon der European Tour Tourschool zunächst je zweimal den Stadium Course (Par 72) und den Tour Course (Par 70) bewältigen. Nach vier Spieltagen teilt der Cut das Feld, die verbliebenen Kontrahenten spielen dann noch zwei weitere Tage, ehe die Tourkarten für kommende Saison – die Top 25 erhalten ein Spielrecht für die European Tour – vergeben werden.

“Es ist schwer zu sagen, wann der richtige Zeitpunkt ist auf die European Tour zu kommen, weil man das nicht planen kann. Falls ich so weiterspielen kann, habe ich eine Chance vorne mitzuhalten,” geht Nemecz optimistisch am Montag in das zweite Drittel des Tourschool-Marathons.

>> Leaderboard Tourschool Final Stage

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Nemecz Lukas 2015

Lukis Traumstart

TOURSCHOOL FINAL STAGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz startet mit enorm starken Backnine nahezu perfekt in die diesjährige Final Stage der Tourschool. Martin Wiegele und Christoph Körbler verspielen im PGA Catalunya Resort mit etlichen Fehlern bessere Ausgangslagen.

Traditionell müssen die Spieler beim Finalmarathon der European Tour Tourschool zunächst je zweimal den Stadium Course (Par 72) und den Tour Course (Par 70) bewältigen. Nach vier Spieltagen teilt der Cut das Feld, die verbliebenen Kontrahenten spielen dann noch zwei weitere Tage, ehe die Tourkarten für kommende Saison – die Top 25 erhalten ein Spielrecht für die European Tour – vergeben werden.

Lukas Nemecz erwischt in Girona einen Auftakt nach Maß. Der Steirer, der just vor der Tourschool wieder seine gewohnte Sicherheit fand, startet zwar mit einem Bogey nur durchwachsen, drückt das Gaspedal danach aber voll durch und liegt nach drei Birdies und sogar zwei Eagle bereits beim Turn bei 6 unter Par.

Die vordere Platzhälfte bestreitet er dann auf dem schwereren Stadium Course souverän. Nach seinem zweiten Bogey bringt er erst gegen Ende noch einmal Farbe auf die Scorecard. Mit der 67 (-5) verschafft er sich als 9. eine perfekte Ausgangslage für die kommenden Tage. Lediglich Schwedens Edelamateur Marcus Kinhult (4.) gelingt am Stadium Course mit der 66 (-6) eine noch tiefere Runde als Lukas Nemecz.

“Das war heute natürlich ein super Tag. 7 unter auf nur fünf Löchern hab ich überhaupt noch nie gespielt. Das war schon richtig stark. Ich hab auch danach gut weitergespielt und bin mit der Runde sehr zufrieden. Einen besseren Start hätte ich mir wohl kaum erträumen können. Jetzt heißt es aber konzentriert bleiben und so weiterspielen. Schließlich gibt’s noch 92 Löcher”, freut sich Lukas Nemecz klarerweise über die enorm starke erste Runde.

Besseres verspielt

Martin Wiegele, der 2007 die Tourschool sogar gewann, findet ebenfalls gut in den ersten Spieltag und nimmt zwei schnelle Birdies mit. Danach aber häufen sich die Fehler im Spiel des Routiniers. Trotz eines weiteren roten Eintrages und sogar eines Eagles will am Ende nicht mehr als die 69 (-1) am Tour Course gelingen. Als 52. reiht er sich aber innerhalb der prognostizierten Cutmarke der Top 70 ein und hat so alle Chancen das Minimalziel “Challenge Tour Kategorie” zu erreichen.

Zum ersten Spieltag meint er danach: “Das war heute mittelprächtig. Ich hab mich am Anfang ganz gut gefühlt und dann auch zum Schluss hin wieder. In der Mitte wars heute aber eher ein bisschen ein Kampf.”

Christoph Körbler muss an den kommenden Tagen bereits etwas zulegen um nicht schon am Sprung über die Cutmarke zu scheitern. Der Jung-Pro findet bei seiner ersten Umrundung am Stadium Course zwar drei Birdies, muss dabei aber gleich zwei Doubletten verdauen, was schlussendlich nicht mehr als die 73 (+1) zulässt. Vom geteilten 88. Platz aus weist er aber lediglich zwei Schläge Rückstand auf die Top 70 auf. Auch bei den vorherigen Stufen verpatzte er jeweils den Auftakt, trumpfte dann aber mit starken Runden auf.

Durchwegs gelungen

Wie immer bei der Tourschool ist es vor allem wichtig einige Birdies zu notieren und die dicken Dinger von der Scorecard fernzuhalten. Gewinnen kann man am ersten Tag noch nichts, aber bereits sehr vieles verspielen. Mit Lukas Nemecz im Spitzenfeld und Martin Wiegele sowie Christoph Körbler mit klar intakten Chancen ist der Start in die Final Stage durchwegs positiv einzureihen.

Nick Cullen (AUS) setzt am Tour Course mit der 61 (-9) die bisherige Bestmarke im PGA Catalunya Resort und führt mit zwei Schlägen Vorsprung.

>> Leaderboard Tourschool Final Stage

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Lukas Nemecz 2015

Solo-Run

TOURSCHOOL STAGE 2 – 1. RUNDE: Einzig Lukas Nemecz legt zum Auftakt der zweiten Stufe der diesjährigen Tourschool einen Auftakt nach Maß hin und platziert sich nach der 68 im Aufstiegsbereich. Florian Prägant und Jürgen Maurer eröffnen zwar mit roten Runden, liegen aber etwas zurück. Christoph Körbler muss sich bereits enorm steigern.

Nicht umsonst wird die Second Stage der Tourschool auch als Killer-Stufe bezeichnet. Auf gleich vier Kursen steigen aus jeweils 74 Kontrahenten nur in etwa die besten 16 auf – die exakte Anzahl je Standort wird erst nach Abschluss des Challenge Tour Grand Finals am Samstag Abend bekannt gegeben werden. Ein solides Spiel und schwere Schnitzer vermeiden sind somit das oberste Gebot. Grobe Fehler streut zum Auftakt am Freitag keiner der vier Österreicher ein, allein Birdies wollen noch nicht so richtig zahlreich fallen.

Lukas Nemecz findet aber am ersten Spieltag im Lumine Golf & Beach Club von Tarragona (Par 71) das richtige Rezept. Der Steirer verbucht schon ein frühes Birdie, und kann auch auf ein zwischenzeitliches Bogey perfekt kontern. Mit fehlerlosen Backnine, wobei er noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, bringt er die 68 (-3) zum Recording und platziert sich damit als 14. innerhalb der prognostizierten Aufstiegsmarke.

Zu wenig Rotes

Auch Florian Prägant und Jürgen Maurer starten mit roten Runden, die Birdiequote ist für eine starke Ausgangslage aber noch zu gering. Prägant ringt dem Las Colinas Golf & Country Club (Par 71) die 70 (-1) ab, was derzeit aber nur für den 29. Rang reicht. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf den Aufstiegsbereich hat er aber klar noch alle Chancen.

Jürgen Maurer hat im Panoramica Golf & Sport Resort (Par 72) noch etwas mehr Arbeit zu verrichten. Der Routinier notiert zwar mit der 71 (-1) eine Runde im Minusbereich, reiht sich bei allgemein tiefen Scores aber nur auf Rang 39 ein und muss an den folgenden Tagen bereits drei Schläge aufholen, was aber immer noch klar machbar scheint.

Christoph Körbler hingegen verpatzt den Auftakt im Campo de Golf El Saler (Par 72) etwas. Der Jung-Pro kommt mit etlichen Fehlern über die 75 (+3) nicht hinaus, was für ihn nur Rang 54 bedeutet. Auf den prognostizierten Aufstiegsbereich fehlen derzeit wohl rund fünf Schläge.

>> Leaderboard Lumine Golf & Beach Club

>> Leaderboard Las Colinas Golf & Country Club

>> Leaderboard Panoramica Golf & Sport Resort

>> Leaderboard Campo de Golf El Saler

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Nemecz Lukas 2015

Aufstieg mal drei

TOURSCHOOL STAGE 1B – FINAL: Lukas Nemecz, Jürgen Maurer und Christoph Körbler nehmen im GC Schloß Ebreichsdorf die erste Hürde der diesjährigen Tourschool und steigen in die Zwischenrunde auf. Einige Österreicher verpassen nur denkbar knapp die Top 21.

Der Wetterumschwung in Ebreichsdorf setzt sich am Freitag gnadenlos fort. Zu stärkerem Wind gesellt sich nun auch noch Regen, was die Sache, für die um den Aufstieg in die Zwischenrunde kämpfenden Österreicher, nicht gerade angenehmer macht.

Lukas Nemecz scheint dies aber vor allem auf den Frontnine nichts auszumachen. Der Steirer, der fast die gesamte Saison über nie wirklich in Fahrt kam, findet schnell rote Einträge und geht bei 2 unter Par auf die Backnine. Dort erwischt es ihn dann aber doch, ein spätes Birdie sichert aber die 72 (Par) und somit Rang 11 ab. “Es war heute sehr windig und auch relativ kühl. Das war jedenfalls ein guter Test heute. Ich bin froh, dass ich den Aufstieg geschafft hab, auch wenn er jetzt noch nichts wert ist. Jedenfalls freu ich mich, dass die Saison noch mindestens bis Anfang November andauert”, so ein erleichterter Lukas Nemecz nach dem Aufstieg.

Die Platzierung teilt er sich mit Jürgen Maurer, der ebenfalls auf dem Weg zu einer klar roten Runde ist. Ein Triplebogey lässt aber auch bei ihm nur die 72 zu. Die positive Überraschung aus rotweißroter Sicht liefert Christoph Körbler ab. Der Jung-Pro bleibt am Weg zur 69 (-3) fehlerfrei und spielt sich so noch bis auf Rang 20 und somit gerade noch in die Aufstiegsränge der besten 21 nach vor.

Denkbar knapp

Um lediglich einen einzigen Schlag erwischt es in Ebreichsdorf gleich vier Hoffnungen aus der Alpenrepublik. Leo Astl (70), Johannes Steiner (71), Niki Wimmer (72) und Clemens Dvorak (72) teilen sich nach vier Runden den 24. Platz und weisen bei einem Gesamtscore von 2 unter Par nur einen Schlag Rückstand auf den Aufstiegsbereich auf.

Etwas deutlicher scheitern Berni Reiter (70), H.P. Bacher (76) und Rene Gruber (76) die den Bezirk Baden mit Rang 37 wieder verlassen. Uli Weinhandl (76) auf Rang 45, Robin Goger (76) auf 51 und Sebastian Wittmann (79) auf Platz 52 scheitern deutlich bereits an der ersten Stufe der diesjährigen Tourschool.

Quote verringert

Damit verringert sich auch die Quote der Aufsteiger im Gegensatz zum vorigen Jahr. 2014 – in Ebreichsdorf konnten damals wegen den Wassermassen nur drei Runden gespielt werden – schafften mit Leo Astl, Bernard Neumayer, Jürgen Maurer und Berni Reiter noch vier Österreicher den Sprung in die Zwischenrunde.

Einige Spieler, wie zum Beispiel Bernard Neumayer, der in dieser Woche bei den Porsche European Open im Einsatz ist, werden erst bei einem Parallelturnier der ersten Stufe zum Einsatz kommen. Moritz Mayrhauser scheiterte bereits in Fleesensee am Aufstieg. Martin Wiegele steigt als ehemaliger Sieger auf der European Tour erst auf der Final Stage ein.

>> Leaderboard Tourschool 1b Ebreichsdorf

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