Schlagwort: foshan open

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Luft wird dünner

FOSHAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Wiegele verpasst im Foshan GC mit der 73 den Cut knapp um einen Schlag und lässt damit im Kampf um ein gewinnbringendes Spielrecht für kommendes eine echte Topchance verstreichen.

Nur dank einer eher kuriosen Story steht Martin Wiegele überhaupt bei den Foshan Open am Abschlag. Der Routinier lochte bei einem früheren Start zu einem Hole in One und bekam dafür eine Statue aus goldenen Pferden überreicht, die er aber nicht nach Österreich importieren konnte. Sozusagen als Wiedergutmachung bekommt er dafür nun vom Veranstalter jedes Jahr eine Einladung zum chinesischen 500.000 Dollar Challenger.

Vergangenes Jahr nützte er eben diese Chance mit einem 12. Platz und sicherte sich so im Saisonfinish das Spielrecht für die heurige Saison. Ein Déja-vu bleibt im Jahr 2016 aber zum Leidwesen von Martin Wiegele aus. Dabei begann das Turnier durchaus gut und der Steirer mischte lange Zeit im vorderen Bereich mit, ehe ihn ein Doppelbogey und ein Bogey am Ende der ersten Runde klassisch ausbremste.

Keine Steigerung

Mit später Startzeit am Freitag bekommt der Erzherzog-Johann Pro dann die leichten Ausläufer eines Taifuns zu spüren, was tiefe Scores bei Windspitzen von über 30 km/h etwas schwieriger macht. Dennoch startet Martin solide und findet auch am ersten Par 5 ein wichtiges Birdie, das er aber sofort wieder aus der Hand gibt.

Kaum auf den Backnine angekommen gelingt ein weiteres Erfolgserlebnis, für Martin Wiegele aber leider auch für längere Zeit das letzte. Denn plötzlich reißt der Faden und der einzige Österreicher im Feld muss bis zur 16 gleich drei Bogeys notieren. Erst auf der 18 fällt dann noch ein Birdie, was aber nur noch zur 73 (+1) reicht und mit Rang 68 hauchdünn um einen einzigen Schlag einen Missed Cut zur Folge hat.

Ergebnis benötigt

Damit lässt er eine richtige Topchance auf gutes Preisgeld verstreichen und kommt im Kampf um die Top 80 der Jahreswertung immer mehr in Bedrängnis. Nächste Woche ergibt sich für Martin Wiegele bei den Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch eine letzte Chance sich das Spielrecht auf der Tour zu sichern. Als ehemaliger European Tour Sieger hat er aber immerhin den Bonus erst in der Final Stage auf die Tourschool einsteigen zu müssen, was noch eine zusätzliche große Chance darstellt.

“Ich weiß gar nicht zum wievielten Mal ich in diesem Jahr um einen Schlag den Cut verpasst hab. Wenn ich nicht ins Wochenende gekommen bin, dann war das meistens so wie in dieser Woche”, ist Martin Wiegele klarerweise enttäuscht. “Ich hab noch dazu in dem starken Wind gut gespielt und hab auf der 18 eigentlich gedacht, dass die Chancen gut stehen fürs Wochenende. Leider aber waren die Verhältnisse in der Früh dafür zu gut”, hadert Martin auch etwas mit den schlechteren Verhältnissen am Nachmittag.

Dennoch zeigt er sich realistisch und sucht die Schuld für den Missed Cut eindeutig bei sich: “Schuld ist eindeutig das schlechte Finish am Donnerstag. Ich bleib jetzt aber hier trainieren und bereite mich auf Dubai in der nächsten Woche vor. Ryan Fox (NZL) geht nach der 65 (-7) und bei gesamt 12 unter Par überlegen mit vier Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger als Führender ins Wochenende.

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Martin Wiegele 2015

Bremsspuren

FOSHAN OPEN – 1. RUNDE: Martin Wiegele mischt bis zwei Löcher vor Schluss weit vorne mit, rasselt dann aber im Foshan GC mit tiefschwarzem Finish noch um viele Plätze zurück.

Martin Wiegele kommt dank einer kuriosen Geschichte zu einer Startmöglichkeit bei den Foshan Open. Der Routinier bekommt vom Veranstalter jedes Jahr eine Einladung, da er nach einem Hole in One den ausgegeben Preis – Martin erhielt eine Statue aus goldenen Pferden – nicht nach Österreich importieren konnte.

Letztes Jahr nutzte er eben diese Möglichkeit mit einem 12. Platz zur Absicherung des Spielrechts auf der Challenge Tour. Ein Déja-vu wäre für den einzigen Österreicher in China auch heuer sehr erwünscht, kämpft er doch wie schon vergangene Saison einmal mehr um die Top 80 auf der Challenge Tour.

Vieles liegengelassen

Von Beginn an macht Martin Wiegele dann auch klar wohin die Richtung gehen soll. Der Steirer notiert auf seinen ersten sieben Bahnen drei Birdies und stürmt so früh im Klassement nach vorne. Erst auf den Frontnine wird es dann zusehends farbenfroher, doch auch den kleinen Negativrun mit zwei Bogeys in Folge fängt er mit darauffolgenden Birdies wieder ab.

Doch die durchwachsene Saison legt auch in China keine Pause ein. Denn anstatt sich am letzten Par 5 der Runde, der 8, mit weiterem Birdie bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne zu katapultieren, rasselt er mit einer Doublette am Leaderboard weit nach unten und verliert mit Bogey auf der 9 dann sogar noch das kleine Minus als Vorzeichen.

Mit der 72 (Par) kann sich Martin Wiegele nach dem Rundenverlauf keinesfalls zufrieden zeigen. Als 61. scheint am Freitag mit später Startzeit dazu noch einmal mehr ein Kampf um den Cut zu entbrennen. Ein Wochenendeinzug wäre für ihn auf jeden Fall enorm wichtig, geht es bei dem mit 500.000 Dollar dotierten Challenge Tour Event doch um ungewöhnlich viel Preisgeld, das Martin noch auf jeden Fall gut gebrauchen könnte.

Etwas enttäuscht

“Das war natürlich ein sehr bitteres Finish heute mit Doppelbogey und Bogey. Die Runde war gespalten: Auf meinen ersten Neun sehr passable Putts und auf den zweiten Neun eher schlechtes Putten. Das Eisenspiel twar aber die ganze Runde über super”, so Martin Wiegele zur Performance am ersten Spieltag.

Zum Ablauf der Runde meint er: “Ich bin lange sehr gut dabei gewesen, hab dann an Boden verloren, konnte mich aber wieder zurück kämpfen und hab am Ende alles verspielt für heute. Vom Tee hab ich mich leider nicht so wohl gefühlt und dann ist auf der 8 ein zu schlechter Abschlag dazugekommen, was der Anfang von dem dummen Loch war.”

“Im Nachhinein war es vielleicht eine schlechte Entscheidung den Driver zu schlagen statt das 3er Holz. Der Drive war zu weit rechts in den Bäumen, ich hab ihn dann aufs Fairway gepitched, hadd dann als 3. ein 3er Holz ins Grün, das ich sehr schlecht getroffen hab und das rechts in den Bunker abgebogen ist. Den sehr schweren Bunkerschlag auf 45 Metern hab ich zu fett vors Grün gespielt und dann noch Pitch und zwei Putts gebraucht”, klärt er das Doppelbogey am Par 5 auf.

“Das hätte aber trotz des schlechten Gefühls mit den Hölzern ein guter Start sein können, wenn ich es ins Ziel gebracht hätte. Ich wär so und so natürlich auf die Range gegangen um die Probleme auszumerzen, aber mit einer guten Runde wäre das Klasse gewesen und vor allem gut für die Moral. So ist es frustrierend, aber wenn ich die Hözer auf Linie bringe, dann wirds morgen wahrscheinlich eine gute Runde.”

“Jetzt müssen wir mal hoffen, dass der Taifun, der am Weg zu uns ist, vorbei zieht. Morgen haben sie viel Wind und Regen angesagt, leider vor allem für den Nachmittag. Mal schauen wie es wirklich kommen wird”, so Martin Wiegele abschließend.

Matthieu Pavon (FRA) geht nach der 65 (-7) als Führender in den zweiten Spieltag.

>> Leaderboard Foshan Open

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Martin Wiegele 2015

Martins Happy End

FOSHAN OPEN 2015  FINAL: Martin Wiegele rettet auf der Zielgerade mit bestem Saisonergebnis sein Spielrecht auf der Challenge Tour – mit vier starken Golfrunden in Foshan.

Mit neuem Selbstvertrauen auf den Grüns nähert sich Martin Wiegele im entscheidenden Moment seiner früheren Turnierform an. Nur dank Einladung des Promotors nach missglücktem Hole-in-One-Preis aus dem Vorjahr überhaupt ins Feld gerutscht, spult Wiegele bei seinem letzten Challenger des Jahres vier gleichmäßig starke Runden unter Par auf dem schweren chinesischen Golfterrain ab und holt mit  Platz 12 auch sein mit Abstand bestes Saisonergebnis. “Ich bin schon happy mit dem Ergebnis, selbst wenn heute ein paar Putts ganz schiach vorbeigegangen sind und ich nah dran war an etwas sehr Gutem,” trauert Wiegele dennoch ein wenig einem absoluten Topergebnis nach.

Die Schlussrunde in Foshan City musste nach heftigen Regengüssen für fast eine halbe Stunde unterbrochen werden, nachdem sich auch Wiegele kurz davor ein Bogey am 3. Grün eingebrockt hatte: “Wie es am ärgsten geschüttet hatte, ging der Drive in den Fairwaybunker.” Mit Birdies auf beiden Par 5 der Front 9 rückt er seine Positon am Leaderboard wieder rasch zurecht. Auf den letzten 9 Löchern kann Wiegele zwar nicht mehr ganz die insgeheim erhofften Top 10 erreichen, beschließt seine Challenge Tour Saison 2015 jedoch stilgerecht mit Birdie.

Die 70 (-2) zum Abschluss reicht noch für eine kleine Verbesserung im Klassement. Der 12. Platz bei 8 unter Par zahlt mit knapp 7500 Euro mehr als Wiegele in den 15 Starts zuvor im heurigen Jahr verdient hat. Noch wichtiger: damit geht es vom 144. Rang noch bis unter die Top 100 in der Order of Merit nach vor, was eine kleine Challenge Tour-Kategorie für 2016 einmal als Minimalziel absichert. Beim Tourschool-Final, für das er als ehemaliger Turniersieger auf der European Tour automatisch qualifziert ist, kann er seine Startchancen für die kommende Saison nur noch verbessern. “Das Ergebnis passt schon, weil ich jetzt viel Positives zur Tourschool mitnehmen kann.”

Der 24-jährige Spanier Borja Virto tritt in die Fussstapfen von Vorjahressieger Nacho Elvira und gewinnt mit der 70 bei 15 unter Par in Foshan seinen zweiten Challenger, womit der zugleich sein European Tour-Ticket löst. Die Verfolger Björn Akesson und Joachim B. Hansen können den Rückstand von 3 Schlägen nicht aufholen und vertagen ihre Aufstiegshoffnungen auf das Oman Grand Final, für das übrigens auch heuer kein Österreicher qualifiziert ist.

>> Endergebnis Foshan Open

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Martin Wiegele 2015

Mit Anlauf

FOSHAN OPEN 2015 – 1. RUNDE: Über viele gute Putts sichert sich Martin Wiegele einen brauchbaren Auftakt mit 70 Schlägen, trotz Bogey-Bogey-Finish.

9 Löcher lang nimmt Martin Wiegele bei der Foshan Open Anlauf zum ersten Birdie, ehe es klappen will: “nach Problemen vom Tee habe ich noch ein Traumbirdie aus 15 Metern geschafft,” ist es erneut das neue Selbstvertrauen auf den Grüns, das ihm weiterhelfen sollte. Davor hatte er ein Par nach dem anderen auf der Scorekarte notiert, ohne allerdings auf dem schweren chinesischen Golfplatz wirklich gute Chancen vorzufinden.

Das ändert sich auf seinen zweiten 9 Löchern 1 bis 9: am 4. Grün fällt ein starker Putt aus 6 Metern. Am anschließenden Par 5 darf Wiegele bereits nach zwei mächtigen Hieben zum Putter greifen und schließt die starke Phase am nächsten Grün erfolgreich aus zwei Metern zu einem Birdie-Dreierpack ab.

Der Vormarsch zwischenzeitlich unter die Top 10 sollte jedoch in Finish wieder rückwärts führen: am Par 5 der 8 blockt Österreichs einziger Spieler in Foshan seinen Drive rechts weg, der Ball springt unglücklich von einem Baum noch weiter in die falsche Richtung. “Da musste ich einen Traumschlag auspacken um überhaupt zurück aufs richtige Fairway zu finden und hatte dann immer noch ein Holz 3 ins Grün.” Der Ball rollt etwas zu weit aus und lässt ihm einen unmöglichen Chip zur Fahne, auch der Par-Putt will aus vier Metern nicht fallen.

Am Schlussloch ist es noch ein Dreiputt aus großer Distanz, der das Bogey-Bogey-Finish und einen schalen Nachgeschmack bringt: “Das waren auch etwas die Nerven, aber mit der Leistung und da vor allem mit dem Putten bin ich sehr zufrieden. In den kommenden Tagen wird das schon passen,” kann Wiegele dennoch mit der 70 gut leben. Bei 2 unter Par geht er als 17. in den zweiten Spieltag.

Der Spanier Borja Virto und der Südafrikaner Haydn Porteous, die beide noch um den Aufstieg in die European Tour kämpfen, scoren am Vormittag bei besten Bedingungen jeweils 8 Birdies. Jedoch nur Virto bleibt fehlerlos und führt bei 8 unter Par um einen Schlag vor dem Südafrikaner.

>> Leaderboard Foshan Open

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Martin Wiegele Foshan

Goldenes Ticket

FOSHAN OPEN 2015 – VORSCHAU: Die goldenen Pferde für sein Hole-in-One 2014 brachten Martin Wiegele bislang weder Glück noch Reichtum, aber immerhin eine skurile Einladung zur heurigen Foshan Open.

“Der Promoter ist mir noch etwas schuldig,” fasst Martin Wiegele die endlose Geschichte um seinen Hole-in-One-Preis aus dem Vorjahr zusammen – und Veranstalter Keith Hardman lädt den Grazer tatsächlich zum letzten regulären Event der Challenge Tour Saison 2015, zur Foshan Open 2015 ein.

Platz 39 war für Martin Wiegele im Vorjahr bei der Foshan Open nicht wirklich prickelnd, dafür aber das Geschehen auf Loch 16 am 2. Spieltag. Nach seinen berühmten beiden Hole-in-One bei der Kärnten Open (am selben Loch!) beweist Wiegele auch in China sein besonderes Händchen für Par 3-Tee Shots und locht am 24. Oktober 2014 direkt zum Ass ein.

Hole-in-One Preis in China gestrandet

Das Kunstwerk mit den goldenen Pferdchen sollte sich jedoch als äußerst widerspenstiges Gespann erweisen: “Der Wert des Kunstwerks wurde mit 35.000 Euro angegeben, aber der reine Goldwert beträgt nur 8.000 Euro,” so die erste Enttäuschung. Noch schlimmer kam es, als Wiegele seine Pferdchen mit nach Hause nehmen wollte: “Man darf nur 50 Gramm Gold aus China ausführen und auch der Postversand ist nicht erlaubt,” war Wiegeles Goldschatz in Foshan gestrandet.

“Ich habe sogar den Botschafter eingeschaltet und alle Hebeln  in Bewegung gesetzt, weil ich hätte gerne den Preis in Österreich gehabt um den Wert herauszufinden. In China könnte ich das Kunstwerk nur zum reinen Goldpreis loswerden, was ich nicht möchte.”

Nach enttäuschender Challenge Tour-Saison erhielt nun Wiegele tatsächlich eine Einladung zum 500.000 Dollar-Event von Foshan: statt vorzeitigem Saisonende kommt Martin somit zu einer hochwillkommenen letzten Chance, auf der Zielgerade doch noch fett auf der Challenge Tour zu punkten. Mit aktuell Rang 144 in der Order of Merit verhilft Wiegele jedoch nur ein absolutes Topergebnis zu einer brauchbaren Kategorie für 2016.

Wiegele eröffnet am Donnerstag um 6:10 Uhr MESZ gemeinsam mit den Chinesen Zhu und He, mit denen er sich 5 Stunden lang über goldene chinesische Kunstwerke unterhalten kann. Auf den heurigen Hole-in-One-Preis auf Loch 16 sind wir gespannt.

>> Tee-Time Foshan Open

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